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Samstag, 12. September 2015

131) Denn morgen sind wir tot


Titel: Denn MORGEN SIND WIR TOT
Autor: Andreas Götz
Seitenanzahl: 303 Seiten
Verlag: Oetinger -> Link
ISBN: 9783789136177
Preis: 14,99 €
ET: 08/15

Copyright des Covers liegt bei Oetinger!






Meine Meinung zum Buch: 
Denn morgen sind wir tot

Inhalt in meinen Worten:
Siri, ein sechzehnjähriges Mädchen, total Pubertär entwickelt sich in eine Richtung, die sie selbst nicht einschlagen wollte, und es doch tat.
Wie schnell wird aus Liebe Hass und aus vermeintlicher Liebe der blanke Horror? Diese und weitere Fragen beantwortet das Buch.

Wie bin ich auf diese Buch aufmerksam geworden?
Andreas Götz hat mich schon mit seinen anderen Büchern die er im Jugendbereich geschrieben hat, fasziniert, somit war ich gespannt, wie das neue Buch sein würde. Ob es genauso stark und intensiv ist, wie seine Vorgänger.

Schreibart des Buches:
Dieses Buch ist wie ein Tagebuch von Siri aufgebaut. Wie alles begonnen hat, aber auch alles geendet ist, und doch dass noch kein Ende vorhanden ist, denn ihr Leben geht weiter, auch wenn das unvorstellbare geschehen ist.
Sie schreibt knallhart, ehrlich und intensiv, wie sie das alles mit Adrian und Niklas wahr genommen hat, was sie störte, was sie sich wünschte, was ihr Traum war, und doch manches in einer riesigen Seifenblase gesteckt war.
Auch, dass Siri nicht erwünscht war, ein Unfall war, wie ihre Eltern mit der Depression des Vaters umgehen, und wie die Mutter sich entwickelt.

Charaktere:
Nachdem das Buch aus der Sicht von Siri geschrieben ist, ist es irgendwie schwer, mich wirklich auf die Charaktere festzulegen, denn einerseits ist es wie ein Tagebuch, andererseits eben auch wirklich Siri´s Geschichte.
Siri ist mir teilweise zu naiv, zu gutgläubig, zu ängstlich und doch zu abgebrüht. Teilweise hatte ich das Gefühl, sie ist noch keine sechzehn Jahre alt, andererseits war sie durch manche Handlung viel reifer und Erwachsener als ihre Eltern.
Niklas, der Beschützer, einerseits wirklich süß andererseits konnte ich Siri hier sehr gut nachvollziehen.
Adrian, in meinen Augen Narzisst, andererseits einfach eine verirrte Seele die im falschen Moment am falschen Ort auftaucht, und doch die tragende Kraft in diesem Buch ist.
Die Eltern von Siri, tja, diese konnte ich dann doch nur noch mit Kopfschütteln ertragen, wie kann man ein Kind so dermaßen im Stich lassen?
Freunde von Siri, vor allem eine, sind für mich Suspekt. Viel zu wenig gehen sie auf Siri ein, gut einerseits lässt Siri niemanden an sich heran, nicht wirklich zu mindest, andererseits frage ich mich, war Siri nicht sogar ein Aussenseiter?

Spannung:
Hier muss ich gestehen, obwohl irgendwie klar war, wohin das alles führen wird, baute Andreas die Spannung genial auf. Er lässt hin und wieder kurze Pausen einfließen um dem Leser, eine Atempause zu lassen, bevor das nächste Unfassbare geschieht. Die Frage war nur jeweils wie es passieren wird. was ich als Leserin ja schon ahnte, und genau das hat die Spannung enorm an die Spitze getrieben.

Hierbei muss ich aber auch gestehen, dieses Buch würde ich erst ab 16 Jahren zum lesen geben. Denn es ist unverblümt, knallhart, brutal, stark, und auch wunderschön, wobei bei wunderschön beachtetet werden sollte, dass es wirklich nicht die leichteste Kost ist.

Handlungsrahmen und Orte:
Andreas entführt mich ein bisschen nach Bayern, wie München und Ingolstadt, andererseits aber auch nach Italien. An jedem Ort wo Siri war, hatte ich das Gefühl mit gehen zu können, mit fiebern zu können, mit fühlen zu können und mit leiden zu können Das finde ich also auch sehr gut in Szene gesetzt.

Sprache:
Ist leicht zu lesen, wenige Fremdwörter, viele nachdenkenswerte Sätze und vor allem eines: UNVERBLÜMT und doch so, dass ich mein eigenes Kopfkino verwenden durfte und konnte.

Themen im Buch:
Wem gebe ich im Internet meine Daten?
Freundschaft und wie tief darf sie gehen?
Co Abhängigkeit
Hoffnung
Verlust
Sexualität und was daraus folgen kann

Fazit:
Ein knallbuntes und schonungsloses Erlebnis von Siri, dass deswegen so grausam ist, weil es wirklich passieren kann.

Bambis:
Ich vergebe 5.



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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole