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Sonntag, 6. September 2015

Interview mit Melissa Feurer

Guten morgen, meine lieben,

heute hab ich wieder mal ein Interview für euch, vielleicht findet ihr es interessant, wie ein Autor zu seinem Buch kommt. Hättet ihr andere Fragen gestellt, ist für euch noch ein Punkt offen, den ihr gerne wissen möchtet? Ich freue mich auf eure Kommentare :-)


Nicole: Hallo Melissa, danke das du dir Zeit für meine Fragen nimmst. Meine erste Frage an dich: Welcher Jahreszeiten Typ bist du?
Melissa: Ich mag am liebsten den Frühling. Wenn es endlich wieder heller und wärmer und grüner wird, bin ich einfach glücklich.
 Nicole: Du bewegst dich ja in den christlichen Verlagen: Was findest du, unterscheidet am meisten die christlichen Verlage?
Melissa: Die Verlage, mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, haben eine fast familiäre Atmosphäre. Sie sind nicht riesengroß und gehen deshalb oft mehr als erwartet auf mich als Autorin ein. Vor allem aber unterscheiden christliche Verlage sich natürlich durch ihre Themenwahl von anderen Verlagen: Nicht nur in den Sachbüchern, auch in den Romanen spielt der Glaube eine wichtige Rolle.

Nicole: In deinem neuen Buch "Die Fischerskinder" hast du ja ein ernstes Thema verpackt, wie bist du auf diese Idee gekommen?
Melissa: Die Grundidee für die "Fischerkinder" hatte ich vor rund 10 Jahren auf einer Freizeit. Wir saßen Lobpreislieder singend am Lagerfeuer und plötzlich kam mir der Gedanke: Wie wäre es, wenn wir uns gar nicht treffen dürften? Wenn wir heimlich hier wären? Aus dieser Überlegung entstand mit der Zeit die Geschichte der Fischerkinder. Die Lagerfeuerszene findet sich übrigens sogar im Buch wieder!

Nicole: Was denkst du, wie würdest du dich verhalten, wenn es dich selbst treffen würde?
Melissa: Ich weiß nicht, ob ich so mutig wäre wie meine Protagonistin Mira. Aber ich hoffe es ... immerhin kommt sie nur durch diesen Wagemut in Kontakt zu den Fischerkindern und erfährt so von Gott.

Nicole: Was ist für dich das aller wichtigste im Leben?
Melissa: Beziehungen. Zu Gott. Zu meinem Mann, meiner Familie und meinen Freunden. Auch wenn es zwischen Arbeit und Bücherschreiben oft stressig wird - darauf könnte ich nie verzichten.

Nicole: Du bist ja auch und vor allem Christ, wie kam es dazu?
Melissa: Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen, mit Kindergottesdienst der evangelischen Kirche und Jungschar des EC Bayern. So habe ich Jesus schon früh kennengelernt und mich für ein Leben mit ihm entschieden.






Nicole: Was wünscht du dir derzeit für dein Leben am allermeisten?
Melissa: Mehr Zeit zum Schreiben!


Nicole: Wenn du jetzt so schreibst, wo schreibst du am liebsten deine Bücher?
Melissa: Als ich mein erstes Notebook bekommen habe, dachte ich, jetzt könne ich immer und überall schreiben. Auf dem Sofa, im Garten, im Café ... Aber meistens sitze ich einfach an meinem Schreibtisch. Alles, was mit der Arbeit zu tun hat, räume ich auf die eine Seite, die Teetasse kommt auf die andere. Und dann kann es losgehen.

Nicole: Was sind deine ultimativen Tipps für Neueinsteiger, die aber auch gerne schreiben würden?
Melissa: Schreiben! Der beste Weg, um beim Schreiben Neues zu lernen, ist einfach das Schreiben selbst. Sprich nicht nur darüber, tu es einfach! Und wenn der erste Versuch nichts taugt, dann gib nicht auf! Man lernt mit jeder Geschichte unendlich viel dazu.

Nicole: Was ist dein Lieblingsbuch?
Melissa: Sprechen wir hier von dem einen und einzigen Lieblingsbuch? Wie soll ich das entscheiden? Ich habe so viele! "Sommer ohne Wiederkehr" von Jean Ferris, die gesamte "Harry Potter"-Reihe von J. K. Rowling, "Die Apfelpflückerin" von Lynn Austin ...

Nicole: Wie entstehen denn deine Buchcharaktere?
Melissa: Sie werden mit der Geschichte lebendig. Meist sind sie von Anfang an da, schon wenn ich eine neue Idee habe. Immerhin geben sie der Handlung erst Leben und eine Richtung. Während ich den Plot ausarbeite, nehmen sie mehr und mehr Gestalt an. Ich lege einen Steckbrief für sie an, schreibe auf, was ich über sie weiß, wie sie aussehen, was sie gerne tun oder auf den Tod nicht ausstehen können. Wenn ich anfange, in Gedanken Gespräche mit ihnen zu führen, weiß ich, dass ich sie jetzt wirklich kenne. Und um zu wissen, wie sie in der Geschichte handeln werden, muss ich sie immerhin in- und auswendig kennen.

Nicole: Wenn du jetzt auf die letzten 5 Jahre blickst, was war dein größtes Erlebnis mit Gott?
Melissa: Mein größtes Erlebnis mit Gott war eine sehr lange ersehnte Gebetserhörung. Mein Mann hatte jahrelang ziemlich schlimme Rückenprobleme und es hat lange gedauert, bis er einen Arzt gefunden hat, der die Ursache dafür gefunden hat. Jetzt kann er wieder alles machen - Sport, seinen Beruf oder Achterbahnen fahren ;). Dafür bin ich Gott unglaublich dankbar.

Nicole: Hattest du denn auch einen tierischen Begleiter beim Schreiben dabei?
Melissa: Ich habe einen Hamster namens Cookie. Tagsüber schläft er allerdings und ist deshalb beim Schreiben nur selten dabei.

Nicole: Mit wem aus deinen Büchern würdest du dich gern mal in echt treffen, und was würdest du mit ihm gerne erleben? Oder auch ihr ;).
Melissa: Edmund Porter. Ich glaube, mit ihm könnte ich stundenlang über Bücher, Gott und die Welt reden!

Nicole: Was ist derzeit dein größtes Geheimnis?
Melissa: Ganz klar: Wie es mit den Fischerkindern weitergeht! Das wissen außer mir nur mein Mann und eine sehr gut Freundin.

Liebe Melissa, vielen dank, dass du dir die Zeit genommen hast :-)


Kommentare:

  1. Ein sehr interessantes Interview, schön untermalt durch die Fotos. :)

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  2. Vielen Dank für das schöne und sympathische Interview! :-)

    "Die Fischerkinder" interessiert mich auch sehr, und ich würde es gerne mit meinem Sohn zusammen lesen, der auch die Narnia-Reihe heiß und innig liebt. :-)

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole