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Samstag, 29. Juni 2019

96/19) Dry

Titel: Dry Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Autoren: Neal und Jarrod Shusterman
Übersetzung: Kristian Lutze und Pauline Kurbasik
Seitenanzahl: 437 Seiten
ISBN: 978-3-7373-5638-1

Verlag: Sauerländer -> Link
Preis: 15,00 €
Alter: ab 14 Jahren
ET: 22.05.2019
Copyright des Covers: Fischer Verlage!!!
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Meine Meinung zum Jugendbuch:
Dry
Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.

Aufmerksamkeit:
Dieses Buch ist zu erst einmal sofort in den Blick meines Beuteschemas gesprungen, denn der Autor ist einfach ein toller Autor. Dann ist es aber auch so, das ich in München am 1.6.2019 war. Wegen dem Tolino treffen und nachdem leider die Post versagte mir das Buch auszuhändigen, musste ich es mir einfach selbst kaufen, so ist es zugleich eine echt tolle Erinnerungen an München, an einen guten Freund, den ich lange davor nicht mehr gesehen hatte und daran, wie gut es tat einfach mal einen ganzen Tag Auszeit von Nürnberg zu haben.
Aber wie mir das Buch gefallen hat, das erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest, doch ich kann so viel sagen, ich kann mir jetzt durch das Wetter was aktuell vorhanden ist, deutlicher vorstellen, um was es in diesem Buch geht und wie es für die Jugendlichen war, die diese Zeit überstehen mussten und es vielleicht doch nicht schafften.

Inhalt in meinen Worten:
Stell dir vor, du hast immer Wasser. Wasserhahn aufdrehen, Wasser kommt aus der Leitung, doch was tust du, wenn das nicht der Fall ist, wenn du den Wasserhahn aufdrehst, aber es kommt einfach ein Wasser. Nirgends. Denn das Wasser wurde gesperrt. Es gibt einfach kein Wasser mehr. Denn das Wasser ist versiegt. Die ersten Spuren gab es schon zu sehen, schon lange, doch niemand nahm es wirklich ernst, doch das änderte sich auf einen Schlag.
Um irgendwie noch an Wasser heran zu kommen, taten Menschen, was sie normalerweise nicht tun, und es bildeten sich Allianzen, die man vielleicht vorher niemals geschlossen hätte, aber nicht nur das, man greift zu Waffen und ist bereit sein eigenes Leben zu opfern, nur um einen Schluck Wasser zu erhalten.
Ist man bereit das auf sich zu nehmen, oder wie geht man selbst mit einer solchen Situation um.
Das erfahrt ihr von Alyssa und anderen.
Lasst euch darauf ein, und ihr werdet schnell merken, wie kostbar das immerwährende doch ist, vor allem wenn es das nicht mehr in der Masse sondern nur noch in rarer Menge vorhanden ist.

Wie ich das Gelesene empfand:
Diese Geschichte hat mich nicht kalt gelassen, sie riss mich in Gedankengänge, die ich so vielleicht nicht gehabt hätte, hätte ich das Buch nicht gelesen.
Das wertvollste ist nicht Geld und Reichtum, es ist Wasser, denn ohne Wasser gibt es keine Nahrung und kein Leben. Es gibt Momente da nimmt man das eher wahr, es gibt aber auch Momente, wo man einfach bedenkenlos und verschwenderisch mit Dingen umgeht. Was nicht immer klug ist.

Charaktere:
Fünf Jugendliche nehmen die Hauptrolle des Buches ein. Sei es Alyssa und ihr Bruder, ein wirklich verlogenes Bürschen, ein Mädchen das lieber rebellisch lebt als sich Regeln unterzuordnen und ein fast erwachsener Teenager, dessen Elten sich immer schon auf so einen Moment vorbereiteten und dafür sorgten, selbst wenn alles zu Ende geht, haben sie erst einmal noch alles, was sie zum Leben brauchen. Die Vorstellung auf einmal auf diese Vorräte angewiesen zu sein und doch festzustellen, das man sie selbst nicht nutzen kann, weil Leute verrückt spielen, das müssen die Jugendlichen lernen. Irgendwie wissen sie, dass das einzige was ihnen hilft, die Flucht nach vorne, bzw aus dem Wasserarmengegenden zu fliehen. Doch werden sie an den Ort ankommen, den sie aufsuchen wollen, um irgendwie ihr Leben zu behalten?
Diese Frage fragt man sich, wenn man mit diesen fünf Teenagern unterwegs ist. Doch es ist faszinierend wie realistisch die Geschichte doch einem nahe kommt, einerseits durch die Jugendlichen die man auch real so treffen könnte, zum anderen, wenn man gerade in einem heißen Klima sich bewegt, und dort feststellt was als einziges hilft um zurecht zu kommen und man in einem Laden einkauft, so wie eben auch die Charaktere im Buch, und dort das Mineralwasser fast aus ist. Das hinterlässt einen sehr merkwürdigen und nachdenklichen Moment.
Die Charaktere sind so unterschiedlich und doch so gleich. Alle wollen das eine – überleben und wieder leben – und doch kommen alle aus einem völlig anderen Lebensumfeld.

Spannung:
Die Spannung war für mich gerade am Anfang enorm hoch und ich staunte förmlich wie der Autor so ein brisantes Thema aufgriff. Denn so unrealistisch ist das Thema nicht, es ist so real wie die Haut um den Körper gespannt ist.
Es gab leider auch ein paar Durststrecken oder auch Szenen die zu viel ausgebaut waren so das ich kurzzeitig hin und wieder die Spannung vermisste.

Element der Geschichte:
Letztlich geht es um das Wasser. Ohne Wasser kein Leben. Doch was tut man alles um an das Wasser und das Lebenselexier zu kommen? Ist man bereit jemanden zu töten um selbst zu überleben und wie kann aus einem Freund doch ein Monster werden, das nimmt hier wirklich Gestalt an und es zeigte auf, jeder ist seines Glückes eigener Schmied.

Empfehlung:
Dieses Jugendbuch ist wieder ein Buch von einem absolut genialen Autor. Die Thematik ist so aktuell wie nie. Denn wahrscheinlich wird der nächste Krieg um Wasser gehen. Ohne Wasser funktioniert es nicht. Wer schon die anderen Bücher von Neal Shusterman gelesen hat, wird auch deutlich Seine Handschrift in diesem Buch erkennen. An sich toll, aber irgendwie hoffe ich, das er auch noch Bücher schreibt, die nicht in dieser typischen Art sind, sondern die mich auch noch mal komplett überraschen können. Vielleicht sogar mit einem härteren Ende, als es bisher der Fall war.

Bewertung:
Ich gebe Dry vier Sterne. Obwohl das Thema wirklich gut dargestellt wurde, gab es dieses Mal mehr Durststrecken in der Geschichte, als ich es von den anderen Geschichten gewöhnt bin, und irgendwie hätte ich mir noch mehr Boshaftigkeit am Ende gewünscht.
Dennoch ist es eine Geschichte, die ich so schnell nicht vergessen werde, denn die Thematik ist so aktuell, wie selten sonst.

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1 Kommentar:

  1. Hallo :)

    Stimmt, Shusterman hat einen Tick mehr drauf. Mir kam es auch etwas verhalten vor, was ev. an der Zusammenarbeit mit seinen Sohn liegt. Für mich ist Neal Shusterman ja der Meister der Schock-Elemente - nur diesmal nicht.

    Trotzdem fand ich es absolut gut umgesetzt und auf jeden Fall lesenswert.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet, es sei den es ist Spam, oder anderes was ich nicht dulde auf meiner Seite.

Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole