Obwohl es bei mir nur eine echte Meinung gibt, und ich mich auch nicht für meine Meinung kaufen lasse! muss ich euch diesen Vermerk geben, zeitgleich weil Fragen gekommen sind, ich verdiene keinen einzigen Cent mit meinem Blog: WERBUNG: Folgendes kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: In meinen Beiträgen finden sich Links zu Verlagen, Autoren und literarischen Agenturen, sowie zu Büchern auf Amazon, Audible oder der Webseite des jeweiligen Verlags bzw. Autors. Andere Links werden jeweils im Beitrag gekennzeichnet.

Montag, 30. März 2020

40/20) Meja Meergrün hilft den Schildkrötenbabys

Titel: Meja Meergrün hilft den Schildkrötenbabys
Autor: Erik O. Lindström
Illustrationen: Wiebke Rauers
Seitenanzahl: 114 Seiten
ISBN: 978-3649629436
Verlag: Coppenrath -> Link
Preis: 13,00 €
Alter: ab 6 Jahren 
ET: 01.01.2020

Copyright des Covers: Coppenrath Verlag!!!

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Sonntag, 29. März 2020

#Bloggerkoffer 05/20

Hallöchen ihr Lieben,

Heute geht es mir wieder einmal um andere Blogger.
Sich manchmal Taub zu stellen ist gar nicht so einfach, und so finde ich es passend was gehörlosblog hier schreibt. -> Link

Kennt ihr schon die Balloonites? Nein? Dann solltet ihr unbedingt hier mal ganz kurz hingucken. -> Link

10 Dinge die man dringend mal wieder machen sollte, den Blogbeitrag fand ich vor Corona, also passt auf euch auf, ob ihr das ein oder andere umsetzen möchtet. -> Link

Eine WhatsApp Freundin hat ein Project in das Leben gerufen, schaut mal ob ihr vielleicht mitmachen möchtet. -> Link

Das waren meine Blogeinträge die ich fand und die ich toll fand :)
Bleibt gesund, und bis bald :)

Samstag, 28. März 2020

39/20) Der schlechteste Pirat der Welt

Titel: Der schlechteste Pirat der Welt
Autorin: Andrea Lienesch
Illustrationen: Mele Brink
Seitenanzahl: 159 Seiten
ISBN: 978-3-943833-38-6
Verlag: Edition Pastorplatz -> Link
Preis: 13,00 €
Alter: ab 8 Jahren
ET: 01.03.2020

Copyright des Covers: Edition Pastorplatz!!!

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Freitag, 27. März 2020

38/20) Na ja Mehrsprachige Ausgabe

Titel: Na ja
Autorin: Jutta Treiber
Illustrationen: Susanne Eisermann
Seitenanzahl: 42 Seiten
ISBN: 978-3-7022-3829-2
Verlag: Tyrolia Verlag -> Link
Preis: 14,95 €
Alter: ab 4 Jahren
ET: 01.03.2020

Copyright des Covers: Tyrolia Verlag!!!

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37/20) Einhorn Paradies Die verzauberte Insel

Titel: Einhorn Paradies Die verzauberte Insel
Autorin: Anna Blum
Illustrationen: Julia Gerigk 
Seitenanzahl: 117 Seiten
ISBN: 978-3649633792
Verlag: Coppenrath Verlag -> Link
Preis: 13,00 €
Alter: ab 5 Jahren

ET: 11.03.2020

Copyright des Covers: Coppenrath Verlag!!!
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Donnerstag, 26. März 2020

36/20) Finns fantastische Freunde Trollalarm und Mammuthamster

Titel: Finns fantastische Freunde Trollalarm und Mammuthamster
Autor: Rüdiger Bertram
Illustrationen: Ute Krause
Seitenanzahl: 202 Seiten
ISBN: 978-3-499-21815-6

Verlag: Rowohlt Verlag -> Link
Preis: 12,99 €
Alter: ab 8 Jahren
ET: 10.03.2020


Copyright des Covers: Rowohlt Verlag!!!

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Mittwoch, 25. März 2020

Bibelvorstellungen

Hallo ihr Lieben,

jetzt haben sich hier so einige Schätzchen angesammelt. Ich rede von der Bibel jedoch in verschiedenen Ausgaben, und ich dachte mir ich zeig euch einfach mal die aktuellen Bibeln, die mich so bewegen und wo ich gerade immer wieder einmal hinein sehe, wobei ich ganz ehrlich muss das ich in die Art Bibel nicht ganz so oft hinein sehe, denn die Seiten reißen leider ziemlich ein, egal wie vorsichtig ich bin, jedoch ist es toll, denn hier kann ich jede Seite heraus nehmen aus dem Ordner, und mich wirklich mit dem Text beschäftigen. Denn sonst sind die Seiten ja wie in einem Buch, zumindest in den anderen Bibeln.

in der ganz neuen Bibel aus dem fontis Verlag gibt es dieses Lesezeichen, das ich sinnvoll finde, denn mit den Smileys kann ich noch mal ganz neu den Text entdecken. 
Das ist die eine Seite
Das ist die andere Seite.
Wo ihr die Smileys sehen könnt.
Im ersten Moment musste ich jedoch diese Black-Edition auf die Seite legen, den sie roch extrem nach Farbe und löste Kopfweh aus, andererseits machte es richtig Spaß die Bibel aufzublättern.

Hier seht ihr die vier Schätzchen auf einen Blick. Die vorderen drei sind wirklich Bücher. Das hintere ist ein Ordner, wo ich eben auch die Seiten heraus nehmen kann. 




Hier sind alle auf einmal aufgeschlagen. 

Wie ihr seht, hat jede Bibel seinen Reiz.

Die schwarze Bibel ist eine gute Bibel um sie mitzunehmen, da das Gewicht angenehm ist, jedoch ist die Schrift natürlich auch ein bisschen kleiner. Der Vorteil ist das ich sie mitnehmen kann, das zwei richtig tolle Lesebändchen dabei sind, sowie das Papierlesezeichen wo die Smileys mir Tipps geben, wie ich sie markieren kann, ist genial. Nachteil war das sie extrem roch im ersten Moment und auch noch ein paar Tage später und das löste Kopfweh aus. 

Der Ordner mit der Bibel ist gut, weil man die Blätter entnehmen kann und deswegen noch einmal spezieller mit arbeiten kann, wie zum Beispiel basteln. Nachteil, die Seiten sind recht dünn und mir rissen ein paar Blätter ein, weswegen ich mir da schwer tat.


Die Volxbibel und ich haben eine ganz besondere Geschichte. Das tolle ist, das ich Martin dank der Jesusfreaks selbst kennen lernen durfte und ihn auch extrem schätze und er mir damals auf der Hochzeit von zwei Freunden von seinem Werk erzählte und ich ihn dann positiv bestärken konnte. Das besondere daran ist, jeder kann an dieser Bibel mitarbeiten, und wenn ihr ganz am Ende den Anhang aufruft und dort nach Sandstorm sucht, dann wisst ihr, das ich damals auch wirklich mitmachte. Das war so um 2007 herum. Also schon 13 Jahre her. Die Bibel ist aber kein normales Bibeldeutsch, sondern Slangsprache und das muss man mögen, das ist nicht immer top und manche verdammen Martin deswegen, was ich echt blöde finde, denn manche Texte haben sich auch wirklich schon als top für mich erwiesen, weil ich tatsächlich die ein oder andere Bibelstelle besser verstanden habe. 

Be Inspired ist eine ganz ganz besondere Bibel. Ähnlich wie der Ordner. Jedoch als Buch und als ganz viele Tipps und Tricks wie ich Bible Journaling machen kann. Das ist das große Top an der Bibel, Flop für mich war leider das ich sie nicht mitnehmen möchte, weil sie mir wirklich zu schwer dafür ist. 

Gesamt kann ich also hier die Bibel entdecken und das auf ganz besondere Art und Weisen. 

Erschienen sind die Bibeln bei SCM, Brunnen Verlag und fontis Verlag! 
Ihr merkt für jeden Geschmack ist etwas dabei. Lest und entdeckt ihr selbst die Bibel? 

Eure Nicole

Dienstag, 24. März 2020

Hörbuch 13/20) Wörter an der Wänden

Titel: Wörter an den Wänden
Autorin: Julia Walton
Übersetzung: Violeta Topalova 
Sprecher: Jonas Minte
CD: 1 mp3 CD ca 480 Minuten
Verlag: Hörcompany -> Link
Preis: 19,95 €
Alter: ab 13 Jahren
ET: 11.03.2020


Copyright des Covers: Hörcompany Verlag!!!

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35/20) Anbetung in Wahrheit und im Geist

Titel: Anbetung in Wahrheit und im Geist
Autor: Albert Frey
Seitenanzahl: 312 Seiten
ISBN: 978-3-417-26876-8
Verlag: SCM -> Link
Preis: 19,99 €
Art: Sachbuch
ET: 30.08.2019

Copyright des Covers: SCM Verlag!!!
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Montag, 23. März 2020

34/20) Die Wunderfabrik Keiner darf es wissen!

Titel: Die Wunderfabrik Keiner darf es wissen!
Autorin: Stefanie Gerstenberger
Seitenanzahl: 349 Seiten
ISBN: 978-3-7373-4190-5

Verlag: Fischer Verlage -> Link
Preis: 15,00 €
Alter: ab 10 Jahren
ET: 26.02.2020


Copyright des Covers: Fischer Verlag!!!

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Sonntag, 22. März 2020

Gänseblümchen 3/20 Wie eine Buchhandlung es richtig macht

Hallo meine Lieben,

heute Gänseblümchen zu finden ist gar nicht so einfach, denn derzeit ist es ja schon sehr gespenstisch mit diesem Corona Virus. Andererseits gerade jetzt ist es wichtig wirklich die Guten Dinge im Leben zu suchen.
Heute möchte ich euch deswegen erst einmal zeigen wie man es auf gar keinen Fall machen sollte.
Nämlich aktuell in die Stadt ohne Grund gehen und sich gefährden, wie es die letzten Tagen und Wochen  der Fall war. Ich war wirklich schockiert als ich in dieser Woche zum Zahnarzt musste und in der Innenstadt so viele Menschen saßen und eng zusammen waren. Natürlich ist es vielen noch nicht ganz bewusst gewesen was wirklich abgeht, aber dennoch gibt es ein Zitat: Vorsicht ist die Mutter der Porzellanpuppe.
Umso schockierter war ich, als ein Verlag zu einer Petition aufrief das doch sofort wieder die Buchhandlungen öffnen sollten, da war ich doch erst einmal mächtig schockiert. Das geht mal gar nicht dachte ich mir, und regte mich auch auf Instagram dementsprechend auf. Aber es gibt Buchhandlungen die machen es klug. Sie haben einen Fahrdienst und bringen das Buch zum Leser. Überwiesen wird per Bank. Und nachdem ich ein Wunschbuch hatte, hab ich das dann auch aus lauter Frust vor diesem ignoranten Verhalten gewisser Menschen/Verlage, das Buch bestellt, das am Montag via Fahrrad zu mir gebracht wird. Ich werde euch hier also den Beitrag noch einmal ergänzen wie das ablief. Wer das anbietet? Die Buchhandlung Jakob in Nürnberg.
Eine Buchhandlung die nicht zu den großen Ketten wie Thalia, Weltbild oder sonstwohin gehört, sondern wirklich eigenständig ist und gerade diese Buchhandlung kämpft um ihr Überleben.
Deswegen unterstützt doch auch ihr bitte die Kleineren.
Sobald als möglich ist, werde ich diese Buchhandlung auch wieder betreten und euch mal zeigen wie toll und besonders diese Buchhandlung ist. Ich hoffe sie überlebt.


 Ein besonderer Ausblick war diese Fliege, schwarz und blaue Flügel ich war ehrlich erschreckt und dachte mir, welches Alien hat mich hier besucht, wobei ich sagen muss, ich mag die Farbenkombination und zudem wollte ich dann doch wissen welches Wesen da sitzt und es ist eine Holzbiene. Zwei Tage später flog auch in meiner Wohnung eine herum und ich staunte schon sehr. Denn Bienen waren für mich immer eher Gelb.

Ein weiteres Gänseblümchen war der Besuch im Kaffe Johann in Nürnberg. 
Dort arbeitet eine Freundin und ich holte sie ab und setzte mich knapp zwei Stunden davor in das Kaffee und trank Kakao und genoss einen besonderen Karottenkuchen.

Und ja ich las dabei. 

Ich mag Wege und vor allem wenn sie nicht Einheitsbreimässig aussehen sondern mir andere Ansichten schenken, so auch hier.

Ich kenne noch ein Lieblingskaffee von mir, das ist die Käsekuchenstuben in Nürnberg. Diese teilten mir schon Donnerstag mit, das sie jetzt einen Lieferservice auch anbieten und mehr Sorten Käsekuchen mit in das Sortiment nehmen und ich kann euch nur sagen, diese Käsekuchen sind sau lecker und das besondere ist, das Käsekuchen nicht nur gelb aussehen kann, sondern kreativ kunterbunt. Ich kaufte drei Stückchen am Donnerstag und fuhr zu Roberth und überraschte ihn mit dem Käsekuchen, der erst einmal erstaunt gucken konnte. Aber das war jetzt erst einmal mein letzter Besuch in einem Kaffee, denn jetzt hat alles zu und es wird vielleicht wirklich noch strengere Ausgangssperren geben, als es schon der Fall ist, und ich empfinde das sogar richtig. Denn Corona will eigentlich niemand. 

Übrigens ein Gänseblümchen war als ich heute überraschend noch einen Anruf erhalten habe, der zwar nur knapp 7 Minuten ging aber der wertvoll war. Macht euch nicht zu verrückt, denn das schadet euch eher, als das es hilft, bleibt gesund, und haltet euch an die neuen Regeln, umso mehr wir uns alle daran halten, umso mehr gibt es die Chance das alles glimpflich ausgehen kann. 

Meine Gänseblümchen waren also rar gesät aber es gab sie.

Was sind denn eure Gänseblümchen?
Liebe Grüße
Nicole





Samstag, 21. März 2020

33/20) Everlasting Love Gefährliches Schicksal

Titel: Everlasting Love Gefährliches Schicksal
Autorin: Lauren Palphreyman
Übersetzung:  Anna Julia Strüh
Seitenanzahl: 432 Seiten
ISBN: 978-3-7335-0543-1
Verlag: Fischer Verlag -> Link
Preis: 13,00 €
Alter: ab 14 Jahren
ET: 25.09.2020


Copyright des Covers: Fischer Verlag!!!

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Freitag, 20. März 2020

32/20) Fuchs und Dachs Ein Wald voller Abenteuer

Titel: Fuchs und Dachs Ein Wald voller Abenteuer
Autorin: Melissa C. Feurer
Illustrationen: Sonja Häusl-Vad
Seitenanzahl: 75 Minuten
ISBN: 978-3-96362-147-5
Verlag: francke Verlag -> Link
Preis: 14,95 €
Alter: ab 4 Jahren
ET: 02.03.2020


Copyright des Covers: francke Verlag!!!
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Donnerstag, 19. März 2020

31/20) Sagenhaft Gehörnte Gefahren

Titel: Sagenhaft Gehörnte Gefahren
Autorin: Natalie Luca
Seitenanzahl: Tolino 180 Seiten
ISBN: 978-1704204918
Verlag: Selfpuplishing -> Link
Preis: eBook 3,99 €
ET: 31.10.2019

Copyright des Cover: Natalie Luca!!!

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Mittwoch, 18. März 2020

30/20) Ich liebe Aufräumtage!

Titel: Ich liebe Aufräumtage!
Autorin: Olivia Huth
Seitenanzahl: 32 Seiten
ISBN: 978-3-96594-035-2

Verlag: Südpol Verlag -> Link
Preis: 13,00 €
Alter: ab 3 Jahren

ET: 28.02.2020

Copyright des Covers: Südpol Verlag!!!

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Dienstag, 17. März 2020

29/20) Was macht man mit einem Problem?

Titel: Was macht man mit einem Problem?
Autor: Kobi Yamada
Illustrationen: Mae Besom
Seitenanzahl: 40 Seiten
ISBN: 978-3947188123
Verlag: Adrian Verlag -> Link
Preis: 12,95 €
Alter: ab 6 Jahren
ET: 29.05.2018


Copyright des Covers: Adrian Verlag!!!
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Montag, 16. März 2020

Hörbuch 12/20) Das kleine Hörbuch vom guten Schlaf

Titel: Das kleine Hörbuch vom guten Schlaf 
Autorin: Dr. Nerina Ramlakhan 
Übersetzung: Karin Weingart
Sprecherin: Daniela Hoffmann
CD: 1 CD ca 75 Minuten
ISBN: 978-3-8371-4785-8
Verlag: Randomhouse Audio -> Link
Preis: 9,99 €
ET: 09.09.2019

Copyright des Covers: Randomhouse Audio!!!
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Hörbuch 11/20) Drachenalarm in meinem Rucksack

Titel: Drachenalarm in meinem Rucksack
Autor: Tom Nicoll
Sprecher: Jona Mues
CD: 1 CD ca 79 Minuten
Verlag: audiolino -> Link
Preis: 12,90 €
Alter: ab 8 Jahren
ET: 15.03.2017

Copyright des Covers: audiolino!!!

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Sonntag, 15. März 2020

Messeblues Gewinnspiel

Hallo meine Lieben,

nun ist schon Sonntag, und normalerweise wären die meisten von euch auf dem Heimweg, wenn nicht ein gewisses Virus, nämlich Corona gerade alles vermiesen würde. Und Sonntags sichtet jeder seine Goodis und was er von der Messe alles mitgenommen hätte, wäre diese denn gewesen. Aber keine Angst, ich hab auch etwas für euch.
Was ihr dafür tun müsst? Zu erst einmal alle Interviews der letzten Tage genau ansehen, denn bei dem ein oder anderen Interview ist die richtige Lösung versteckt. Es gibt sozusagen 6 Fragen für euch, die ihr beantwortet müsst. Wobei es gibt noch eine 7 Frage, ihr müsst euch entscheiden was ihr gewinnen möchtet.

Was gibt es zu gewinnen?
1) Das eBook von das hungrige Glas hierfür brauch ich dann eine eMail-Adresse von euch, damit der Verlag es euch zusenden kann.
2) Das Hörbuch von Spellslinger - in der Tat diesen Autor interviewte ich nicht -.
3) Das Buch Suppenwetter, hier wird vielleicht irgendwann noch das Interview folgen, denn ich bin leider ziemlich am Limit derzeit das besondere, hier ist eine Original Unterschrift der Autorin enthalten.
4)  Das Buch Supermops und Grüne Piraten könnt ihr auch noch gewinnen, das wird aber vom Verlag an euch gesendet werden.
5) Goodie Brief

Bedingungen?
1) Die Spielregeln euch durchlesen -> Link
2) Das Gewinnspiel läuft bis zum 20.03.20. Wie ihr ja wisst ist derzeit das Corona in ganz Deutschland angekommen, was bedeutet, ich weiß nicht wie die Post die Dinge versendet oder ob nicht irgendwas passiert was wir alle nicht hoffen wollen, weswegen es etwas dauern kann bis der Gewinn bei euch ankommen wird.
3) Fragen im Google Formulare beantworten.
4) Ihr müsst mir natürlich noch mitteilen wo ihr den Gewinn hingeschickt bekommen möchtet, bzw ob ihr das eBook möchtet oder eben eines der anderen Dinge.
5) Bitte seid fair, bitte nur Deutschlandweit außer ihr übernehmt das Porto in euer Land, Rechtsweg ausgeschlossen und keine Haftung für die Post.
6) ihr solltet damit einverstanden sein, das ich eure Adresse dem Verlag Südpol weiter geben möchte.

Und die Fragen?
1) Welche Haustiere sind Oma und Opa quasi?
2) Warum nimmt der Südpol Verlag nur Deutsche Autoren*innen?
3) Wer oder was ist Verbena?
4) Wer hat über ein Tier geschrieben das im Meer lebt und das es wirklich gibt? Nenne den Namen vom Autor und das Tier
5) Zu welchem Buch/Autor gehört das Boogelbie?
6) Welches Tier wäre gerne der Autor der als letztes auf dem Blog im Interview zu Wort kam?
7) Was würdest du gerne gewinnen?

Das Kontaktformular:





Kleingedrucktes:
Ich drücke euch allen die Daumen, natürlich würde ich mich sehr über Teilung freuen oder wenn ihr Follower werdet. Ist aber keine Pflicht! Schön wäre es schon.

Samstag, 14. März 2020

Interview mit Matthias Zimmermann

Hallo ihr Lieben,

nun ist schon der vorletzte Tag der Buchmesse online, konntet ihr schon den ein oder anderen tollen Einblick zu den Autoren für euch entdecken?

Heute geht es mit Matthias weiter. Er bringt jetzt ein ganz neues Buch auf den Markt, das ich, insoweit ich es verstanden habe, auch vom Verlag erhalten darf, vielleicht verlose ich ja hier dann noch meine Ausgabe.  Aber jetzt erst einmal zu Matthias.

Autorenfoto Copyright des Covers liegt beim Autor
1) Wo schreibst du? Arbeitsplatz vielleicht auch draußen?
Matthias: Es zieht mich immer wieder zu Orten hin, die eine besondere
Atmosphäre verströmen. Das sind Bibliotheken, aber auch Cafés und Bars
mit nostalgischem Charme. Einen Ort, den ich auf besondere Weise
schätze, ist die Jules-Verne-Bar in Zürich, ein Café inmitten der Stadt,
das sich im Kopf einer Sternwarte befindet. Von dort oben aus überblickt
man die ganze Stadt mit dem See und dem Alpenpanorama. Einfach
inspirierend!

2) Von dir :) Die Leser wollen ja wissen wer du bist :)
Matthias: Ich bin ein gemütlicher, eher ruhiger Mensch, ein
leidenschaftlicher Teehaus- und Indischrestaurant-Gast, aber auch ein
Herbstwaldwanderer, ein Sonntagsleser und einer, der gerne
Dokumentationen über das Weltall guckt.

3) Hast du Haustiere?
Matthias: Einen australischen Zwergpapagei.

4) Hast du Bücherregale? Oder nur ein Bücherregal mit Büchern, die du
sehr gerne hast (hier meine ich jetzt nicht deine eigenen geschriebenen
Bücher ;).)
Matthias: Ich habe ein einziges, schmales Bücherregal. Darin stehen
Bücher von Michael Ende, Franz Kafka, aber auch von zeitgenössischen
Autoren.

5) Hast du denn einen Ort, wo du gut entspannen kannst?
Matthias: Der Wald, die Natur, an einem See oder in einem gemütlichen
Café.

Nicole: Stelle dir vor, du dürftest eines der folgenden Tiere sein,
zumindest für kurze Zeit, welches Tier wärst du gerne und warum, Eisbär
oder Fledermaus?
Matthias: Eine Feldermaus. Sie hängt kopfüber und kann fliegen. Es ist
immer interessant, das Gewohnte aus einer neuen, ungewöhnlichen
Perspektive zu sehen.

Nicole: Du hast ja jetzt dein Buch auf die Welt bringen dürfen, was ist
das für eine Geschichte, und was möchtest du mit dieser Geschichte gerne
weiter geben?

Matthias: Es handelt sich bei„"Kryonium. Die Experimente der Erinnerung"
um einen fantastischen All-Age-Roman. Erzählt wird die Geschichte einer
geheimnisvollen Zauberwelt, aus der ein Entrinnen unmöglich erscheint
und dennoch die einzige Option ist. In mehreren Windungen kämpft sich
der Protagonist durch den verblassten Pfad seiner Erinnerungen und setzt
sich dabei mehr und mehr mit sich selbst auseinander und vertieft
sich in die Frage, was Virtualität denn eigentlich ist.

Nicole: War es für dich schwer diesen Verlag zu finden, wo du es
veröffentlichen darfst, hast du lange gebraucht, um es zu schreiben und
was war das Coolste, was du dabei erlebt hast, als du das Buch
geschrieben hast?
Matthias: Mein Roman wurde von einem Professor vermittelt, der hell
begeistert war von dem Manuskript. Er hatte dann auch das Nachwort
verfasst. So fand mein Roman den Weg zum Kulturverlag Kadmos Berlin. Das
Coolste war dann, als ich Monate später dann meinen Roman stapelweise in
den Buchläden aufliegen sah.

Nicole: Wenn du jetzt einen deiner Charakter live treffen dürftest, wenn
er aus dem Buch schlüpfen würde, welchen Charakter würdest du gerne
treffen und was mit ihm machen?
Matthias: Es wäre wohl Meister Hora aus dem Roman "Momo". Ich würde sehr
gerne in seiner Welt jenseits der Zeit verweilen und meine eigene innere
Uhr beim Werden und Vergehen beobachten.
Nicole: Da hast du mir leider nicht verraten, welchen deiner Charaktere du gerne treffen würdest, aber ja Meister Hora würde ich auch gern mal treffen.
Matthias: Das wäre wohl der Feuerfuchs. Er kennt ja nur die Pyramiden
und Pharaonengräber sowie die Wüste, aus der es für ihn kein Entrinnen
gibt – Düne um Düne um Düne, eine endlose Weite in alle Richtungen.
Bestimmt wäre er ganz angetan von meinem Dorf und dem hügeligen Wald
drum herum. Ich würde ihm also die Gegend zeigen und er wäre wohl ganz
erstaunt, dass es noch etwas anders gibt als Wüste.

Nicole: Was machst du außer Bücher schreiben?
Matthias: Eigentlich bin ich ja auch noch Künstler und male Bilder auf
Leinwände oder komponiere sie digital. Aus meinen Bilderwelten hat sich
dann nach und nach die Idee geformt, in ein anderes Medium überzugehen
und es doch mal mit Buchstaben zu versuchen anstatt mit Farben. In
meinen Gemälden "Die Weltbilder des Mechanischen Flächenlands" und "Die
Zwischengänge zu Räumen unterschiedlicher Zeiten" sind viele meiner
Romanideen, Objekte und Figuren zu finden.



Nicole: Hast du selbst auch ein Lieblingsbuch und wenn ja warum genau
dieses?
Matthias:„"Momo" von Michael Ende. Die Zeit und wie wir Sekunde für
Sekunde in ihr vergehen. Ein hoch aktuelles Thema, das mich immer wieder
zum Nachdenken anregt.








Nicole: Wie bist du auf die Idee deiner Geschichte gekommen?
Matthias: Das war im Winter gewesen frühmorgens in einem überfüllten
Zug, er machte plötzlich und ganz unerwartet halt. Ein Schneegestöber
war vor dem Fenster. Da purzelten plötzlich die Ideen von einem
schneeverwobenen, bizarren Schloss nur so aus mir heraus und ich begann
meine inneren Bilder zu skizzieren.

Nicole: Ich kann mir vorstellen, das es ziemlich stressig war hin und
wieder, wie konntest du dich am besten entspannen und was half dir
dabei? Hast du vielleicht sogar ein Haustier, das dir ein bisschen
Stress abnahm?
Matthias: Das Schreiben ist für mich Yoga fürs Gehirn, es entspannt und
versetzt mich in einen ganz und gar zufriedenen Modus!

Nicole: Hast du ein Geheimnis, das du noch niemanden zu deinem Buch
gesagt hast, jetzt aber gerne verraten würdest?
Matthias: Ich habe meinen Roman geschrieben und dann wieder
umgeschrieben, indem ich ihn Kapitel für Kapitel von hinten nach vorne
erzählt habe – eine rückwärts erzählte Geschichte also. Das verleiht ihr
eine ungewöhnliche Magie.

Freitag, 13. März 2020

28/20) Das hungrige Glas

Titel: Das hungrige Glas 
Autor: Heiko Hentschel
Seitenanzahl: 352 Seiten
Verlag: Südpol -> Link
ISBN: 978-3-96594-014-7
Preis: 16,90 €
Alter: ab 12 Jahren
ET: 29.08.2019


Copyright des Covers: Südpol Verlag!!!


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Interview mit Heiko Hentschel Autor von dem Buch das hungrige Glas

Guten Morgen,
schon ist der vorletzte Tag der Interviews. Wie schnell das doch ging. Zumindest ist dieses Interview das am längste am PC liegende, ich hatte auf den richtigen Moment gewartet und endlich ist er da. Vor allem heute Nachmittag lest ihr auch, warum ich euch das Buch vom Autor empfehlen kann und darf. Ich sage nur, manche Träume brauchen Zeit und kommen dann richtig gut heraus.
Zum Einstieg gibt es ein Video ;).




Und los geht es:

Das Bild ist auf der Buchmesse in Frankfurt 2019 entstanden.

Nicole: Hi, erst einmal Dankeschön für deine Zeit.
Die erste Frage an dich: Lieber einen Urlaub als Adler oder Hund verbringen und warum genau als dieses Tier?
Heiko: Danke, dass du mich zum Interview eingeladen hast.
Ich würde einen Urlaub als Hund buchen, weil die näher an den Menschen dran sind. Vermutlich als Jack Russell Terrier, der gerne vor dem Kamin liegt, der Familie beim Essen lauscht und hofft, dass was Leckeres vom Tisch fällt. Hoffentlich führt mich in den Abendstunden noch jemand Gassi – vielleicht an einem Fluss entlang oder durch die Felder. Ich mag die Lichter der Stadt und die Spiegelungen auf dem Wasser.

Nicole: Dein Buch das hungrige Glas ist ja ein Debüt. Wie bist du auf den Titel des Buches gekommen?
Heiko: Da hatte eine sehr liebe Kollegin auf der Arbeit die Finger im Spiel. Sie las das noch unveröffentlichte Manuskript und den damaligen Titel („Moritz Monsterjäger“) und sagte: „Nee, das muss irgendwie anders …“ Sie schlug „Das hungrige Glas“ vor und ich war hin und weg. Ich habe ihre Erlaubnis, den Titel benutzen zu dürfen. *Danke, liebe Anne W.

Nicole: Jetzt mal so im Vertrauen welcher Charakter im Buch ist dein kleiner Favorit und warum? 
Heiko: Ich liebe Edgar heiß und innig. Er ist der komplexeste Charakter im Buch und nicht leicht einzuordnen. Er kann das Schöne im Schrecklichen finden und hat ein Talent, das ich mit ihm teile: das Zeichnen. Er geht da allerdings akademischer vor, als ich. Insgeheim wünscht er sich, so lebendig zeichnen zu können, wie seine Schwester Helene, doch das ist eine andere Geschichte … 
Nicole: Und mit welchem deiner Charaktere würdest du gerne Tee, Kakao oder Kaffee trinken gehen und mit ihm stundenlang plaudern? 
Heiko: Mit Helene. Es würde allerdings eine sehr einseitige Unterhaltung werden, schätze ich. Ich glaube, wenn man sie erst einmal kitzelt, redet sie wie ein Wasserfall. Hinter ihrer kühlen Fassade steckt ein brodelnder Vulkan.

Nicole: Wie bist du auf die Idee deines Buches gekommen? Wie lange hat es gedauert dein Buchbaby auf den Markt zu bringen? Was war toll und was weniger und wie bist du zu deinem Verlag gekommen? 
Heiko: Oh, da muss ich weit ausholen. Die Idee zum Buch entstand 2010, also vor neun Jahren. Damals habe ich viel Edgar Allan Poe gelesen und war vom Film „Sleepy Hollow“ fasziniert – kurz darauf las ich die Vorlage von Washington Irving. Da fing bei mir das Kopfkino an. Ich begann über einen Jungen und seinen Raben nachzugrübeln, die gemeinsam Abenteuer erleben. Ein Jahr später war aus dem Raben eine Elster und aus dem namenlosen Jungen Moritz geworden.
Da ich ursprünglich aus dem Zeichentrickfilm komme, habe ich zuerst ein Drehbuch verfasst und mich erst danach ans Schreiben des Romans gewagt. Ich brauchte zuerst ein Gerüst, an dem ich mich entlanghangeln konnte. Einfach so hinsetzen und einen Roman schreiben, mit funktionierendem Anfang, einer guten Mitte und einem schlüssigen Ende, kann ich nicht.
Als die erste Fassung fertig war, habe ich bei vielen Verlagen angefragt, aber nur Absagen kassiert. Irgendetwas stimmte mit dem Text nicht. Daher habe ich mich nach professioneller Hilfe umgesehen und den VfLL kontaktiert, den Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren. Dort fand ich durch meine Erstlektorin Christiane Geldmacher Unterstützung beim Verbessern des Manuskriptes und später – über eine Empfehlung – einen Literaturagenten. Den letzten Schritt zur Veröffentlichung bin ich zwar ohne Agenten gegangen, aber ich habe wertvolle Tipps und Erfahrungen mitgenommen.
Im Herbst 2017 ging ich auf den Südpol Verlag zu, den ich bereits im Frühling 2015 auf der Leipziger Buchmesse angesprochen hatte. Die Verlagsleitung kannte das Manuskript schon und entschied sich nach erneuter Prüfung für eine Veröffentlichung. Gemeinsam haben wir über dem Text gebrütet, am Cover gefeilt und eine Karte für das Vorsatzpapier im Buch erarbeitet. Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis.



Nicole: Liest du selbst gerne Bücher? Und welches Buch ist dein Herzensbuch?
Heiko: Ich habe eine Schwäche für Agatha Christie wegen ihrer sprachlichen Klarheit und Henry Slesar aufgrund seines Humors. Und Terry Pratchett verehre ich. „Der fünfte Elefant“ ist große Klasse.
Nicole: Wo ist dein Buch entstanden? Nur zu Hause oder auch unterwegs? 
Heiko: „Das hungrige Glas“ ist an zwei Orten entstanden: Die Rohfassung bei meinen Eltern in Hessen und die überarbeitete Fassung daheim in Hamburg. Ich schreibe gelegentlich auch unterwegs, aber das hat Seltenheitswert. Ich brauche Ruhe und Konzentration beim Arbeiten, weil ich mich leicht ablenken lasse.

Nicole: Wo kannst du am besten entspannen?
Heiko: Am Meer. Die Weite beruhigt mich.

Nicole: Hast du einen tierischen Begleiter an deiner Seite der dich hin und wieder beim Schreiben unterstützt?
Heiko: Nein. Aber durch einen befreundeten Autorenkollegen wacht seit ein paar Wochen ein kleiner Boogelbie über meine Schreibfortschritte. *Danke an dieser Stelle an Frederic K.
Sonst schaut mir nur hin und wieder ein Eichhörnchen vom Fenster aus zu. 

Das ist ein Boogelbie


Nicole: Hast du schon ein neues Buch in Planung?
Heiko: Ich überarbeite derzeit den zweiten Band der Glas-Trilogie, damit er rechtzeitig im August 2020 erscheinen kann. Den dritten Band habe ich vor wenigen Tagen in der Rohfassung beendet. Ich bin sehr gespannt, wie er sich weiter entwickelt. Darüber hinaus gibt es noch zwei Projekte, auf denen ich gerade herumdenke. Beide haben wieder einen fantastischen Anstrich, obwohl die Zielgruppe älter sein wird.

Nicole: Hast du Tipps für Neulinge im Schreiben?  Also was half dir, um am Ball zu bleiben und welcher Tipp oder Gedanke unterstützte dich dabei?
Heiko:  Ich habe nur drei Tipps:
Einmal: Nehmt Kritik an, wenn sie zu euch kommt.
Zum Zweiten: Nehmt Kritik ernst. Es steckt immer mehr dahinter, als man ahnt.
Und zuletzt: Wenn ihr blockiert seid und nicht schreiben könnt, dann hört auf dieses Gefühl. Vermutlich stimmt etwas Wichtiges in eurem Projekt nicht – irgendein Denkfehler - und es ist wert, dem auf den Grund zu gehen. Kreativität lässt sich in den seltensten Fällen grundlos ausbremsen. Kreativität ist eine Urgewalt.

Nicole: Danke für deine kostbare Zeit und ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinem Buch und Büchern die hoffentlich noch folgen werden.
Heiko: Ich danke dir für das Interview.
Herzlichen Gruß und einen schönen Freitag,
Heiko Hentschel

Donnerstag, 12. März 2020

Interview mit Henrike Lippa-Wagenmann

Guck guck,


schon geht es mit dem nächsten Interview weiter. Dieses Mal mit der Kinderbuchautorin aus dem Edition Pastorplatz, auch einer meiner Lieblingsverlage, die ich sehr schätze. Die Bilder sind das Eigentum der Autorin!

Nicole: Hi Henrike, zu erst einmal Dankeschön für deine Zeit, Dein Buch hab ich ja schon gelesen und nun zu meiner obligatorischen Frage: Oktopus oder lieber Delfin, was wärst du lieber und warum?
Henrike: Hallo liebe Nicole und herzlichen Dank, dass ich dabei sein darf. Darüber freue ich mich sehr;-)  Ganz ehrlich, diese Frage habe ich mir noch nie gestellt. Vielen Dank dafür. Der Oktopus könnte all meine Ideen mit seinen vielen Armen greifen.
Da ich immer tausend Ideen habe und leider viel zu wenig Zeit, um diese direkt umzusetzen,
wären mir die vielen Arme schon eine sehr große Hilfe.  Delfin, wäre auch toll! Die Eleganz würde ich mir wünschen, aber ich hätte zu wenig Reibungspunkte und das würde nicht zu mir passen. Daher bin ich doch eher ein Oktopus.

Nicole: Dein Buch beschäftigt sich ja mit einem kleinen Helden, aus dem Meer, magst du mir etwas mehr von ihm berichten, wie bist du auf diese Geschichte gekommen und was war für dich die wichtigste Botschaft aus deinem Buch?
Henrike: Dazu erzähle ich nur so viel….
Die Geschichte beruht auf wahren Gegebenheiten. Den Wunderpus gibt es wirklich,… 2006 wurde er erstmals wissenschaftlich beschrieben. Ich wollte eine Geschichte mit einem Helden verfassen, den es zuvor noch in keinem anderen Bilderbuch gab, um die Einzigartigkeit eines jeden Menschen zu unterstreichen und Aufzeigen, dass jeder eine neue Chance verdient hat. …

Nicole: In deinem Buch ist ja das Thema Umweltschutz gar nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar, nur wenn man nochmals schaut, und dann aber ganz besonders. Was hat dich und deine Illustratorin dazu gebracht, genau das Thema so aufzupacken?
Henrike: Stimmt, auf den ersten Blick, ist das Thema „Umweltschutz“ nicht wirklich zu erkennen. Genau so ist es, wenn wir an beliebten Badestränden auf Tauchkurs gehen. Erst wenn man genau hinsieht, wird das Ausmaß der Umweltverschmutzung sichtbar. Genauso ist es bei uns Menschen. Schaut doch mal genau hin! Hört zu, seht hin! Das ist die versteckte Botschaft, die das Buch, auch für alle Erwachsene, transportiert. Die Kinderaugen haben sofort entdeckt, dass da was nicht stimmt. Ich würde mich freuen, wir würden alle durch diese Augen sehen. Wir alle können dazu beitragen, dass es Mensch und Natur gut geht.  Sei Mensch und kümmere dich um unsere Welt! Betty Conhoff, hat dem Willi Wunderpus das Gesicht verliehen.
Hier mehr zur Illustratorin: Betty Conhoff, geb. Arias, kommt aus dem schönen Peru und ist in einer Hafenstadt am Pazifik groß geworden. Seitdem sie sich erinnern kann, sind Papier und Bleistift treue Begleiter in ihrem Leben. Noch heute hat sie die schönsten Erinnerungen an die tollen abendlichen Spazierfahrten mit Papa, um Comics zu kaufen. Inzwischen wohnt sie in Deutschland und hat ihr Kunststudium 2014 abgeschlossen. Seit dieser Zeit arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin in ihrem eigenen Atelier in Sindelfingen. Sie kennt den Ozean in und auswendig und hat die Veränderungen Hautnah miterlebt.
Wer mehr zu dem Thema Umweltschutz und Willi Wunderpus erfahren möchte, kann sich gerne den Podcast zum Thema Zero Waste anhören. Hier ist der LINK

Nicole: Wenn du dir jetzt vorstellen könntest, deinen Held als Mensch zu treffen, was würdest du gerne mit ihm unternehmen?
Henrike: Ich würde aufzeigen wollen, wie schön die Welt ist und das es Menschen gibt, die an Menschen glauben!

Nicole: Was war für dich das schönste Erlebnis zu deinem Buch?
Henrike: Das war ganz klar die Vertragsunterzeichnung mit dem Verlag Edition Pastorplatz und der Tag, an dem alle Leser den Willi das erste Mal aufgeschlagen haben, um ihn vorzulesen. Das kribbelt so schrecklich schön;-)
Nicole: Wie lange hast du gebraucht, bis deine Geschichte wirklich als Buch erscheinen durfte?
Henrike: Es hat mehr als drei Jahre gedauert. Es ist eine besondere Geschichte und auch die Illus sind nicht alltäglich. Wir wollten es genauso. Wir haben gerne gewartet und sind mehr als glücklich, wie es gekommen ist. Die Bilder sind alle analog entstanden und darauf sind wir ganz  besonders stolz. Individualität, ist also auch in der Umsetzung ein großes Thema und wir sind so sehr dankbar, dass wir uns nicht verbiegen mussten, um das Projekt zu verwirklichen. Getreu nach dem Motto „Oktopus, oder Delphin“, ich würde behaupten, geschmeidig angepasst. Wir sind uns treu geblieben und das wünsche ich euch auch!

Nicole: Was machst du um dich zu entspannen? Hast du einen tierischen Begleiter und was bedeutet es für dich das dein Buchbaby auf dem Markt ist?
Henrike: Wenn ich Zeit für Entspannung habe, findet ihr mich im Wald. Pilze suchen, frische Luft, Garten…, sind für mich unersetzlich. Kochen und das Schreiben, entspannen mich sehr. Paula, unsere Labradorhündin und mein Mann, Philipp. Dann gibt es da noch die Schildkrötenbande, die nun mit uns ins Eigenheim gezogen ist und für mich völlige Entschleunigung bedeuten, Die kleine Hexe Gerda, hingegen, ist sehr aufgeweckt und hält mich ständig auf Trapp. Von ihr hört ihr bald mehr;-)4

Das ist die Hünding - eigentlich ein Löwe und ultra süß

Entspannung im Garten.

Wo Musik ist, da lass dich nur nieder!


Sogar Bienen gibt es als Haustiere

Schildkröten, das passt direkt zum Interview am Samstag. Haltet die Augen offen.


Nicole: Was wird dein nächstes Projekt sein?
Henrike: Da gibt es so viele in diesem Jahr;-) Seit Januar gibt es ein neues Buch von mir. Es heißt „Licht aus, kleine Maus!“ und ist, als Pappbilderbuch, bei Oetinger erschienen. Im  August heißt es „Löwenzähne fliegen nicht!“, ein Bilderbuch  das ebenfalls bei Edition Pastorplatz das Fliegen lernen wird. Und im Herbst gibt es eine Novität (Oetinger), auf die ich mich auch schon sehr freue. Bleibt gespannt! Acht Arme wären also wirklich toll, um nochmal auf die Einstiegsfrage zu antworten.

Nicole: Gibt es eine Frage die du schon immer mal hören wolltest, aber noch niemals gestellt bekamst? Und was wäre die Antwort darauf?
Henrike: Über diese Frage habe ich lange nachgedacht… Nein, die Frage muss wohl erst noch erfunden werden. Was ich mit Sicherheit sagen kann, diese unvorstellbare Frage, würde ich gerne mit bestem Gewissen beantworten und wollen. Liebe Leser, stellt sie mir!

Nicole: Gibt es etwas, was du meinen Lesern gerne mit auf den Weg geben würdest?
Henrike: auf jeden Fall! Lest Bücher! Egal wie alt euer Kind ist, es fruchtet immer. Der Markt ist voller großartiger Bücher. Erntet sie und schaut, wie die Kinder wachsen. Mit jedem Buch, mit jedem Fürsprecher, mit jeder positiven Geste. Seid einfach Einzigartigwunderbar, das wünsche ich mir!!!

Vielen Dank für deine Zeit :).


Mittwoch, 11. März 2020

Interview mit Ruth Byrne

Hallo meine Lieben,
in der Mitte der Woche, möchte ich euch gerne Ruth zeigen. Ich hab sie auf Facebook für euch entdecken dürfen, und sie ist eine besondere Autorin, am besten lernt ihr sie selbst einmal kennen.


Autorin Ruth Byrne

Nicole: Zuerst einmal die obligatorische Frage, die ich jedem Autor*in stelle: Delfin oder Spinne, welches Tier wärst du lieber und warum?
Ruth: Delfin – ich bin gelernte Meeresbiologin.
Nicole: Das ist ja cool, da hast du sicherlich auch viel Wissen über die Meere und alles was es da drin so gibt.



Nicole: Du hast jetzt ein neues Buchbaby beim Fabulus Verlag herausbringen dürfen, wie kam es zu diesem Verlag und war es schwer einen Verlag für dein Buchbaby zu finden?
Ruth: Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich mit meinen drei Autorenfreundinnen auf die Leipziger Buchmesse gefahren … damals, in der guten alten Zeit, als sie noch stattgefunden hat! 😉 Mit dem Manuskript von „Verbena.Hexenjagd“ in der Tasche bin ich damals durch die Gänge für Fantastik gegangen und habe mir die Verlage angesehen. Der Fabulus Verlag ist mir aufgefallen, weil sie wunderschöne Bücher mit toller Ausstattung machen und insgeheim war dieser Verlag mein Favorit.
So richtig eilig hatte ich es aber nicht, meine Geschichte sofort unterzubringen - zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja erst 1/3 des gesamten Textes geschrieben. Ich wollte hauptsächlich testen, wie mein Manuskript bei den Verlagen prinzipiell ankommt. Dafür hatte ich einen Slot beim letztjährigen Meet&Greet ergattert (das ist eine Art Speeddating Event zwischen Autoren und Verlagen), und dort die Gelegenheit unter anderem auch mit dem Fabulus Verlag zu reden. Tja, und wer hätte gedacht, dass ich nun, ein Jahr später, mit einer Printausgabe von „Verbena, Hexenjagd“ dastehe? 😊

Nicole: Für alle die dein Buch nicht kennen, aber durch einen einzelnen Satz Hunger auf das Buch bekommen sollen, wie würde der Satz lauten?
Ruth: 2 Sätze 😉:
Die 17-jährige Heilerin Verbena entdeckt an sich ein magisches Talent, das sie als „Begabte“ abstempelt und zu einer Bevölkerungsgruppe zählt, die von den „Hütern“ – einer Art mittelalterlicher Inquisition – verfolgt wird. Als auch noch ein geheimnisvoller Verletzter in die Heilerei geliefert wird, gerät ihr bisheriges Leben aus den Fugen.

Nicole: Wie lange brauchtest du für dein Buch, um es zu schreiben, und was war leicht und was war schwerer?
Ruth: Die Idee zu diesem Buch kam mir im Jahr 2015, als Wien von der syrischen Flüchtlingswelle überrollt wurde und ich meine Emotionen diesbezüglich irgendwie verarbeiten wollte. Danach habe ich intensiv geplottet und festgestellt, dass die Geschichte, die ich erzählen will, für ein Buch zu lange wird und habe den Text auf eine Trilogie aufgeteilt.
Das Wort „Ende“ habe ich 2019 unter das Manuskript des ersten Bandes gesetzt – das waren also gute 4 Jahre (die allerdings unterbrochen mit einigen anderen Projekten waren). Fertig geschrieben ist die Trilogie aber noch nicht und wird mich wohl noch bis in das Jahr 2021 hinein beschäftigen.
Was mir leicht fällt, sind die Szenen, die wie ein Film in meinem Kopf laufen zu Papier zu bringen und die größte Herausforderung von allem ist, im Alltag zwischen Familie und Job Zeit zum Schreiben zu finden.

Nicole: Hat dich in deinem Leben selbst ein Buch geprägt, und hat es dich vielleicht sogar verändert?
Ruth: Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter hat, denke ich, in mir die Liebe zur Fantasy entfacht.

Nicole: Wenn du jetzt einen deiner Buchcharakter in das reale Leben befördern dürftest, was würdest du mit ihm unternehmen und wer wäre es?
Ruth: Nachdem die Welt von Verbena eine mittelalterliche ist, wären die Charaktere aus dieser Geschichte vermutlich mit unserer realen Welt etwas überfordert 😉. Mit wem ich aber gerne etwas unternehmen würde, wären Fria oder Valerian.

Nicole: Wie konntest du dich während dem Schreiben entspannen?
Ruth: Manchmal passiert beim Schreiben eine Art Flow-Zustand, bei dem die Szene, die ich gerade im Kopf habe, wie von selbst aufs Papier wandert. Solche Momente machen mich richtig glücklich!



Nicole: Hast du denn einen tierischen Begleiter, der dich begleitet und auch vielleicht abgelenkt hat beim Schreiben?
Ruth: Meine beiden Katzen – sie sind sehr gut darin, sich auf meinen Schoß zu legen, wenn dort eigentlich der Laptop stehen sollte … 😉


Nicole: Du bist ja keine deutsche Autorin, sondern kommst aus Österreich, was war da für dich spezieller, an einen Verlag zu kommen?
Ruth: Eigentlich hat das, glaube ich, keinen großen Unterschied gemacht. Inzwischen arbeite ich mit sowohl österreichischen als auch deutschen Verlagen zusammen. Das Wichtigste ist, dass die Geschichten und der Schreibstil gut sind, dann fällt das den Verlagen auf - egal wo.

Vielleicht ein bisschen eine Herausforderung war die Lektoratszusammenarbeit zwischen mir und meinen deutschen Lektor. Es gab einige Ausdrücke in meinen Sprachgebrauch, die er noch nie gehört hat, und umgekehrt. Beispiele dafür wären das österreichische "Es geht sich aus." (= Dafür ist genug Zeit.), die Tatsache, dass es in Deutschland Schränke gibt, in Österreich Kästen, ein Schiefer in Österreich ein Splitter in Deutschland ist, Sessel in Deutschand unbedingt Armlehnen brauchen, in Österreich nicht, usw.. Alles in allem war das sehr spannend und brachte eine steile Lernkurve mit sich!

Nicole: Hast du ein Vorbild? Wenn ja, wer ist das und warum?
Ruth: In den letzten Jahren habe ich viele auf Deutsch geschriebene Jugendromane gelesen, einfach um zu wissen, was am Markt so zu finden ist. AutorInnen wie Kerstin Gier, Kornelia Funke, Christian Handel oder Katja Brandis finde ich toll, sowohl wegen ihrer Ideen, als auch wie sie Spannung aufbauen und einen gewissen Witz in ihre Bücher bringen. Da kann man viel lernen! 😊

Nicole: Danke das du dir Zeit für mich und den Blog genommen hast.
Ruth: Auch ein großes Dankeschön von mir für deine Mühe und die vielen ausgeklügelten Fragen!


* Die Leser wollen ja wissen wer du bist :)

Mein Name ist Ruth Anne Byrne und ich lebe mit meiner Familie in Wien. Eigentlich bin ich gelernte Meeresbiologin und habe mich auf Verhaltensforschung von Meerestieren (z.B. Oktopussen und Riffkalmaren) spezialisiert. Inzwischen arbeite ich in der medizinischen Forschung mit humanen Zellkulturen und habe nebenbei zu schreiben begonnen.

* Wo schreibst du?

Ich habe einen Schreibtisch und verwende ihn sogar hin und wieder … 😉 Eigentlich wechsle ich aber gerne meine Schreibplätze – mal auf der Couch, mal beim Esstisch, mal im Café, mal auf einer Turnmatte, wenn ich warte, bis meine Tochter mit dem Sport fertig ist.
Hin und wieder gehe ich aber auch an die Schauplätze, wo meine Szenen stattfinden. Für einen meiner Texte war das z.B. ein Skatepark.


* Hast du Bücherregale? Oder nur ein Bücherregal mit Büchern die du sehr gerne hast (hier meine ich jetzt nicht deine eigenen geschriebenen Bücher ;).)

Mehrere Bücherregale und sie platzen aus allen Nähten … Ich oute mich aber auch als E-book-Leserin, was den Kauf neuer Printausgaben inzwischen in Grenzen hält. Was ich mir allerdings immer noch gerne zulege, sind signierte Kopien der Bücher meiner AutorenfreundInnen und diese füllen inzwischen auch schon ein ganzes Regalbrett.


Dienstag, 10. März 2020

Interview mit dem Verlag Südpol

Guten Morgen,

heute hab ich für euch ein Verlagsinterview, ja das ist was ganz besonderes. Andrea und ich schätzen uns sehr und was ich an diesem Verlag so besonders finde, hier ist es ECHT! Das bedeutet wer einmal den Verlag auf der Messe erlebt, der fühlt sich wie Zuhause!

Also los geht´s :)



Heute gibt es im Interview keine Fotos, aber der Verlag hat für euch heute Nachmittag noch ein kleines Schmankerl, ihr könnt euch ein Buch aussuchen, das ihr gewinnen könnt! Dafür empfehle ich euch jedoch wirklich, das ihr das Interview lest!

Nicole: Hallo Andrea, danke das du dir Zeit für mich und den Blog nimmst. Meine erste Frage an dich, Meerschweinchen oder Fisch, welches Tier wärst du gerne, und warum, wenn du dir das aussuchen dürftest?
Andrea: Natürlich Meerschweinchen – und zwar ein ganz bestimmtes: Meerschweinchen Maffi aus dem Wilden Haus der Tiere, dann könnte ich mit Hannibal, Lino und Elvira im Wilden Haus durch die Welt düsen, knifflige Spezialaufträge erledigen und zwischen Hannibals Geweih klettern und mich durch die Gegend schaukeln lassen. Obwohl ich Fische auch gerne mag, aber im Wasser wäre ich lieber ein Seeotter, die finde ich total süß.
Nicole: Schmunzel, und ja Maffi ist wirklich ein großer Held, den durfte ich ja auch schon kennenlernen.

Nicole: Nun zu erst einmal zu deinem Verlag, wie kam es dazu das ihr diesen gegründet habt, was ist eure Geschichte mit dem Verlag und war es schwer für euch diesen in das Leben zu rufen?

Andrea: Einen Verlag ins Leben zu rufen ist nicht schwer, aber sich ein Standing in der Buchbranche zu erarbeiten, den Verlag bekannt und damit die Autor*innen und ihre Bücher sichtbar zu machen und in die Buchhandlungen zu bekommen dagegen schon eher. Für Letzteres haben wir zum Glück ein tolles Vertreter*innen-Team, die sich bundesweit sehr engagiert für Südpol einsetzt. Meine Kollegin Corinna Böckmann und ich haben beide bereits im Verlagsgeschäft gearbeitet und bei uns entstand 2011 die Idee zu unserer Umweltkrimi-Reihe „Die Grünen Piraten“. Ungefähr zeitgleich lernten wir Uwe Becker und Ina Krabbe kennen, zwei Autor*innen, die uns seitdem begleiten und das Südpol-Programm bereichern - Uwe Becker mit seinen charmanten Zipfelmaus-Erzählungen und Ina Krabbe mit den erfolgreichen Funkelsee-Pferdeabenteuern. Von da war es bis zur Verlagsgründung nur noch ein kleiner Schritt. 2021 feiern wir 10-jähriges Jubiläum und sind sehr stolz darauf, wie sich unser Verlag entwickelt hat. Wir sind glücklich und dankbar für die vielen tollen, inspirierenden Menschen, die wir über die Verlagsarbeit kennengelernt haben, angefangen bei unseren wunderbaren Autor*innen und Illustrator*innen bis hin zu liebgewonnenen Kolleg*innen, Blogger*innen und Buchhändler*innen. Daher sind wir auch sehr traurig, dass es Corona-bedingt in diesem Jahr kein Wiedersehen auf der Leipziger Buchmesse geben wird. Dafür wird im Oktober in Frankfurt umso wilder gefeiert.
Nicole: Ohja es ist wirklich schade das wir uns nicht sehen können. Das ihr schon 10 Jahre bald feiert, hätte ich nicht gedacht und bin richtig baff :)

Nicole: Es kamen ja jetzt schon einige Buchbabys bei euch auf der Welt, wenn du dir jetzt zwei oder drei Charaktere nehmen dürftest und diese treffen dürftest so in real, welche würdest du gerne treffen und was würdest du gerne machen mit den Figuren?
Andrea: Die Beschränkung auf zwei oder drei fällt mir ziemlich schwer. Leo, den Angestellten Luzifers aus „Anna Konda – Engel des Zorns“ würde ich gerne mal treffen und mit ihm über Gott und die Welt diskutieren – im wahrsten Sinne des Wortes ;-) Da Leo schon ewig auf der Welt ist, würde ich ihn tausend Sachen fragen. Auf jeden Fall möchte ich auch Will und Hannibal aus „Jaguarkrieger“ und Lu aus „Ihr mich auch“, den Max aus „Max und die Sache mit der Raumzeit-Faltungsinversion“ treffen und natürlich auch Edgar aus „Das hungrige Glas“– allesamt Figuren, die mich seit der Arbeit mit den Manuskripten begleiten und im Kopf bleiben. Das bedeutet für mich auch Erzählkunst – Figuren zu erschaffen, die für die Leser*innen gefühlt real werden und lange nachwirken, man hat das Gefühl, man würde sie tatsächlich kennen und ertappt sich bei dem Gedanken, was hätte Leo jetzt dazu gesagt, wie hätte Lu darauf reagiert, das finde ich genial. Und nein - das ist keine Form von Schizophrenie, sondern ein allen Bücherfreund*innen bekanntes Phänomen: Wer liest, ist nie allein.
Nicole: Ohja das kenne ich auch, zu gut ;)



Nicole: Du bist ja auch selbst Autorin, ist das schwer für dich Verlag und Autorinsein unter einen Hut zu bekommen? Du bist ja nicht nur Autorin, sondern Mama, und da ist das Leben doch ziemlich bunt und aufregend, was hilft dir da zusätzlich um zu entspanen?
Andrea: Ich arbeite total gerne und habe gar nicht das Gefühl, dafür einen Ausgleich zu brauchen. Ok, den habe ich dann, wenn ich bei meinem Jüngsten Latein-Vokabeln abfrage – aber da ist die Arbeit dann vielleicht doch entspannender ;-) Ich gehe laufen und mache Yoga, aber auch dabei kann man wunderbar über neue Buchprojekte nachdenken. Ich glaube, ich bin Workaholic, aber wenn man seine Arbeit mit Neugier, Begeisterung und Herzblut macht, ist das doch prima. Die Kinder lassen sich bei altersmäßig passenden Manuskripten gerne als Testleser einspannen. Mein Jüngster ist der allergrößte Supermops- und Nicolas Gorny-Fan unter der Sonne. Dass wir Verlegerinnen auch gleichzeitig als Autorinnen arbeiten, hat den Vorteil, dass wir beide Seiten der Medaille kennen und absolut nachvollziehen können, wie schmerzhaft es manchmal ist, wenn der/die Lektor*in Stellen streicht, umformuliert oder nicht halb so lustig findet wie man selbst ;-) Mutter, Verlegerin und Autorin passt super zusammen, oft habe ich abends zu prüfende Manuskripte den Kindern vorgelesen und die Arbeit mit und an Texten von allen Seiten befruchtet sich gegenseitig. Meine größte Angst war früher, vor lauter Stress mal ein Kind im Maxi-Cosi auf dem Parkplatz stehen zu lassen, aber das ist zum Glück nie passiert! Moment mal …
Nicole: Mir steht der Mund offen, aber eher weil ich auch herzhaft lachen durfte.

Nicole: Liest du selbst gerne Bücher und welches Buch hat dich persönlich so weit geformt und gestärkt, das du es niemals vergessen wirst?
Andrea: Natürlich lese ich supergerne!! Das würde sicher jede/r Verleger*in mit doppeltem Ausrufezeichen beantworten. Wäre doch auch irgendwie komisch, wenn jemand einen Verlag gründet, ohne selbst gerne zu lesen, oder? Wie will man dann ein Gefühl dafür entwickeln, was anderen Leser*innen gefallen und sie in den Bann ziehen könnte? Als Verleger*in muss man ja auch immer die Zielgruppe im Blick haben. Ich bin leider total vergesslich, aber zur Zeit bin ich immer noch von „Unterleuten“, „Altes Land“ und „Der Zopf“ geflasht, allesamt Bücher, bei denen ich zum Ende hin immer langsamer gelesen habe, weil ich nicht wollte, dass ich mich von der Geschichte trennen muss.

Nicole: Wie sieht so dein Alltag im Verlag aus? Wie sieht es bei euch im Verlag aus, denn du bist ja nicht allein dafür verantwortlich und wo bunkert ihr eure Bücher?
Andrea: Unsere Bücher lagern bei unserer Auslieferung LKG Leipziger Kommissions- und Großbuchhandelsgesellschaft mbH. Hier gehen auch die Bestellungen aus dem Buchhandel und von den Barsortimenten ein. Der Alltag im Verlag ist äußerst vielseitig, das ist wirklich toll. Von Manuskriptprüfung über Programmplanung, Messeorganisation, Social Media Aktivitäten, Gespräche mit Autor*innen, Illustrator*innen, Druckereien, Agenturen, Vertreterkonferenzen bis hin zu Satz, Layout etc. Da kommt nie Langeweile auf.

Nicole: Was war das kurioseste Erlebnis das du mit deinem Verlag erleben durftest?
Andrea: Als wir das erste Mal als Aussteller nach Leipzig fuhren, hatte ich nur „Messe Leipzig“ ins Navi eingegeben. Als es dann nach 5 Stunden Fahrt hieß „Sie sind am Ziel, das Ziel liegt links“, waren wir sehr überrascht, vor alten, etwas baufälligen und vor allem komplett leerstehenden Gebäuden gelandet zu sein. Es dauerte ein Weilchen, bis uns aufging, dass das Navi uns zum alten Messegelände geschickt hatte. Aber so konnten wir immerhin einmal unter dem doppelten „Messe-M“ durchfahren …
Nicole: Krass das wusste ich auch nicht, das es ein altes Messegelände gibt. Danke für diese Information.

Nicole: Und wie kam es zu eurem Namen?
Andrea: Unser Verlagslogo mit der Palme am Südpol steht sinnbildlich für unsere Idee: in Südpol-Büchern stecken Neugier, Abenteuer, Vielfalt und Entdeckergeist, die Grenzenlosigkeit der Fantasie, die Unmögliches möglich macht. Da ich u. a. Geographie studiert habe, gefällt mir die Wortherkunft unseres Verlagsnamens im doppelten Sinne

Nicole: Welche Frage wurde dir noch niemals gestellt, die du aber gerne beantworten würdest?
Andrea: Wir wurden noch nie gefragt, warum wir nur deutschsprachige Autor*innen verlegen, anstatt bereits fertig lektorierte Lizenzen einzukaufen, deren Erfolg zudem schon in anderen Märkten getestet wurde. Antwort: Es gibt im deutschsprachigen Raum ein so großes literarisches Potenzial, dem wir eine Stimme verleihen möchten. Zudem wünschen wir uns, dass sich Kinder und Jugendliche in Südpol Büchern wiederfinden, was unserer Meinung nach am besten denjenigen Autor*innen gelingen kann, die allein aufgrund ihrer Biographie die Kinder und Jugendlichen in ihrem kulturellen Umfeld abholen können.

Nicole: Was sind eigentlich eure aktuellen Bücher, die super sind im Blick zu haben? Gibt es vielleicht sogar eines das ihr gerne verlosen würdet?`
Andrea: Ans Herz legen möchte ich dir natürlich alle Neuerscheinungen – eine schöner als die andere. Es ist für jedes Lesealter etwas dabei: „Ich liebe Aufräumtage!“, ein lustiges Bilderbuch zu einem leidigen Thema oder der neue Supermops für geübte Erstleser („Supermops und der rätselhafte Roboheld“). Das witzigste Kinderbuchdebüt des Jahres ist für uns auf jeden Fall „Mia und die aus der 19“: Drittklässlerin Mia ermittelt undercover in einer kauzigen Alten-WG. Ihr unbefangener Umgang mit den betagten Bewohnern ist einfach herzerfrischend. Für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren.

Der neue Band der „Grünen Piraten“ beschäftigt sich mit dem Thema Plastik, zur Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde … Das dritte Natural Horsemanship-Abenteuer „Die Hufeisen-Ranch – Mit Galopp in die Traumrolle“ wird alle Pferdemädchen ab 9 Jahren begeistern und Simak Büchel hat mit „Projekt Mimesis – Insel der künstlichen Kinder“ eine spannende Agentenstory zum Thema Künstliche Intelligenz geschrieben. Was macht das „Menschlich-Sein“ aus? (ab 10 Jahre). Die New Adult-Romantasy „Anna Konda – Engel des Zorns“ besticht durch eine mitreißende Mischung aus Spannung und Romance, ein Fantasyroman, der in einer deutschen Kleinstadt spielt - der fulminante Auftritt Luzifers bleibt garantiert im Kopf. Für die Verlosung stiften wir je ein Exemplar von „Supermops und der rätselhafte Roboheld“ und „Die Grünen Piraten – Plastikplage im Biebersee“.

Ich hoffe sehr das ihr jetzt einen guten Einblick in den Verlag Südpol erhalten habt und zudem das ihr neugierig geworden seid, auf die Bücher die da kommen :).

Eure Nicole