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Dienstag, 22. August 2017

Warum es einmal ein bisschen ruhiger um mich wird

Hallo ihr lieben Leser,

eigentlich wollte ich euch heute einen anderen Blogbeitrag zeigen, nachdem ich aber gestern einen etwas schweren Schritt gehen musste, weiß ich nicht, wie schnell ich jetzt wieder in meinen normalen Alltag finde. Denn heute wollte es mir nicht wirklich gelingen, zu sehr nimmt mich das mit, das Menschen durch Krankheiten sich verändern, selbst wenn diese das nicht wollen.

Kennt ihr die Krankheit Demenz?
Eine Krankheit die ich hasse!

Ich habe gestern meine Großmama im Altenheim besucht, ich bin froh, das ich meine beste Freundin dabei hatte, denn meine Oma erkannte mich nicht mehr, zumindest zeigte sie das ein oder andere mal erkennen, aber richtig erkannt hat mich meine Oma nicht, und das hat mir ehrlich gesagt den Fußboden mehr oder weniger weggerissen, darauf war ich absolut nicht vorbereitet und das tut mir sehr weh.
Ich musste mich sogar zusammenreißen um meine Oma Katharina Emma Rosasine nicht zu schütteln und sie fest zu umarmen damit Sie sich nicht weiter auflösen kann, das war nämlich sehr schwer.

Eigentlich sollte ich euch so etwas hier auf meinem Bücherblog vielleicht nicht mitteilen, aber ich will für euch dennoch da sein, euch zeigen, ich bin noch da, aber ich brauch gerade Atemluft um das, was gestern geschah zu verdauen.

Denn zu realisieren dass ein vertrauter Mensch, so wie ich ihn einst kannte, nicht mehr existiert und es auch keine Chance mehr gibt, diesen Menschen zurück zu bekommen ist grausam und für mich nicht nachvollziehbar, noch nicht, es ist als wäre ein Teil meines Ich´s sich am auflösen und ich muss neu lernen meine Oma mit Augen zu sehen, die verstehen, warum sie mich nicht mehr erkennen kann.

Das schlimmste für mich sind die Vorwürfe die ich an mich selbst habe, denn es gab eine Zeit wo ich mir fünf Jahre nahm, um die Schmerzen und die Gemeinheit die passierten zu ersparen und zu heilen. Doch vielleicht waren das die letzten und wertvollsten fünf Jahre die ich mit meiner Oma hätte haben können.

Wie oft mir heute deswegen die Tränchen gelaufen sind,dass meine Oma Demenz hat, und ich dennoch versuche zu funktionieren, zu lesen und irgendwie zu bloggen das ist alles andere als einfach. Denn irgendwie fühlt sich gerade nichts richtig an. Es fühlt sich wund an und als wäre ich verlassen worden. So sehne ich mich nach einer Zeit, als ich Kind war, und einfach alles "gut" war.

Vor allem weil ich meine Oma nicht oft sehen kann. Denn sie ist ziemlich schwer mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und das macht es alles so verdammt schwer.

Deswegen lauft mir bitte nicht weg, es gibt ganz bald wieder neue und frische Beiträge, einer steht schon für Donnerstag in den Startlöchern und ich danke euch, dass ihr Verständnis habt.

Es grüßt euch mit traurigen Augen

Nicole

Kommentare:

  1. Ach Nicole das tut mir schrecklich leid. Ich fühle mit dir und wünsche ganz viel Kraft. Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst 😘
    Fühl dich gedrückt 🤗

    LG Sonja xx

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  2. Oh je, das ist ätzend... :( Ich weiß nur zu gut, wie verloren man sich fühlt, wenn jemand nahestehendes an etwas schlimmem erkrankt...
    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute! <3

    LG Alica

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  3. Das tut mir unheimlich leid, Nicole. Das sollte dann auch jeder verstehen, dass das im Moment einfach wichtiger ist als der Blog! Nimm dir eine Auszeit, wenn du sie brauchst und sie dir hilft, und ich wünsche dir viel Kraft.

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  4. Hallo,

    da ich einen Demenzfall in der Familie hatte, kann ich mir vorstellen, was du durchmachen musst. Ich hab meinen Verwandten nicht so oft gesehen, aber es war erschreckend, wie er sehr sich verändert hatte. Wie hilflos er war. Ich hoffe, dass es deiner Oma trotzdem noch sehr gut geht und sie freut sich bestimmt trotzdem auf deine Besuche, auch wenn sie sich nicht mehr erinnern kann.

    Dass du da eine Pause brauchst, dafür wird wohl jeder volles Verständnis haben.

    Lg,
    Kira

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  5. Dankeschön an euch ☺ es tut gut zu wissen daß ihr alle da seid.
    Heute geht's mir schon wieder um einiges besser.
    Liebe Grüße Nicole

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Danke für euren Blogbesuch.
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Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet, es sei den es ist Spam, oder anderes was ich nicht dulde auf meiner Seite.

Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole