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Samstag, 12. November 2016

181) Caspar und der Meister der Vergessens

Titel: Caspar und der Meister des Vergessens
Autorin: Stefanie Taschinski
Seitenanzahl: 285 Seiten
ISBN: 978-3-7891-0426-8
Verlag: Oetinger -> Link
Preis: 14,99 €
Alter: ab 10 Jahren
ET: 09/16 

Copyright des Covers: Oetinger Verlag!!!

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Meine Meinung zum Kinderbuch:
Caspar und der Meister des Vergessens 

Aufmerksamkeit und Erwartung:
Dieses Buch erreichte mich zeitgleich mit einem anderen Buch. Und ich war etwas überrascht, weil ich nicht wusste, dass ich es "bestellt" hätte.
Doch als ich den Klappentext noch mal durchgelesen habe, war mir klar, das Buch ist nicht umsonst bei mir gelandet.
Denn das Thema Vergessen finde ich wirklich wichtig zu betrachten. Hier spreche ich aber eher die Demenz an. Denn diese "Krankheit" macht mir wirklich Angst und meine Großmutter ist leider davon betroffen.
Somit war ich sehr gespannt, was mir dieses Buch zu sagen hat :).
Ich frage mich aber zugleich, wie kam die Idee dieses Buches. Warum schreibt die Autorin gerade über Caspar und das Vergessen.
Mal sehen, ob ich diese Antwort irgendwann erhalten werde.

Inhalt in meinen Worten:
Caspars kleinerer Bruder wird am Neujahrstag von seinen Eltern vergessen, und das Kinderzimmer existiert auch nicht mehr, was aber verbirgt sich hinter diesem mysteriösen Vergessen? Und wie kann Caspar seinen Bruder Till zurück holen?
Der Angestellte seiner Eltern, und dessen Familie sind seit einigen Jahrhunderten dabei, das Rätsel  zu lösen um dieses Verbrechen an der Familie Winter aufzulösen.
Denn immer trifft es diese Familie und immer so das das jüngste Kind entführt wird.
Caspar macht sich auf die Suche und entdeckt den Meister des Vergessens und nur ein besonderer Gegenstand hilft ihm, sich stets an die Wahrheit und Vergangenheit zu erinnern.
Doch was haben Marionetten, Fäden und eine Elster mit diesem Abenteuer gemein?
Am besten schnappt ihr euch selbst das Buch und geht auf Entdeckungsreise.

Wie fand ich das Buch?
Ich finde es total spannend geschrieben und somit lud es ein, mich wirklich  auf das Buch vollkommen einzulassen. Die Idee das Vergessen in den Vordergrund zu schieben und gleichzeitig eine total schöne Brüdergeschichte darum zu verweben finde ich gut gelungen, auch wie das "Böse" dargestellt wurde, war sehr realistisch jedoch nicht im Vordergrund.

Geschichte:
Caspar ist ein unglaublich mutiger Junge. Er setzt alles auf eine Karte um seinen Bruder Till aus dem Vertrag heraus zu holen, und geht damit bis zur äußersten Grenze seines Ich´s. Doch er ist nicht alleine. Er hat Freunde und auch ein paar andere nützliche Fähigkeiten die ihm helfen, sich dem ganzen zu stellen. Was ich hin und wieder etwas  vermisste, obwohl es zwar angedeutet war, war die Angst. Er hatte mehr Angst um seinen Bruder, dachte mehr an seine Familie und seine Schwester, doch weniger dachte er an sich und die einzige Angst die wirklich deutlich bei ihm hervor gekommen war, ist die Höhenangst.
Doch letztlich führt das alles zu einem runden Abschluss der Geschichte.

Faszinierend fand ich, wie die Autorin sich über das Vergessen Gedanken gemacht hat. Ich wüsste gerne, wie sie auf die Geschichte von Caspar gekommen ist. Denn ich vermute, das hier irgendwas auch mitgeteilt wird. Sei es das sie über die Geschichte eine Demenz-Erkrankung nachdachte, die ja selten ein Happy End hat, oder vielleicht auch wegen anderen Gründen.

Charaktere:
Wie schon angedeutet, fehlte mir ein bisschen die Angst von Caspar, die er um sich selbst hat. Andererseits es ist nun mal eine Kindergeschichte die gerne einladen möchte, abzutauchen und das gelang ihr sehr gut.
Die meisten Charaktere finde ich angenehm. Jedoch fehlte ein Hauch mehr Leben in ihnen. Ich empfand manches sogar etwas zu glatt und manchmal finde ich Charaktere mit mehr Kanten besser.
Ein ganz besonderer Charakter war die Elster. Die auch zugleich eine kleine Schlüsselfigur war.

Wem könnte diese Geschichte auch noch gefallen?
Als ich die Geschichte so gelesen habe, musste ich ganz stark auch an Timm Thaler denken, der Junge der sein Lachen verkaufte, um Wetten zu gewinnen. Aber auch an Mio mein Mio, sowie auch an Herr der Diebe.
Das Buch ist jedoch ein eigenstehendes Werk, und nur weil ich für mich an die Geschichten dachte, die ich auch aufzählte, heißt es nicht, dass es irgendwie abkupfert.

Empfehlung?
Ja. Weil es spannend ist, weil es ein schöner Kinderroman ist, der Jungs und Mädchen gleichzeitig gefallen könnte und die Kinder sicherlich auch richtig mitfiebern werden, wie es bei einem richtig schönen Abenteuerbuch auch der Fall sein sollte. Auch weil das "Böse" vorhanden aber nicht die Überhand hat. Diese bunte Mischung mag ich sehr gerne und ich hatte das Gefühl, das Buch ist zu schnell zu Ende und ich wäre gerne noch länger bei Caspar und Till verweilt.

Fazit:
Ein Buch das die richtige Mischung aus Spannung, Freundschaft und Gefühl in sich birgt. Die Gefahr ist vorhanden und doch nicht überfordernd. Ein Kinderbuch das einfach Freude macht gelesen zu werden!

Bambis:
Ich gebe Caspar ganz klare 5 Bambis. Denn es hat sich in mein Herz hineingeschrieben und mich an vergangene und wunderschöne Tage erinnert.

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole