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Mittwoch, 6. April 2016

57) Daniel, mein jüdischer Bruder

Titel: Daniel, mein jüdischer Bruder Eine Freundschaft im Schatten dese Hakenkreuzes
Autorin: Marianne J.Voelk
Seitenanzahl: 303 Seiten
ISBN: 9783765509476
Verlag: Brunnen -> Link
Preis: 17,99 €
Alter: Ab 14 Jahren
ET: 01/16

Copyright des Covers: Brunnen Verlag!





Meine Meinung zum Sachbuch: 
Daniel, mein jüdischer Bruder 
Eine Freundschaft im Schatten des Hakenkreuzes

Erwartung und Aufmerksamkeit:
Nachdem ich den Katalog von dem Brunnen Verlag in den Händen halten durfte, war das ein Wunschbuch, was ich unbedingt lesen wollte. Denn die Geschichte spielt einerseits in Nürnberg andererseits fand ich den Titel einfach ansprechend. Als dann Arwen10 nach Lesern suchte, wollte ich unbedingt mit lesen.

Meine Erwartung war an das Buch sehr hoch.
Einerseits weil ich hoffte, dass ich von der damaligen Geschichte mal direkt aus einer Stadt etwas zu lesen, wo ich selbst zu Hause bin, sowie aber auch das eine deutsche Familie einen Judenjungen beherbergt machte ich mich neugierig.

Inhalt in meinen Worten:
Marianne erzählt in diesem Buch ihre Geschichte. Die Geschichte die an einem Gewitterigen Pfingsttag beginnt, und durch den Zweiten Weltkrieg führt. Dabei schreibt sie einfühlsam von ihren Begebenheiten und was in ihrem Leben sie prägen durfte.

Wie fand ich dieses Buch?
Ich muss immer noch weinen. Ja dieses Buch ist ein Buch, wo ich ganz klar und ganz viele Taschentücher brauchte.
Obwohl es so wunderschön, einfühlsam und doch ehrlich geschrieben ist, lässt es mich in meinen Gefühlen nicht kalt.
Einerseits lerne ich einige Orte und Dinge im Buch kennen, die ich heute noch gar nicht in Nürnberg entdecken durfte, natürlich gibt es manche Dinge auch gar nicht mehr, andererseits hat Marianne eine Art ihre Geschichte zu erzählen, dass ich nicht gelangweilt bin, nicht denke, dass kenne ich schon, sondern sie bindet mich in ihre Geschichte mit ein.

Was macht dieses Buch aus?
Die Wahrheit! Natürlich in der Sicht von einer Marianne, die ursprünglich Röschen genannt wird.
Auch die Sicht von der Mutter, von Daniel und von den vielen Menschen durfte ich lesen. Und dabei sind mir wirklich jede einzelne Figur in dieser Geschichte, die nicht erfunden ist, wirklich an das Herz gewachsen. Auch öffnete es mir mein Herz für meine Stadt, die ich noch niemals in diesen Augen gesehen habe. Dieses Buch muss ich noch mal lesen und mir alle Orte aufschreiben und sie abgehen, auf die Spuren gehen.
Ich muss auch gestehen, so einige Orte hab ich in diesem Buch glatt bei Google nachgesehen und war erstaunt, was für interessante Dinge in Nürnberg zu finden waren und immer noch zu finden sind. Ein Stein an einer Brücke, der mir schon immer aufgefallen ist, auf dem Weg vom Heiligen Geist Spital hin zum CineCitta Kino steht ein Gedenkstein von der Kirche der Juden, doch noch nie ist mir die Geschichte so nah gegangen wie in diesem Buch. Denn erst jetzt weiß ich was das für ein Stein ist. Für mich also wirklich lehrreich.

Auch fand ich die Geschichte spannend und ich hatte auch immer wieder Gänsehaut. Denn manche Geschichten gingen nur mit einer Portion Glück aus. Wie zum Beispiel als Röschen im Zug sitzt und plötzlich Tiefflieger unterwegs waren und in den Zug geschossen haben, wen nicht eine Frau neben ihr gesessen hätte, wäre es ein Kopfschuss gewesen. So wurde sie bewahrt. Und das war nicht nur ein Grund für Gänsehaut sondern auch eine Heulszene für mich.

Und gerade wegen dieser Situation empfehle ich dieses Buch nicht für Jugendliche unter 14 Jahren. denn es ist wirklich teilweise zwar sehr einfach und leicht verständlich und dennoch die Tragik ist mehr als schwer.

Für mich war wie schon auch erwähnt die Geschichte von Daniel eine Wundergeschichte.
Alles war bereit für die Ausreise nach Amerika, bis auf einmal die NS kommt und das genau am letzten Abend und nimmt die Eltern mit, Eltern die wirklich viel getan haben, einziges Problem, sie waren Juden. Daniel entkommt, und die Mutter von Röschen rettet den Jungen.
Und das in einer Zeit wo das selbst deutschen Menschen den Tod bringen konnte.

Warum ich euch das Buch empfehle?
1) Es ist authentisch
2) Es ist dennoch wunderschön und einfühlsam geschrieben
3) Ich hatte das Gefühl, mitten im Geschehen dabei zu sein.
4) Es zeigte auch, dass es nicht nur die Judenhasser damals gab, sondern auch Menschen, die helfen wollten.

Was mir nicht so gut gefallen hat:
Das ich leider nicht erfahren habe, ob Daniel und Röschen sich jemals wieder gesehen haben.
Das ich auch nicht weiß ob Daniels Eltern eventuell überlebt haben.

Fazit:
Für mich ist dieses Buch eine Schatz. Eine Perle unter den vielen Büchern, die einfach etwas ganz besonderes, kostbares zu einer schweren Zeit vermittelt.

Bambis:
Nachdem dieses Buch für mich ein April Highlight ist, gibt es natürlich fünf.





Wo erscheint die Rezension noch?
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Am Sonntag den 10.04.2016
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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole