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Dienstag, 8. Mai 2018

Ritter und Kreuzzüge

Hallo ihr Lieben,




herzlich Willkommen zur Blogtour von Irene L. Krauß. Dieses mal geht es nicht um ihr Kinderbuch sondern um ihren neuen Mittelalter Liebesroman. Ich selbst darf bei der Blogtour dabei sein und zeitgleich entschied ich mich für ein Thema das mir persönlich etwas bedeutet, nämlich Kreuzzüge.
Man kann wirklich Romane über diese Thema füllen, doch ich selbst finde Ritter seit jeher spannend. Ich weiß noch wo ich einmal im Europa Park war und ein schwarzer Ritter aus dem Tor geritten kam, ich selbst fand ihn am coolsten und feuerte ihn an, bis ich schnallte das er alles andere als nett ist. Tja da brach mein kleines Kinderherz ;).
Seitdem mag ich Ritter und ihre Dinge. Sei es Prinz Arthur und seine Tafelrunde, verschiedene Aktionen wo ich schon dabei sein durfte, Ritterturniere und Mittelalter Feste oder sogar einmal ein Mittelalter Weihnachtsmarkt. Es gab sogar eine Zeit da musste ich jedes Buch das mit Rittern handelte lesen oder gar die Filme sehen, ganz so extrem bin ich heute zum Glück nicht mehr, dennoch musste ich mich einfach für dieses Thema entscheiden.



Was sind Kreuzritter und Ritter, war es schwer ein Ritter zu sein? Nun da gibt es sicherlich Millionen Fragen zu diesem Thema, ich selbst weiß noch wie ich selbst einmal ein Schwert in der Hand halten durfte und damit angreifen und kämpfen durfte, gar nicht so einfach, jedoch war derjenige dem das Schwert gehörte richtig überrascht, das ich so gut war, und grifft tatsächlich an, bei derjenigen die damals echt stärker und größer als ich war, war es anders. Sie tat sich schwer und konnte kaum das Schwert richtig halten, ich selbst ging aber richtig darin auf. Leider war das aber nur ein Nachmittag der mir aber echt noch im Herzen herumhüpft, weil es so toll war.

Übrigens, folgende Blogger begleiten die Tour: 


Montag 07.05. 653 Jahre rückwärts 
Dienstag 08.05. Ritter und Kreuzzug
Mittwoch 09.05 Wanderung durch Wehratal
Donnerstag 10.05. Wahrheit oder Pflicht?
Sonntag 13.05. Mittelalterparty

Ritter und Keuzzug

Eckdaten eines Ritters:

Wie wurde man zum Ritter?
bis zum 7. Lebensjahr Erziehung des ritterbürtigen Jungen durch die Mutter
von 7-14 Ausbildung zum Knappen: Er dient dem Ritter und dessen Familie, schleppt dessen Waffen und hilft ihm in die Rüstung. Lesen, Schreiben und religiöse Erziehung war von großer Bedeutung.
mit 14 Jahren wird der Knappe „wehrhaft“ gemacht: Er erhält in einer Zeremonie ein geweihtes Schwert. Von nun an begleitet er seinen Herrn in Kämpfe und auf Turniere, wo er sich an der Waffe beweisen muss.
Hat er sich bewährt, wird er normalerweise mit 21 Jahren in den Ritterstand erhoben. Dies erfolgte in einer feierlichen Zeremonie:
religiöse Vorbereitung (fasten, Generalbeichte, Almosen geben)
das Empfangen von Sporen, Handschuhen und Rüstung
der Ritterschlag (früher: Schwertleite) – dreimaliges Schlagen auf Kopf und Schultern mit der flachen Schwertseite.
Überreichen des geweihten Schwerts. Dazu wurde ein Spruch rezitiert. Aus dem frühen 13. Jahrhundert ist folgender Satz überliefert:

zê gôtes und Marien êr, diesen slac und keinen mêr.

(Zu Gottes und Marien Ehr’, diesen Schlag und keinen mehr.)

Es gab große regionale Unterschiede der Zeremonie. Manchmal wurden die Knappen auch zu mehreren direkt auf dem Schlachtfeld zum Ritter geschlagen. Das war meist aber dann der Fall wenn es nicht mehr anders ging und es um Leben und Tod ging.

Kosten eines Ritters: 
Übrigens die Ausrüstung für einen Ritter war zur damaligen Zeit ziemlich teuer. Sei es das ein Schwert gerne 2-3 Kühe gekostet hat, die aber damals auch schon sehr wertvoll waren, oder auch ein Hof konnte dafür als Preis dienen.

Auf dem Ritterturnier

Ursprünglich aus Übungskämpfen der Ritter entwickelt
Blütezeit ab dem 12. Jahrhundert, riesige Spektakel mit Rahmenprogramm (Gaukler, Musikanten, Tierbändiger)
Nicht selten gab es Verletzungen, manchmal sogar Tote. Später wurde mit stumpfen Waffen gekämpft, um die Verluste zu minimieren.
Tjost (Lanzenstechen):  Mit ausgestreckten Lanzen galoppieren zwei Ritter aufeinander zu und versuchen sich gegenseitig aus dem Sattel zu heben.
Turnei (Massenstechen): Zwei Mannschaften kämpfen in Rüstung und mit Waffen gegeneinander
Hier gab es wiederum eine harmlosere Variante, das Buhurt mit stumpfen Waffen oder als reiner Formationsritt. Die Grenze verlief allerdings fließend, so konnte ein Buhurt durchaus in eine ernste Angelegenheit ausarten.
Schwertkampf: Hier gibt es zahlreiche Varianten:
Bloßfechten (ohne Rüstung)
Harnischfechten (in Rüstung)
Messerfechten (mit dem langen Messer, einem kurzen Schwert)
Ringen am Schwert (eine Hand führt die Waffe, die freie Hand oder auch die Beine werden zum Ringen benutzt – konnte als Bloßfechten oder Harnischfechten ausgeführt werden
Rossfechten (mit Waffe zu Pferd)
Schwert und Schild (mit Waffe und Buckler, einem Faustschild)

Meist sind aber die Ritter nicht direkt durch das Schwert verstorben, denn dazu war es meist nicht scharf genug, sondern durch die Verletzungen, die gerne zu Blutvergiftungen führten, denn so sauber war es damals eben nicht.

Die Hand der Königstochter …
… gab es in der Realität wohl nie zu gewinnen. Überlieferungen nach sollen aber durchaus schöne Frauen als Turnierpreis ausgelobt worden sein – dabei handelte es sich um Prostituierte.


Und welche Ritter oder Turniere und Kämpfe gibt es im neuen Buch von I. L. Krauß? Dazu lasst euch am besten überraschen :).

Kreuzzüge:

Kreuzzug gegen Alexandria 1365 war der größte Kreuzzug nach dem dritten Kreuzzug (1189-1192), dauerte aber ungleich kürzer (3 Tage statt 3 Jahren) initiiert von König Peter I. von Zypern

Schlachtruf: 
Vivat, vivat Petrus, Jerusalem et Cypri Rex, contra Sarazenos infideles
(Es lebe Peter, König von Zypern und Jerusalem, gegen die untreuen (= ungläubigen) Sarazenen.)
Teilnehmer: Ritter aus Deutschland, Frankreich, England, Galeeren aus Venedig und vor allem die Hospitaliter-Ritter aus Rhodos und das Heer Peters I.
Am 9. Oktober 1365 wurde die ägyptische Hafenstadt Alexandria überfallen. Am 12. Oktober wurde das mamlukische (feindliche) Heer gesichtet, woraufhin die Ritter gegen das ursprüngliche Ansinnen des Königs beschlossen, Beute und Gefangene in Sicherheit zu bringen und abzureisen.

Und heute:
Und wer nun etwas weiter denken möchte, das was gerade gewisse Religiöse Gruppen veranstalten ist auch ein Kreuzzug nur nicht unter dem Namen Christus und auch nicht so, das man sie oft kommen sieht, sondern sie sind oft da und zerstören Leben. Die Frage ist, wie kann man sich dagegen stellen und lässt man der Angst mehr Raum als das es richtig ist?

Nun das sind also die Eckdaten zu Rittern und ihren Geschichten in einem Jahrhundert das doch schon sehr lange her ist.

Wie steht ihr zu Kreuzzügen und Kämpfen wegen dem Glauben? Was verbindet ihr mit Rittern?



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Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet, es sei den es ist Spam, oder anderes was ich nicht dulde auf meiner Seite.

Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole