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Montag, 17. Juni 2019

91/19) Alles.Nichts. Und ganz viel dazwischen

Titel: Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen
Autorin: Ava Reed
Seitenanzahl: 319 Seiten
ISBN:  978-3-7641-7089-9
Verlag: ueberreuter -> Link
Preis: 16,95 €
Alter: ab 12 Jahren 
ET: 15.02.2019

Copyright des Covers: Ueberreuter Verlag!!!

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Meine Meinung zum Jugendbuch:
Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

Aufmerksamkeit:
Ich habe schon die anderen Bücher von der Autorin gelesen – zumindest die die im Ueberreuter Verlag erschienen sind – und war fast jedes Mal begeistert über die Dinge, die Ava schreibt.
Dieses Buch ist ein bisschen ein anderes Buch. Doch wie ich das meine, das erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

Inhalt in meinen Worten:
Leni ist eigentlich ein normales Mädchen, doch als sie den ersten Tag in ihrer Abschlussklasse verbringt, geschieht etwas mit ihr. Sie bekommt immer mehr Ängste, die sich auch noch auf den Magen auswirken, nicht nur das, ihr fällt es auf einmal total schwer, aus dem Bett zu kommen und ihr Leben zu leben. Sie zieht sich immer mehr zurück und als ihre Eltern mit ihr zum Arzt gehen, kann dieser erst mal nichts weiter als Magendarmgrippe feststellen, doch irgendwie wird immer klarer, das kann es nicht sein, und es ändert sich etwas entscheidendes. Sie geht in eine Klinik um sich helfen zu lassen, doch kann es das sein? Dort trifft sie auf jemanden ganz besonderen, mit dem sie dann auch etwas erlebt, das einmalig ist. Wird sie es schaffen sich ihren Ängsten zu stellen und ihr Leben wieder in ihre Hand zu nehmen?
Das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.

Wie ich das Gelesene empfinde:
Ava spricht hier nicht nur eine fiktive Geschichte an, sondern spricht von Ängsten, von ihren Ängsten. Was das für sie bedeutet, wie sie mit Angst lernt umzugehen, und welche Hilfestellungen es geben kann. Doch sie spricht mehr an, sie möchte dem Leser zeigen, wie heftig ein Depression ist und wie unterschiedlich jeder diese Krankheit erleben kann. Denn nur weil jemand Depressiv ist, heißt es nicht, das er sich nach einem bestimmten Schema bewegt, sondern jeder nimmt diese Krankheit ganz anders wahr.

So ist auch bei Leni. Die eigentlich glücklich war, bis diese Krankheit sie in die Fänge bekam und herauszufinden was los ist, ist nicht einfach, denn dazu braucht es erfahrene Ärzte und Menschen die sich damit auskennen und nicht nur 08/15 Lösungen entdecken wollen.

Krankheit:
Zwei Krankheiten nehmen im Buch ganz viel Platz ein. Einmal Depression mit Angststörungen – wobei das schon zwei Krankheiten sind die nicht unbedingt zusammenhängen müssen – zum anderen eine Krankheit die noch unerforschter ist, weil zu wenige Menschen diese Krankheit bisher haben. Es ist eine Krankheit, die Menschen unempfindlich machen. Selbst wenn sie sich weh tun, merken sie es nicht. So kann jemand ein gebrochenes Bein haben, und es nicht merken und dennoch weiterlaufen. Deswegen muss hier echt aufgepasst werden, wie es diesem Mensch geht.

Persönliches:
Mich spricht das Buch sehr an, weil ich leider selbst an Angststörungen erkrankt bin, Panikattacken kenne und mein Leben und die Hilfestellungen dazu mich bestimmen lassen, wobei es im Laufe der Zeit viel besser geworden ist. Angst vor der Angst ist mir somit nicht unbekannt. Durch meine Angst hatte ich eine Zeitlang, wo ich beim Zahnarzt nicht sein konnte, und kaum es aushielt, wenn diese versuchten mir zu helfen, so das ich letztlich zweimal auf Vollnarkose gehen musste. Unter dem Tag und wenn ich unterwegs bin, desinfiziere ich, gebe keine Hände und hab hin und wieder richtig Angst, weswegen ich darum kämpfe weiter nach vorne zu gehen, und zu einem Termin, anstatt umzudrehen und mich lieber zu Hause aufhalte. Zum Glück habe ich aber gute Wege gefunden, um damit umzugehen, denn es nahm mir kurzzeitig richtig die Kraft für das Leben und ich verlor immer mehr Freunde, weil sie damit absolut nicht umgehen konnte. Deswegen spricht das Buch wirklich mich an und ich kann nur sagen, danke das sich jemand traut diese Themas aufzugreifen.

Spannung:
Es ist an sich ein Buch das eher mit leiser Stimme spricht, und es gilt zuzuhören und zu entdecken. Doch spannend wird es, wenn man darüber liest, wie Leni ihren Weg geht und dank eines Freundes lernt mit den Dingen besser umzugehen. Wie es wohl mit Leni weiter geht, das bleibt offen, ob sie ihren weiteren Lebensweg gut schaffen wird, doch darum geht es an sich nicht, es geht um die Anfangszeit und wie Leni wieder zurück sich in das Leben kämpft.

Charaktere:
Obwohl es zwei Hauptcharaktere sind, sind die anderen nicht weniger wert, auch wenn diese weniger zu Wort kommen, doch so greift die Autorin auf, wie die beste Freundin von Leni mit dem Thema umgeht, wie schwer es letztlich für sie war und was es sie gekostet hat, als Leni so agierte, wie sie agierte.
Die Eltern sind diejenigen die am nächsten dran sind und deswegen auch wirklich mitleiden und selbst auch Hilfe bräuchten, doch sie sind zusammen, was schon ziemlich hilft.

Aufbau:
Das Buch hat drei Elemente. Einmal wie Leni die Welt wahr nimmt, dann wie sie in ihr Tagebuch schreibt, und dann noch Matti. Finde ich gut gewählt.

Empfehlung:
Ein Buch das ich jeden an die Hand geben möchte, der sich fragt, was eine Depression ist, wie man damit umgeht und was es kostet, wenn man sich und sein Leben verliert. Dann ist es aber ein Buch mit zwei Jugendlichen die zusammenhalten und damit etwas erleben, was sie so vielleicht nicht erlebt hätten und es ist ein lebensbejahendes Buch.

Bewertung:
Ich gebe dem Buch vier Sterne, denn auch wenn ich vieles gut gefunden habe, so war es mit den Perspektivenwechsel nicht immer ganz einfach und ich bin mit dem Ende des Buches bzw mit der Geschichte nicht ganz glücklich sondern hätte mir hier mehr gewünscht. Aber wer weiß, vielleicht gibt es noch einen weiteren Teil von Leni und Matti zu lesen.

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Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet, es sei den es ist Spam, oder anderes was ich nicht dulde auf meiner Seite.

Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole