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Freitag, 10. November 2017

Interview mit Uwe Hauck - Depressionen und wie man damit umgeht

Hallo meine Lieben,

endlich gibt es wieder ein Interview mit Gewinnspiel.
Dieses mal geht es um Uwe. Uwe war in der Klinik aufgrund seiner Depression. Wie es ihm da erging und was ist Depression, das könnt ihr dann in seinem Buch lesen. Ich hab auf jeden Fall für einen von euch ein Exemplar :). Bzw der Autor würde es euch gerne schicken, zumindest einem von euch. Was ihr dafür tun müsst? Bitte das Google Dokument bis zum 17.11.2017 ausfüllen und die Fragen beantworten. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir noch einen Kommentar hinterlassen würdet. Alle weiteren Regeln findet ihr hier -> Link
Alle Bilder sind Copyright beim Autor :)


Nicole: Ich durfte dich dank Facebook ja kennen lernen, und dabei nur, weil ich mit einer gemeinsamen Freundin von uns befreundet bin. Nun meine erste Frage: Bist du gerne auf Facebook und was ist dir hier schon positives passiert?
Uwe: Facebook ist für mich nur noch zum Teil interessant. Es ist zu viel Aggression, Intoleranz und Überkorrektheit. Mittlerweile ist es für mich reiner Kanal, in dem ich meine Leser über meine Arbeit als Autor informiere und gelegentlich auf Feedback reagiere.

Nicole: Du hast dein Buch ja aus einem ganz bestimmen Grund geschrieben, welcher war das, und war es schwer dieses Buch zu schreiben?
Uwe: Das Buch ist entstanden, weil ich Menschen die Angst vor der Psychiatrie nehmen wollte, die ich zu Anfang selbst hatte. Das Buch zu schreiben war leichter als gedacht, zumal ich bereits mit einem Tagebuch begonnen hatte, das ich dann in Buchform fortgesetzt habe.

Nicole: Die Krankheit Depression ist ja mittlerweile und Gott sei Dank anerkannt und auch in aller Munde, doch ist es für dich schwer gewesen das du selbst dazu gestanden hast, wegen deiner Geschichte? Hat die Krankheit dir viel geraubt oder konntest du der Krankheit mutig entgegen schreiten?
Uwe: Zu Beginn war für mich der Suizidversuch und die Diagnose danach, schwere Depressionen zu haben ein Schock. Als ich einige Zeit in der Klinik war, konnte ich mich langsam damit anfreunden, keine Charakterschwäche sondern eine Krankheit zu haben. Verloren habe ich Gott sei Dank wenig, ein paar Freunde sind weggeblieben, die ich aber im Nachhinein auch nicht mehr zu meinen Freunden zählen würde. Ich würde nicht sagen, ich schreite der Krankheit mutig entgegen, ich hab eher einen Nichtangriffspakt mit ihr geschlossen.

Nicole: Dein Buch ist ja Anfang des Jahres erschienen, wie lange hast du gebraucht bis du es hast erscheinen lassen können, wie bist du an den Verlag gekommen und was war einfach und was war total schwer?
Uwe: Das Buch entstand, weil ein Literaturagent mich angeschrieben hat und fragte, ob ich aus meinen Tweets und meiner Geschichte kein Buch machen wolle.
Als ich darauf eingegangen bin, haben wir über 2 Monate an einem Expose, einer Leseprobe und der Inhaltsangabe gefeilt. Danach ging mein Agent damit zur Frankfurter Buchmesse, wo sich gleich drei Verlage darum bemüht haben, die dann sogar dafür geboten haben. Das Manuskript brauchte etwa 7 Monate danach brauchte es noch ein Jahr, bis aus dem Manuskript das Buch wurde.

Nicole: Dein Buch ist ja einerseits deine Geschichte, andererseits auch mehr, magst du dazu noch etwas erzählen?
Uwe: Mein Buch soll vor allem auch eine Innenansicht aus der Psychiatrie sein. Nicht geschönt, aber auch weit entfernt von all den Vorurteilen über Zwangsjacken und vergitterte Fenster. Es soll anderen Menschen zeigen, dass es keine Schande ist, sich in Behandlung zu begeben.

Nicole: Was ist sind deine Strategien und Tipps das die Depression dich nicht verschluckt?
Uwe: Man sollte sich ein Netz von Vertrauten aufbauen, die auch mal da sind, wenn es einem nicht so gut geht. Und man sollte auf keinen Fall versuchen, die Depression alleine in den Griff kriegen. Vertraut den Fachleuten, es ist nicht einfach, eine Depression zu behandeln und es braucht Fachleute.

Nicole: Liest du gerne Bücher und wenn ja, hast du ein Bücherregal mit deinen Lieblingen?
Uwe: Ich lese sehr viel, meine Bücherregale sind berstend voll. Früher vor allem Science Fiction und Fantasy heute eher Sachbücher und Gesellschaftsromane.

Nicole: Wo hast du geschrieben? Wirst du noch einmal ein Buch schreiben?
Uwe: Ich hab auf der Couch geschrieben, während meine Frau ferngesehen hat, einen speziellen Platz hatte ich nicht, aber mein Notebook mit spezieller Autorensoftware.

Nicole: Wo hast du dich entspannen können, als du geschrieben hast?
Uwe: Entspannt habe ich bei Computerspielen, Lesen oder gelegentlichen Spaziergängen. Aber eigentlich war auch das Schreiben zum Teil Therapie und Entspannung




Nicole: Hast du einen tierischen Begleiter der dich beim schreiben unterstützt vielleicht auch mal genervt hat?
Uwe: Wir haben drei Katzen, die immer mal wieder Streicheleinheiten eingefordert haben.

Nicole: Was sind deine Tipps für Menschen die auch gerne ihre Lebensgeschichte veröffentlichen möchten?
Uwe: Wenn sich die Möglichkeit ergibt, sucht euch einen Agenten. Ohne ihn wäre ich wohl weder so  gut mit dem Schreiben zurechtgekommen, noch hätte ich einen Verlag vom Kaliber Bastei Lübbe gefunden. Und die Hinweise aus Lektorat und Korrektorat waren Gold wert. Lasst euch auf die Kritik der Lektoren ein, sie haben ein Gespür für Continuity und Sprachstil.





Nicole: Danke das du dir die Zeit für mich und meine Leser genommen hast :)


Dieses Formular hilft euch, damit ihr evtl ein Buch des Autors gewinnen könnt.

1 Kommentar:

  1. Liebe Nicole,

    ich habe sehr gespannt dieses Interview zu diesem wichtigen Thema gelesen. Uwe erscheint mir sehr sympathisch und ich freue mich, in seinem Buch über seine Erfahrung(en) zu lesen. Falls ich gewinne, freue ich mich noch mehr. :-)

    GlG vom monerl

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole