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Donnerstag, 10. Mai 2018

072/2018) Der Schein

Titel: Der Schein
Autorin: Ella Blix (Antje Wagner und Tania Witte)
Seitenanzahl: 470 Seiten
ISBN: 978-3-401-80761-4
Verlag: Arena Verlag -> Link
Preis: 18,00 €
Alter: ab 14 Jahren
ET: 19.01.2018

Copyright des Covers: Arena Verlag!!!

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Meine Meinung zum Jugendbuch:
Der Schein

Aufmerksamkeit:
Warum ich ausgerechnet zu diesem Buch griff, weiß ich nicht mehr, leider. Aber ich hab dieses Buch viel zu lange auf dem SUB gehabt und ich sag euch, wenn ihr das Buch in die Hand bekommt, greift zu! Lasst euch von Alina in ihre Welt entführen, und vor allem, lernt, das Schubladen einfach doof sind.
Und los geht’s mit meiner Meinung zu diesem Buch.

Inhalt in meinen Worten:
Alina muss ins Internat, denn ihr Vater studiert in Amerika die Darmbakterien und nachdem sie nicht alleine zu Hause bleiben kann, zumindest nicht für ein halbes Jahr, entscheidet ihr Vater, dass sie nach Schloss Hoge Zand gehen wird. Dort kommt sie ihrer verstorbenen bzw verschollenen Mutter so viel näher, als es zu Hause je der Fall war.
Doch die Lonies machen es ihr im Internat nicht einfach, denn diese Gruppe ist in sich verschlossen und öffnet sich nur, wenn sie es will und wehe man stellt eine falsche Frage, so ist Alina erst mal alleine auf sich gestellt, doch dabei erkennt sie, das es so viel mehr zwischen Raum und Zeit gibt, als ihr vorher jemals bewusst gewesen wäre.
Lasst euch von Alina an einen Ort zaubern, der mehr kann, als Ängste zu schürren.

Wie ich das gelesene empfand:
Dieses Buch ist genial, und nicht von jedem Buch wünsche ich mir Fortsetzungen, aber von diesem Buch schon! Es muss einfach noch eine Fortsetzung von Lina, Tinka, den Internatsbewohnern und all den tollen Figuren kommen.
Die anfängliche Schwierigkeit die Lina hatte, kann ich so gut nachvollziehen, komplett an einem neuen fremden Ort, wo auch noch alle komisch sind, am Wochenende Futterdosen dastehen, die auch noch in verschiedenen Farben sind, ausgerechnet Lina´s Dose muss Pink sein, sie hasst Pink und trägt seit geraumer Zeit nur noch schwarz, selbst die Bettsachen müssen schwarz sein.
Das hat aber einen guten Grund, sie vermisst einfach ihre Mutter.
Doch ihre Mutter ist schwer krank, sie hat Chorea Huntington eine Krankheit, die wirklich schrecklich ist, aufgrund meiner Nachbarin, leider nicht mehr lebend :(, weiß ich was das für eine fiese Krankheit ist, und ich bekam ihren Verfall leider hautnah mit, und es zerbrach mir das Herz dabei, deswegen kann ich gut verstehen, das die Mutter von Alina definitiv einen Weg suchte um ihrer Familie das nicht anzutun, was diese Krankheit anrichtet, die übrigens vererbbar ist, doch ist das der richtige Weg? Alina leidet auf jeden Fall, weil ihre Mama nicht mehr da ist.
Im Internat gibt es jedoch auch Tinka, die aber nicht zum Internat gehört und irgendwie seltsam vertraut für Alina ist und doch wildfremd, was es mit Tinka auf sich hat, das müsst ihr selbst entdecken, sonst nehme ich euch gewisse tolle Facetten des Buches weg, und die Geschichte ist lesenswert.

Charaktere:
Mich hat am meisten der Werdegang von Alina berührt, klar sie ist auch die Hauptfigur, dennoch hat sie so viele tolle Seiten an sich, aber auch Schwächen die zu Stärken werden können. Ich glaube ich konnte mich mit Alina auch so gut verständigen weil ich selbst weiß wie es ist, in einen fremden Ort zu gehen und dort für kurze Zeit in einem Internat (oder Wohnheim) unterzukommen. Alina findet sich selbst in der Geschichte und lernt, das nicht alles so schlimm ist, wie es den Anschein hat. Dabei helfen ihr die verrückten Hühner (und Hähne) im Internat, die ihr zeigen, das es zwar Regeln gibt, aber auch Zusammenhalt, und recht schnell wird Alina ihr zu Hause auf Zeit im Internat finden. Aber nebenbei gab es auch ein Hausmeisterpärchen das mich richtig erwärmte, gerade weil ich mit der Hausmeistern so extrem mitfühlen musste und auch die Internatsbewohnerin, die am meisten darunter leidet, das es der Hausmeisterin nicht gut geht.
Geschichte:
Selten habe ich ein Buch entdeckt, das ich nicht in eine Kategorie der Genres stecken konnte. So ist es in diesem Buch. Das Buch ist keine reine Mädchengeschichte, keine reine Findungsgeschichte, es ist Horror in einem begrenzten Masse anzutreffen, ein bisschen SciFi, Liebe, Freundschaft, und noch so so so vieles mehr. Einfach toll, das ich diese Geschichte entdecken durfte, die zwar nicht unbedingt so viele Überraschungen parat hatte, weil ich letztlich sehr schnell schnallte wohin die Geschichte führen wird, aber dennoch hat sie mich wahnsinnig positiv berührt und das Buch jetzt auf die Seite zu legen mit der Geschichte, den Botschaften und den Ideen dahinter, fällt mir nicht leicht.
Die Geschichte ist wie das Cover, anfangs fragt man sich, was will das Cover sagen, recht schnell wird klar, da steckt mehr dahinter. Alleine wenn man das Buch etwas dreht, erkennt man, dass der Titel zweimal drauf steht. Wer sich die Figur ansieht und die Geschichte gelesen hat, weiß wer eigentlich diese Figur ist, wer das Buch umdreht auf die Rückseite, weiß um was es noch geht, aber nur, wenn er die Geschichte gelesen hat, und das finde ich grandios! Einmalig wie die Geschichte.

Der Rat des Buches: Hört auf in Schubladen zu denken, meist kommt eh alles anders als man es erwartet.

Spannung:
Auch wenn ich vieles vorausahnen konnte, was kommen und folgen wird, hat mich das Buch auf die Folter gespannt, und mich so toll an der Nase herumgeführt, das schaffte so noch kein Buch.

Fazit:
Steht ihr auf Geschichten mit einem Hauch Düsterkeit, einer Prise Humor, einer Messerspitze Angst, ein klein wenig Zauber und Freundschaft die weiter geht, als es auf den ersten Blick aussieht, dann greift bitte unbedingt zu diesem Buch. Die Geschichte ist langsam erzählt, aber nimmt wahnsinnig schnell so unfassbare starke Stärke in sich auf, die man wirklich nicht überall findet. Und das beste, die Geschichte lässt euch nicht so einfach wieder los und ihr werdet danach neu das Träumen erlernen und gleichzeitig die Hoffnung in euch suchen, ob ihr nicht selbst so ein Wunder erleben dürft.
Ich wünsche mir von den beiden Autorinnen die hinter dem Pseudonym stehen, bitte bitte schnekt mir noch einmal eine Geschichte mit Alina oder Tinka aber am besten mit beiden zusammen, bitte!

Bewertung:
Dieses Buch möchte ich als Monatshighlight Mai 18 erkoren. SO eine tolle Geschichte, mit so vielen Wendungen, neuen und frischen Ideen, mit Protagonisten die mir so mega an mein Herz wachsen und obwohl es ein Jugendbuch ist, ist es gerade für mich etwas älteres Semester eine enorme Freude gewesen! DANKESCHÖN!
Also gibt es fünf perfekte funkelnde Sternchen für Alina und ihre Freunde.

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1 Kommentar:

  1. Ich freue mich, dass dir das Buch auch so sehr gefallen hat!

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Danke für euren Blogbesuch.
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Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet, es sei den es ist Spam, oder anderes was ich nicht dulde auf meiner Seite.

Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole