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Montag, 5. Oktober 2015

142) Die Fischerkinder Das verbotene Buch

Titel: Die Fischerkinder Das verbotene Buch (Auftakt der Trilogie) 
Autorin: Melissa C. Feurer
Seitenanzahl: 480 Seiten
Verlag: Brendow -> Link
ISBN: 9783865067562
Preis: 16,95 €
Alter: Ab 12 Jahren, denke ich
ET: 08/15

Copyright des Covers liegt beim Verlag: Brendow!





Meine Meinung zum Buch: 
Die Fischerkinder Das verbotene Buch

Aufmerksamkeit:
Aufmerksam wurde ich auf das Buch, weil es ein so anziehendes Cover hat, und auch weil die Autorin hoch gelobt wurde. Dass, dann aber auch noch eine Auszeichnung auf dem Buch liegt, machte mich umso neugieriger auf dieses Buch.  Die Auszeichnung nennt sich C.S.Lewis Preis 2014.

Mein Dank gilt dem Verlag Brendow, der mir dieses Buch zum rezensieren geschickt hat. Denn dieses Buch ist ein Meisterwerk und ich bin sehr gespannt auf die Folgende Bände!

Inhalt in meinen Worten:
Es geht um Mira, eigentlich Miriam, die wohlbehütet in einem Staat aufwächst, wo es nicht so ist, wie wir es heute kennen. Bücher sind eine Rarität. Bücher sind eigentlich auch gar nicht gern gesehen, aber Mira mag Bücher, mag die Buchhandlung Porter, wo letztlich alles seinen Lauf nimmt und Mira in ihr größtes Abenteuer gezogen wird, dass sie sich niemals so ausmalen hätte können.

Man muss wissen, Mira lebt in einem total autoritären Staat, der alles bewacht.

Themen:

Verrat - Liebe - Hoffnung - Vertrauen - Entsetzen - Mut - Gemeinschaft - Christenverfolgung - Armut - Reichtum -

Wirkung der Geschichte auf mich?

Allgemein:
Ich bin schockiert, aber nicht weil es schlecht ist was Melissa mir vorlegt und präsentiert, sondern weil ich sehr gut nachvollziehen kann, warum diese Geschichte diesen besonderen Preis erworben hat. Denn diese Geschichte lässt mich als Leserin nicht leer zurück, sie rüttelte mich auf, dankbar zu sein, dass ich frei meinen Glauben heute leben darf. Und doch macht es auch klar, dass nicht jeder Mensch der Christ ist und gläubig ist, dieses Geschenk der Freiheit hat, und sich offen auf der Straße mit anderen Christen treffen darf.
Open Doors -> Link <- zeigt offen auf, wie es in dieser Welt, zu dieser Zeit, Christenverfolgung gibt. Und dass es sehr wohl um Leben und Tod für Menschen geht, die an den Herrn Jesus Christus festhalten und an ihm glauben!

Melissa verpackt diese Thematik aber so liebevoll, spannend und authentisch, dass es für mich kaum auszuhalten war, weil es so spannend war zu lesen. Ich muss sagen: Ich bin traurig, dass dieses Buch schon ein Ende hat, und ich bin gespannt auf die zwei Bände die noch folgen sollen.

Charaktere und Orte im Buch:
Hier muss ich sagen, hat Melissa etwas geschaffen, was großartig ist, einfach weil es so durchdacht und auch vorsichtig vorbereitet an mich als Leserin kommt.

Denn Melissa fängt sehr langsam mit dem Aufbau der Geschichte an, verlor sich anfangs noch etwas in den Beschreibungen, der Orte und der Umgebung, sowie auch in den Einzelheiten, als es dann doch auf einmal sehr rasant und tief in ihre Geschichte gegangen ist.

Die Menschen im Buch wachsen mir teilweise ziemlich stark an das Herz, so tief hab ich das schon sehr lange nicht mehr erleben dürfen, dass eine Autorin so nah mich an ihre Figuren führt, dass ich mit ihnen mit bangen und weinen muss. So als wären sie real hier bei mir.
Auch als es auf das schlimmste hinaus gelaufen ist, und ich schon vom schlimmsten ausgegangen bin, hat Melissa es geschafft mein Herz sehr tief innen in mir zum leuchten zu bringen.

Aber wer sind denn die Figuren im Buch?
Ari ist mein kleiner Liebling in diesem Buch. Ein kleiner Held, der alles verlor nur sich selbst nicht. Natürlich neben Mira und auch Vera die die Hauptrolle spielen.
Vera wirkt verängstigt, ist ein Familienmensch und ist nicht sehr stark, vor allem leidet ihr Selbstbewusstsein. In ihrer Familie sind Geheimnisse, die dem Mädchen sehr zusetzen und ihr dadurch auch Furcht machen, dass sie mehr verlieren könnte als gewinnen.
Mira ist ein kleiner Rebell, ein Mensch, der hinter die Fassade blickt, die sich nicht einschüchtern lässt, auch wen gewisse Problematiken, die im Buch auftreten, sehr gut meistern kann.

Die Fischerkinder - Sind ein guter Vergleich, zum Anfang der Christenheit, als sie noch mit Fischen ihre Symboliken zeichneten um sich zu erkennen. Vor allem sind es aber gerade diese Menschen, die Chas, der auch eine wichtige Rolle im Buch spielt, aufnehmen.

Chas - ja dieser Mensch wird denke ich noch einmal eine größere Rolle spielen, in den weiteren Bänden, denn dafür ist seine Geschichte, die ihn verbindet mit der Stadt, aus der Mira stammt, irgendwie vorherbestimmt.

Es gibt noch so viele tolle Charaktere in diesem Buch, aber alle aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber allein die, die ich euch nannte, sind wirklich besondere Charakter, so unterschiedlich und doch auch wunderschön. Wenn man denn von einer geschriebenen Figur sprechen kann, dass sie schön ist.

Spannung?
Melissa baut, wie oben schon erwähnt, sehr langsam ihre Spannung auf. Als ich mich darauf einlassen konnte, ihren Zauber fühlen durfte, und zwischen den Zeilen anfing zu lesen, wurde es sehr schnell tiefgehend, aus der Tiefe heraus wurde es rasant spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, weil es mal zu mal spannender wurde. Gerade dadurch das ich mit Mira so mit gefühlt habe, mit gelitten habe, mit gehofft und mit geglaubt habe.
Melissa wusste wo sie klug sein musste, um mich an ihre Geschichte zu fesseln und mich nicht mehr los zu lassen.

Kritikpunkte:
Es kam zu manchen Satz Wiederholungen, die ich etwas irritierend und irgendwann etwas störend empfunden hatte.
Auch war das Buch an den ein oder anderen Stellen leicht zu durchschauen, so dass ich relativ früh wusste, was als nächstes kommen wird. Jedoch gerade am Ende, war ich so dermaßen überrascht worden, dass ich das auch wieder als Pluspunkt zählen lassen würde.

Lobespunkte: 
1) Melissa schreibt so wunderschön, einerseits sehr einfach, andererseits aber gerade dadurch dass sie die Bibel so umschrieb mit den schönsten Worten die ich jemals für eine Bibel zu hören bekam aber auch dass Melissa so bildlich geschrieben hat, dass ich alles vor meinen Augen hatte, hat mich begeistert!
2) Die Geschichte ist saftig gewürzt. Spannung von der Haarwurzel bis zum kleinen Zeh, sogar eine Gänsehaut schlich sich hin und wieder auf meine Arme.
3) Emotional, packend und wach rüttelnd um Dankbarkeit zu üben!
4) Charaktere sind nicht blass, sondern lebhaft, sie wirken lebendig. Das finde ich stark!
5) Spannungsbogen, wird langsam aufgebaut, dafür aber sehr mitreißend und fesselnd.
6) Das Buch durchleuchtet so viele tolle Punkte, die gerade im christlichen Glauben wichtig sind, dass ich als Leserin direkt Lust bekommen habe, selbst mehr zu beten.
7) Nicht erschlagend, mit den Glaubensthemen, sondern kleine Happen, dafür einprägsam.

Fazit:
Ich bin begeistert von diesem grandiosen Meisterwerk, dass mit Recht behaupten kann, mit einer Auszeichnung ausgezeichnet zu sein, noch bevor Leser dieses tolle Buch zum lesen bekommen haben!
Es ist einfühlsam, stark, emotionsgeladen und gleichzeitig wachrüttelnd. Schnappt es euch und fangt das staunen an!

Bambis!
Ich muss für dieses Buch eigentlich 10 geben, so begeistert hat es mich. Leider kann ich aber nur 5 geben.



















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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole