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Dienstag, 21. September 2021

77/21) Schachnovelle

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Titel: Schachnovelle 
Autor: Stefan Zweig
Seitenanzahl: 104 Seiten
ISBN: 978-3596902255
Verlag: S. Fischer Verlage -> Link
Preis: 10,00 €
Art: Novelle
ET: 01.11.2009
Copyright des Covers: S. Fischer Verlage!
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Kurzmeinung:
Schachtelsätze sind sonst nicht so mein Ding, aber es lohnte sich nicht aufzugeben.
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Meine Meinung zur Novelle:
Schachnovelle

Aufmerksamkeit:
Aufgrund des Kinofilmes, der eigentlich schon letztes Jahr erscheinen sollte, aber erst jetzt am Donnerstag in das Kino kommt, bin ich auf dieses Werk aufmerksam geworden. Ich gestehe, ich finde Novellen nicht immer einfach und hin und wieder muss ich mich da auch durchkämpfen, aber wie gut, das ich dank des Kinofilmes mich auf das Werk einlassen konnte. 
Und ich bin schon auf Montag auf den Kinofilm sehr gespannt. 

Inhalt in meinen Worten:
Auf einem Schiff befinden sich Schachspieler. Einer davon hat eine ganz spezielle Geschichte. Denn die Nazis wollten ihn mürbe machen, sperrten ihn weg, und er hatte nichts außer Bett und Nahrung hin und wieder. Wenn man Tag ein Tag aus eingesperrt ist, ohne das man etwas wirklich anderes wahr nimmt, kann man verrückt werden. So ging es auch diesem Menschen in dieser Geschichte, bis er ein Buch in die Hand bekam, das er anfangs nicht verstand, doch weniger später kam heraus, das es ein Schachbuch ist, wo verschiedene Partien aufgezeichnet werden. Dieses Schach rettet ihn einerseits und bringt ihn andererseits in absolute Gefahr. 
Und davon berichtet dieses Buch.

Wie ich das Gelesene empfinde:
Die Schachtelsätze und die Sprache, die doch zeigt wie alt die Geschichte ist, waren nicht unbedingt einfach und ich hatte immer wieder den Gedanken, ich breche das Werk ab, das halt ich so nicht aus. Doch nach 50 Seiten war ich dann auf einmal in der Geschichte angekommen und wollte dann doch erfahren wie alles zusammenhängt, und welche Geschichte hinter dieser Novelle steckt und mich hat es dann doch berührt. Es ist aber eben kein Roman, es ist eine Kurzgeschichte, die auch noch ziemlich verschachtelt in sich ist und mancher Satz hatte es wirklich in sich. Andererseits finde ich gerade solche Werke auch lohnenswert zu entdecken. Denn die heutige deutsche Sprache ist eben ganz anders als noch vor knapp 100 Jahren und hier kann ich deutlich sehen, wie sich Sprache wandelt. 

Spannung:
An sich ist diese Novelle nicht so intensiv, doch ich war dann deutlich gespannt, wie und warum der Schachspieler denkt und handelt wie er es tut. Deswegen sind mir die letzten 50 Seiten der Geschichte auch richtig schnell vorgekommen beim lesen. Doch die ersten fünfzig Seiten zogen sich dann doch deutlich. 

Gedanken:
Dieses Buch zeigt auf, wie mürbe und hart manche Strafen sind, es zeigt aber auch, das man sich immer hinter etwas klemmen kann um weiter zu kommen, die Frage ist nur, wie viel steckt man in das Etwas oder verliert man sich selbst in etwas hinein? 
Es zeigt aber auch auf, was Folter auslösen kann. Doch ich glaube das wichtigste ist das Schachspiel an sich. Denn mal ehrlich ich weiß nicht ob ich es schaffen würde, dieses Spiel so zu erlernen wie der Mensch es im Buch getan hat, und ich kenne Menschen die Schach richtig gut spielen können, doch das ist für mich wie Chinesisch. 

Bewertung:
Ich gebe der Schachnovelle vier Sterne. Es zog sich der Anfang doch deutlich und ich gestehe, das ich nicht nur einmal dachte, ich muss das Buch abbrechen, doch es lohnte sich dann aber doch ab den ersten fünfzig Seiten und ich war sogar überrascht, was mich am Ende erwartete. 
Ein Werk das man Gelesen aber auch mal Gesehen haben muss.

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Nicole