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Freitag, 25. August 2017

Hörbuchbesprechung 30 und 124/2017): Aquila

Titel: Aquila
Autorin: Ursula Poznanski
Hörbuchsprecherin: Laura Maire
CD: 1 MP3 CD ca 713 Minuten
ISBN: 978-3-8445-2705-6
Verlag: Der Hörverlag (Hörbuch) Buch (Loewe)
Preis: 16,99 €
Alter: Ab 14 Jahren
ET: 14.08.2017
Copyright des Covers: der Hörverlag und der Loewe Verlag!!!
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Meine Meinung zum Jugendbuch:
Aquila

Aufmerksamkeit und Erwartung:
Ursula Poznanski konnte mich mit ihren ersten Jugendbüchern überzeugen und hatte mich mit ihnen auch begeistern können, leider hat sie aber seit dem Vorvorletzten Buch nachgelassen, umso mehr war ich gespannt, ob Aquila mich wieder überzeugen kann, und ob die Autorin es schafft mich wieder in ihre Welten hinunter zu ziehen und zu überzeugen.
Dadurch waren meine Erwartungen an die Geschichte auch sehr hoch.

Als ich dann gesehen habe, dass das Hörbuch bei der Hörverlag erschienen ist, fragte ich es im Bloggerportal an. Habe das dann aber irgendwie vergessen und mich bei der Leserunde von LovelyBooks angemeldet. Tja, das ich mich damit ungewollt mit beiden Werken auseinander setzen darf, habe ich nicht erwartet. Dennoch hatte ich Glück und das Glück hatte mir letztlich auch geholfen, damit ich bei dieser Geschichte wirklich dran bleibe, denn wenn ich nur das Buch gelesen hätte, weiß ich nicht ob ich bis zum Ende durchgekommen wäre.

Somit wisst ihr schon im Vorfeld, das Buch konnte mich leider nicht wirklich überzeugen, warum das so ist, versuche ich euch in den nächsten Zeilen zu erläutern.

Inhalt in meinen Worten:
Nika hat ihr Gedächtnis verloren, und ausgerechnet ihre Mitbewohnerin Jenny wird tot aufgefunden und die Hauptverdächtige kann nur Nika sein. Was ist passiert und warum hat sie seltsame Botschaften auf einem Zettel stehen? Diese Frage muss Nika nicht nur sich selbst, sondern auch der Polizei beantworten, weswegen klar ist, sie muss wieder an ihr Gedächtnis heran und heraus finden, was wirklich passiert ist.
Nicht nur damit Sie endlich wieder an zu Hause denken kann und sich selbste sicher wieder fühlen kann, nein auch um wieder die Unschuld zu fühlen, die sie durch die Gedächtnisverlustgeschichte verloren hat.
Wer, was und welches Geheimnis trägt Nika mit sich herum.
Das kann und soll euch am besten Aquila erzählen.

Wie ich die Geschichte empfinde:
Leider konnte mich Ursula nicht mehr überzeugen, die fremde Stadt im fremden Land hätte Ursula viel besser zum Einsatz bringen können, die Geschichte ist mit einigen Punkten versehen, die mehr als Unglaubwürdig sind und es ist oft monoton. Das Ende ist für mich zu sehr an den Haaren heran gezogen, Hauptsache irgendein Ende gefunden, aber ob es realistisch und irgendwie auch nachvollziehbar ist, daran hat die Autorin nicht gedacht.
Das empfinde ich als Gemeinheit. Seitdem Ursula Poznanski durch ihre ersten Jugendbücher so bekannt geworden ist, lässt sie in ihren Geschichten nach. Nicht nur das. Sie baut irgendwie sehr ähnliche Schemas auf. Liebe - Flucht - irgendein Aufhänger - fremde Länder und Städte - schnelles Ende mit zu wenig Realitätssinn.
Finde ich erschreckend und für mich wirkt es, als würde Ursula nur noch begrenzt sich mit den Jugendbüchern die Sie schreibt auseinander setzen, finde ich traurig, denn ich weiß durch ihre ersten Bücher das Sie anders kann. Sie kann fesseln, sie kann spannende Geschichten erzählen und weiß eigentlich wie Sie Ihre Leser entführen und überraschen kann, leider blieb das nun mit diesem Buch und den beiden davor auf der Strecke liegen, und ich weiß nicht, ich wünsche es mir aber, dass Ursula wieder zu ihrer "alten" Form findet. Was lief in Saeculum und Erebos anders, so das es für mich glanzvolle Bücher waren? Liegt es daran, dass diese noch kein Schema X hatten und somit mich abholen und überraschen konnten? Weil die Autorin noch nicht bekannt war, und sich dadurch noch mehr und intensiver in ihre Geschichten begab?

Hörbuch:
Das Buch legte ich irgendwann genervt zur Seite und war froh, dass ich das Hörbuch hatte, denn so hatte ich die Chance der Geschichte bis zum Ende zu folgen, die mich leider gerade am Ende noch einmal umso mehr enttäuschte.
So hat aber die Stimme der Hörbuchsprecherin mich einfach überzeugt und mich durchhalten lassen. Laura Maire weiß wie Sie ihre Hörer an sich bindet, ihnen klar macht, bleib da, verpass nicht den Schluss. Ich finde es klasse, wie Sie Nika Leben einhauchte und mit ihr zusammen von Anfang bis zum Ende durch geschritten ist und klar stellte, da kommt noch etwas. Letztlich kann Laura Maire ja nichts dafür, dass ich die Geschichte nicht gut empfand.
Sie hat auf jeden Fall das Buch gerettet und ich kann nur empfehlen, euch die Stimme der Sprecherin einmal anzuhören und euch selbst davon zu überzeugen, ob Sie es kann. Ich finde Ja!

Fazit:
Liebe Ursula, auch wenn du evtl meine Worte nicht schön empfindest, und dieses mal die Geschichte auf dem letzten Platz der Bewertung deiner Bücher, meinerseits ist, so muss ich sagen, ich weiß das du es besser kannst, das du mich in Erebos und Saeculum wunderbar unterhalten hast, und das ich als ich diese beiden Bücher gelesen hatte, nicht mehr aufhören konnte und wollte, es wäre so schön, wenn du wieder zu dieser Form findest, ich wieder einmal von dir in die positive Richtung überrascht werden würde und ich somit wieder eine Autorin hätte, die ich damals toll fand und vielleicht bald wieder toll finden werde.
Ich finde es dennoch gut, dass in diesem Buch ein Augenmerk auf die Partydrogen geworfen wird, denn somit warnt die Autorin davor, das man mit Medikamenten und Drogen nicht spielen darf, dennoch hat dieser Punkt mehr Potenzial, als die Autorin nutzte, und deswegen ist dieses Buch das Buch was ich als letztes empfehlen würde von den Jugendbüchern, die Ursula geschrieben hatte. Wer gerne selbst einen Blick zu Ursulas Büchern werfen möchte, dem empfehle ich Erebos, Saeculum, dicht gefolgt von ihrer Trilogie und danach Elanus, gefolgt von Layers und nun dieses Buch. So würde ich die Bücher in etwa bewerten. Das beste war einfach Erebos, mit dem die Autorin mich mitreißen konnte. Ich habe die Bücher nicht in der richtigen Erscheinungsform wieder gegeben, sondern inwieweit mich die Bücher überzeugen und begeistern konnten.

Bewertung:
Ich bin kein Freund von zwei Sternen, gerade weil ich damit der lieben Laura Maire unrecht tue, denn Sie hat mich insoweit gerettet, das ich bis zum Ende durchgehalten habe.
So bewerte ich einerseits die Geschichte mit nur zwei Sternen, die Hörsprecher-Leistung jedoch mit vier Sternen, warum ich letztlich drei Sterne geben möchte.

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1 Kommentar:

  1. Ich habe von einigen nun schon vernommen, das das Buch nicht ganz mitreißen konnte - schade. Aber ich kann es so nachempfinden, das das Hörbuch dich bis zum Ende "durchhalten" ließ - Sprecher haben einen großen Einfluss auf die Empfindungen bezgl. der Geschichte! "Der Ursprung des Bösen" hätte ich im Printformat zum Beispiel definitiv abgebrochen - aber der Sprecher hat auf ganzer Linie überzeugt und so habe ich es doch zu Ende gehört.

    Liebe Grüße
    Janna

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole