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Freitag, 14. Februar 2020

Interview mit Tom Steinbrecher





Hallo ihr Lieben,

heute ist es endlich soweit das erste Interview 2020 steht nun für euch bereit. Dieses Mal ohne Gewinnspiel. Und das Copyright der Bilder liegen ALLE bei Tom Streinbrecher







Nicole: Hi Tom, danke für deine Zeit und hi Andi Meisfeld, wow ich darf mit einer Ameise sprechen.

Tom: Wer kann das schon von sich behaupten mal mit einer Ameise gesprochen zu haben, oder? (grins) Dafür darf ich mit Nicole sprechen, hallo und danke für das Interesse.

Die Crew von Andi Meisfeld


Nicole: Zuerst einmal, wenn du die Wahl hättest, was wärst du lieber? Pinguin oder Meerschweinchen, und warum?

Tom: Na, das geht ja dufte los, da muss ich ja glatt nachdenken. Mh, Pinguin. Doch, ich wäre lieber ein Pinguin. Ich bin jetzt nicht jemand, der jeden zweiten Tag ins Schwimmbad latscht, aber Wasser ist dann doch eher mein Element. Außerdem liebe ich das Meer. Lustigerweise hab ich seit Neuestem einen kleinen Stofftierpinguin namens Peter. Ein ständiger Begleiter seitdem.

Nicole: Ich lernte dich ja dank Andi Meisfeld kennen, magst du kurz zu diesem Ameiserich etwas sagen und warum du ihn in das Leben gerufen hast, wie kamen dir die Ideen und war es schwer, diese umzusetzen?

Tom: Von allen Ideen, die mir im Kopf rumschwebten, war diese wohl die am leichtesten umsetzbare, daher hab ich sie ausgewählt. Naja, gut, da spielten noch andere Faktoren eine Rolle. Anfang der 2000er hatte ich einige Ideen für Jugendserien im Kopf, aber die mit den Ameisen faszinierte mich am meisten. In der Bücherhalle besorgte ich mir einiges an Literatur über Ameisen und war überwältigt von dem, was diese kleinen Krabbler so anstellen können und vor allem davon, wie ähnlich ihre Strukturen, Systeme und Hierarchien denen der Menschen sind. Von da an flossen die Ideen. Mit Andi wollte ich einen Protagonisten, der per Zufall zum Helden wird und der sich mit der Zeit entwickelt. So wird er anfangs beschuldigt, selbst Diebstähle in seiner Schule begangen zu haben, gerät so an Frau Königin von Meisenstedt und erhält von ihr den Auftrag nach dem wahren Dieb zu suchen. So wird er ein Jungameisenagent, jedenfalls nennt er sich selbst so. Später bekommt er immer mehr Routine in dieser Rolle und erhält auch einen Königlichen Duftausweis, der ihm in Meisenstedt so gut wie alle Türen öffnet.

Nicole: Was war für dich das Spannendste an Andi Meisfeld?

Crew von Andi Meisfeld






Tom: Die Ameisenwelt mit der Menschenwelt zu verbinden. Wo sind die Unterschiede, die relativ klar sind, und wo die Gemeinsamkeiten, auf die man etwas genauer schauen muss? Die Ameisen halten sich zum Beispiel Läuse in Herden, so wie wir Menschen das auch mit Kühen oder Schweinen tun. Nur ein Beispiel von vielen. Spannend ist aber auch, dass mir das Konzept erlaubt, die Serie in einem anderen Zeitraum spielen zu lassen. Im Vergleich zur menschlichen Welt „steht“ der Kalender bei Meisfeld so in den Jahren 1983-84. Es gibt also keine Smartphones oder Computer; es gibt Karteikästen und recherchiert wird in einer Bibliothek – alles Punkte, die letztendlich die Jugendserien meiner Kindheit so spannend gemacht haben. So kann ich stilistisch ein wenig in die Richtung der frühen TKKG, Fünf Freunde, Tom und Locke, Funk Füchse - nicht zuletzt wegen der Walkie-Talkies - und natürlich von Die Drei??? gehen. Erstaunlicherweise produziere ich „Andi Meisfeld“ jetzt seit fast 15 Jahren und noch nie hat sich ein Kind darüber beklagt, dass in der Serie keine Handys oder so auftauchen. Die Figuren der Reihe sind Insekten, die haben sowas nicht. Wurde bis jetzt immer akzeptiert.





Nicole: Du bist ja selbst auch mit der Musik behaftet, was genau tust du da und was macht das so spannend für dich?

Tom: Ich bin in eine musikalische Familie hineingeboren worden. Mein Vater war Gitarrist, meine Mutter schrieb Texte; es gehört zu meinem Leben einfach dazu, war immer da, war immer in mir. In erster Linie bin ich Gitarrist, aber ich fing mit 7 Jahren an auch Keyboard und Klavier zu spielen und hab seitdem immer wieder musikalische Projekte und Bands, in denen ich agiere.

Nicole: Zum Beispiel?

Tom: Unter meinem Namen habe ich sehr viel Hörspielmusik komponiert und auch drei Instrumentalalben veröffentlicht. Unter dem Pseudonym PLOTZKA mache ich seit über 10 Jahren Deutschrock und mit dem Musikprojekt OctoGain lebe ich meinen Hang zu den 80ern aus. Außerdem spiele ich in einer Band namens LOVE ROCKETS mit dem Programm TAG DER HELDEN. Dort performen wir Titelmelodien von Cartoons, Animes, Filmen und Serien, z.B. „Die Gummibärenbande“, „Sailor Moon“ oder „Neues vom Süderhof“, ein riesengroßer Spaß!
(Anmerkung: Aktuelle Termine der Love Rockets findet ihr unter https://www.tagderhelden.com/. Die Musik zu „Plotzka“,“ Tom Steinbrecher“ und „OctoGain“ findet ihr z.B. bei Spotify und iTunes.)

Nicole: Was ist dein ganz persönlicher Song, der dich durch dein eigenes Leben begleitet und warum dieser Song?

Tom: Oh, das ist schlankweg unmöglich, das zu beantworten. Ich hab mich mit so viel Musik beschäftigt, so viele Lieder kamen und gingen, so viel hat mich inspiriert. Es gibt diesen „einen“ Song nicht. Vor allem, wenn man dann noch meine eigenen Stücke mit einbezieht.

Nicole: Wo ist Andi Meisfeld entstanden? Hast du vielleicht auch Bilder für uns? Und was ist der Unterschied im Schreiben eines Hörbuches und eines Hörspieles, auf was musst du besonders achten?

Tom: Meisfeld ist in meinem Kopf entstanden und bis jetzt hat es noch niemand gewagt dort ein Foto zu machen. (grins) Die Geschichten, genau wie Melodien oder Songfragmente, sind einfach auf einmal da. Egal wo ich bin, egal um welche Uhrzeit. Irgendwann kommt ein Punkt, an dem die Grundlagen für eine Story oder ein Musikstück einfach klar erscheinen. Und dann brauche ich entweder einen Stift und Papier, meine Diktierfunktion am Smartphone oder eine Gitarre.

Ein Hörbuch zu schreiben unterscheidet sich eigentlich so gut wie gar nicht davon ein Buch zu schreiben, aber es ist schon eine ganz andere Schreibtechnik als die, die man für ein Hörspielskript braucht. Im Hörspiel gibt es ja auch Geräusche, die die Geschichte audiovisuell mit erzählen. Von der Schreibweise her erinnert es da eher an ein Theaterstück oder an einen Film bzw. an eine Serie. Das ist ein sehr weitreichendes Thema, das würde allerdings ganz schön den Rahmen sprengen wenn ich da erstmal in die Feinheiten ginge.

Nicole:
Du bist ja nicht hauptberuflich Autor, sondern Audio- und Sounddesigner für Hörspiele und Podcasts. Was kann man darunter verstehen?

Tom: Das heißt übersetzt, dass ich Musik und Geräusche für diese Medien erstelle. Man könnte sagen, ich bin ein Geräuschemacher.


Nicole: Für welche Hörspielserien z.B.? Und was machst du da genau? Wie gehst du vor, um ein Hörspiel mit Geräuschen zu unterlegen? Erstellst du da viele Sounds selber oder nimmst du die aus einem Archiv?

Tom:
Ich hab zum Beispiel die Geräuschkulisse für Offenbarung 23, Batman (Maritim), Sherlock Holmes neue Fälle, Jule Verne (Maritim), Prof. van Dusen – die neuen Fälle, Captain Future (Maritim), die neuen Jan Tenner Folgen, Twilight Mysteries und viele andere erstellt. Natürlich auch die für meine eigene Serie Andi Meisfeld ;).
Ich entnehme viele Sounds aus einem Archiv. Explodierende Autos und Schießereien mit MPs sind schwierig selbst darzustellen und aufzunehmen. Meine Nachbarn hätten da was dagegen… ;). Aber Klamottengeraschel oder Schritte nehme ich gerne immer noch selbst, passend zur Szene, auf.
Ich fange zuerst mit den Atmosphären an. Ich frage mich, wo spielen die Szenen jeweils? Im Wald, in einer Küche, im Keller, am Flughafen? Habe ich die Atmosphären rausgesucht, lege ich dann die entsprechenden Sounds unter die Stimmaufnahmen der SprecherInnen. Die Stimmen bekommen dann noch so genannte Hallräume, da kommt es drauf an, wo die jeweilige Szene stattfindet (z.B. wenn viele Leute in einer Halle sind, braucht es dementsprechende Akustik). Danach setze ich dann die passenden Geräusche ein wie Klamottengeraschel, Türenquietschen, Schüsse, Explosionen - also alles, was mir im Skript an Geräuschen vorgegeben wird.

Nicole: Das stell ich mir sehr aufwändig vor. Sitzt man lange an der Geräuschkulisse eines Hörspiels?

Tom:
Es kommt auf die Serie an. Bei einem Batman-Hörspiel, das ich mal bearbeitet habe, war nahezu jede Szene eine Actionszene, mit Kämpfen, Fliegen, Explosionen - das übliche Hollywood-Szenario! Das war ein ziemliches Gefummel jeden Sound dort hinzusetzen wo er hin sollte, und natürlich auch die Lautstärkenmischung so zu machen, dass es zwar krachte, die Stimmen aber trotzdem noch gut zu hören waren. Ein Sherlock Holmes-Hörspiel ist da etwas entspannter. Aber auch dafür gibt es präzise Geräusche, z. B. wenn Holmes sich in einem Sessel aufsetzt, weil er eine Idee hat, oder so.
Da ich diese Arbeit mittlerweile schon über 10 Jahre praktiziere habe ich eine gewisse Routine bekommen, und wenn man es hauptberuflich macht, hat man auch mehr Zeit zur Verfügung. Mehr als jemand, der Hörspiele nur nebenbei als Hobby erschafft. Trotzdem ist so eine Produktion immer schon recht aufwendig, vor allem auch zeitaufwendig.



Nicole: Es ist ja manchmal auch ziemlich turbulent in so einem Leben voller Abenteuer, was hilft dir da, dich persönlich einfach zu entspannen?

Tom: Andi erlebt doch die Abenteuer, nicht ich! (lacht) Ich gehe gerne spazieren, bin ein regelrechter Spazierjunkie. In den letzten Jahren ist auch das Reisen, meist innerhalb Deutschlands, immer mehr geworden und dann latsche ich und latsche und latsche. Dabei kann ich super abschalten, ausschalten und/oder neu starten. Ansonsten sind meine Hobbys zum Beruf geworden, ich schalte sozusagen auch innerhalb meiner Arbeit ab.

Nicole: Nun mal eine etwas knifflige Frage: Bist du glücklich?

Tom: Das ist für mich gar keine knifflige Frage und ich kann das mit einem klaren „Ja“ beantworten. Warum, hab ich gerade eben erläutert. Ich hab ursprünglich mal Erzieher gelernt, hab dabei jahrelang Sachen gemacht, die mir nicht gefallen haben, aber meine Kreativität war (und ist) so groß gewesen, dass irgendwann das Gefühl wieder hoch kam, ich würde platzen. Jetzt kann ich jegliche Kreativität ausleben. Ob musizieren, Texte schreiben, für Hörspiele sprechen, Geräusche erzeugen, mit einer Band auftreten, reisen - alles ist in meinem Beruf mit drin und das macht mich glücklich. Auch privat ist alles sehr tutti.

Nicole: Was werden deine neuen Projekte sein und wo kann man dich noch treffen außer bei Andi Meisfeld?

Tom: Es werden immer wieder neue Hörspiele erscheinen, bei denen ich meine Finger mit im Spiel habe, Musikprojekte hab ich auch weiter in Planung. Neue Geschichten für Andi Meisfeld, Auftritte mit meinen Bands .. Da kommt noch einiges.

Nicole: Welche Geschichte ist deine absolute Lieblingsgeschichte und warum?

Tom: Von meinen eigenen Geschichten hab ich keine konkrete Lieblingsgeschichte. Mein Output als Autor ist recht überschaubar und ich werkel an einer Geschichte immer recht lange rum und bringe dort eine Menge an Ideen rein. So kann ich letztlich einfach nicht wirklich sagen, welche Story mein Liebling ist. Man hat seine Favoriten, aber im Grunde hab ich sie alle lieb, und ansonsten .. liebe ich die alten Hörspielgeschichten von TKKG und Co., die, die ich vorhin aufgezählt habe. Mit diesen Klassikern bin ich aufgewachsen.

Nicole: Nun noch mal zu Andi, wie ist es so als Ameise kniffelige Fälle zu lösen und manchmal in Gefahr zu geraten? Was möchtest du gerne als nächstes erleben und bist du heimlich verliebt?

Andi: Das sind aber gleich viele Fragen auf einmal! Mich für die Gerechtigkeit einzusetzen find ich dufte. Anfangs musste ich mich ein wenig daran gewöhnen, aber mittlerweile macht das eine Menge Spaß. Ich versuche zwar immer, nicht in allzu große Gefahr zu geraten, aber .. naja, dann purzelt man da so rein. Was soll ich machen. (grins) Und bin ich heimlich verliebt? Öhm .. öh .. Also .. Nein. Natüüürlich nicht.

Nicole: Danke Andi, hast du denn auch eine Frage an mich?

Andi: Ja. Wie ist es als erster Mensch eine Ameise zu interviewen?

Nicole: Leider sitzen wir uns ja gerade nicht real gegenüber, sondern nur über den PC, aber doch das hat schon etwas. Ich lerne auf jeden Fall dank dir die Ameisen mehr zu schätzen.

Nicole: Nun wieder zu Tom, welche Figur aus deinen ganzen Geschichten, die du schon erstellt oder gar gesprochen hast, ist die, die du unbedingt mal treffen wollen würdest, wenn diese die Chance hätte sich zu dir zu stellen und in real vor dir stehen dürfte, und welche Fragen würdest du gerne mit dieser Figur klären bzw. was würdest du gerne mit dieser Figur erleben?

Tom: Bei Meisfeld sind über die Jahre so verrückte Charaktere entstanden wie der Sänger Alvis Meisley, Felix die Fliege, Giacomo de Grillo, Kalle, die Krabbe … mit all diesen Freaks würde ich gerne mal ein Interview führen oder mit denen mal durch Meisenstedt streichen!
Mit meinem Kollegen (Paul Burghardt) schreibe und produziere ich auch die Mysterie-Action-Hörspielserie TWILIGHT MYSTERIES, die Hauptcharaktere dort sind Dr. Zephyre, Nina Sallenger und Dave Edwards. Ich sag mal, mit Miss Sallenger würde ich schon gerne mal ausgehen, das könnte spannend werden.

Nicole: Welches Lieblingsbuch hast du und liest du überhaupt gerne?

Tom: Ich lese sehr gerne, und lese auch sehr gerne vor. Für mich selbst schmökere ich gerne in Künstler/Musiker-Biografien, auch wenn diese im Grunde alle gleich sind. Ansonsten hab ich rund 230 Lieblingsbücher, nämlich alle, die Stefan Wolf geschrieben hat. Für mich ist er einer der unterbewertesten Autoren aller Zeiten. Sein Stil war so abwechslungsreich, mal stumpf, mal derb, mal blumig, mal romantisch. Seine Schreibe war sehr detailreich; man findet sich nach wenigen Sätzen sofort gedanklich in der Szene wieder. Er hatte eine tolle Art mit Wörtern und Klischee-Redewendungen zu spielen, sie in seine eigenen Worte zu packen. Wenn man dann noch im Hinterkopf hat, dass es sich eigentlich um ein Kinder/Jugendbuch handelt, das man gerade in den Händen hält, dann wird’s besonders spaßig.

Nicole: Danke, dass du dir Zeit für mich und meine Leser genommen hast, ich hoffe sehr, dass dir die Fragen nicht zu schwer gefallen sind.

Tom: Nein, es hat mir großen Spaß gemacht. So oft hab ich ja gar nicht die Chance mal ein wenig aus meinem Leben und von meiner Arbeit zu erzählen. Ich danke dir!


Ich hoffe ihr bekommt dadurch einen Einblick in das Leben eines Hörspielemachers und seit dank den Fotos auch ein bisschen schlauer. Ich hab noch viel mehr Fotos bekommen, aber das würde ein klein wenig den Rahmen sprengen.

Eure Nicole

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Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet, es sei den es ist Spam, oder anderes was ich nicht dulde auf meiner Seite.

Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole