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Freitag, 24. Juni 2016

Interview mit Jörg, dem Autor von X-World

Hallo meine Lieben,
heute hab ich mal wieder ein Interview für euch. Der Autor von X-World nahm sich Zeit und beantwortete mir die Fragen :). Ich hoffe sie sind für euch interessant? Der Verlag Brendow hat für euch sogar noch ein kleines Geschenk :). Das Buch X-World kann eine/r von euch gewinnen. Wie kommt ihr denn daran?
1) Ihr solltet in Deutschland wohnen
2) Ihr solltet damit einverstanden sein, dass ich dem Verlag dann eure Daten gebe
3) Ihr habt bitte Verständnis, dass keiner für den Verlust bei der Post haftet. Dies ist außer meiner Gewalt ;).
4) Ihr solltet die Erlaubnis eurer Eltern haben, falls ihr noch keine 18 Jahre alt seid.
5) Ihr solltet mir einen Kommentar hinterlassen, in dem ich sehe, dass ihr gerne gewinnen möchtet, und warum ihr gerne gewinnen möchtet. Auch würde ich mich freuen, wenn ihr mir verratet, warum für euch Bücher wichtig sind. Also lasst euch was einfallen :).
6) Das Gewinnspiel läuft vom 23.06 - 30.06.2016, am 01.07 teile ich euch auf dem Blog mit, wer gewonnen hat, und ihr solltet mir dann eure Adresse zu kommen lassen, die ich dann dem Verlag sende :).

LOS GEHTS :)



Nicole: Hallo Jörg, danke für deine Zeit, zuerst wüsste ich gerne, auf welcher Seite stehst du im Buch und warum?

Jörg: Hallo Nicole, ich freue mich, dass Du dir für mein Buch Zeit genommen hast :-)

Du fragst, mit welcher Figur ich mich am meisten identifizieren kann – gar nicht so einfach, das zu sagen. Dafür habe ich sie alle einfach zu gut kennengelernt. Das was im Roman erscheint, ist ja nur die Spitze des Eisbergs.

Ein bisschen finde ich mich in Ron wieder – ich mag seine menschenscheue, verplante Art, die mit Genie und Liebe zu den Menschen einher geht. Yannick gefällt mir mit seiner Suche nach dem eigenen Weg durchs Leben. Ebenso Jonte, der eine Aufgabe bewältigen muss, für die er eigentlich viel zu jung ist. Aber auch Lutz, der Durchtriebene, hinter dessen rauer Fassade ein emotional verletzter und unglücklicher Mensch wohnt.



Nicole: Du hast ja eigentlich einen Science-Fiction geschrieben, und doch ist es mehr, wie bist du denn auf diese Idee gekommen?

Jörg: Die Ursprungsidee kam mir in einer Diskussion mit einem Konfi, der Mühe mit den biblischen Wundern hatte. Ich wusste, dass er gerne Computerspiele spielt, also habe ich versucht, ihm die Sache anhand von „Cheat-Codes“ zu erklären. Das sind Hintertüren, die Programmierer zu Testzwecken in ihre Spiele eingebaut haben. Wenn man diese geheimen Befehle kennt, dann kann man damit Wunder tun: unermesslich reich werden oder unverwundbar oder anderes. Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los und hat schließlich zu „X-World” geführt.



Nicole. Wann hast du dein Buch geschrieben, wie lange dauerte es, bis es fertig war, und wie hat sich diese Idee bei dir entwickelt, und wie bist du denn auf den Brendow Verlag gestoßen?

Jörg: Das Schreiben hat gut drei Jahre gedauert – wobei es hilfreich für mich war, ein sogenanntes „Sabbatical“ in Anspruch zu nehmen. Das war ein dreimonatiger Sonderurlaub, in dem ich umhergereist bin, Freunde besucht habe und viel Zeit zum Schreiben hatte.

Die Verlagssuche war gar nicht so einfach und hat sich über ein Jahr hingezogen. Es gab etliche Ablehnungen nach dem Motto: „Tolles Buch, aber wir fürchten, dass die Zielgruppe zu klein ist.” Männliche Jugendliche mit Computerleidenschaft lesen normalerweise eher wenig. Nach den vielen Frusterfahrungen war es dann ein tolles Gefühl, als der Lektor des Brendow-Verlages mich anrief und regelrecht begeistert war. Und dass ich dann noch den C.S.Lewis Preis dafür bekommen habe, war echt der Hammer.

Mittlerweile hat sich gezeigt, dass das Buch ein echter „All-Ager“ ist, also nicht nur für eine enge Zielgruppe geeignet. Die jüngste Leserin, die sich begeistert geäußert hat, war 12, der älteste Leser, von dem ich weiß, ist 89 Jahre alt.



Nicole. In deinem Buch versuchst du ja die wichtigsten Bibelstellen zu umreißen, warum sind diese Geschichten für dich die wichtigsten?

Jörg: Das war in der Tat nicht ganz einfach – viele wichtige Stellen sind dabei auf der Strecke geblieben. Aber ich will ja auch noch ein paar Bücher mehr schreiben, die auf biblischen Geschichten basieren.



Nicole. Wen würdest du denn gerne einmal live treffen, also aus der Bibel, wenn du da den Wunsch erfüllt bekommen könntest mit einem der Menschen aus der Bibel zu sprechen, ihn an deinen Kaffeetisch einzuladen, wer wäre es, und warum diese Person?

Jörg: Über diese Frage habe ich lange nachgedacht. Die meisten werde ich ja eh im Himmel treffen – und bei manchen fände ich es fast schade, wenn das Bild, das ich mir von ihnen gemacht habe durch die Realität zerstört würde ;-)

Aber ich glaube, mich würde es interessieren, Josef, den Vater Jesu, näher kennenzulernen. Er spielt eine so wichtige Rolle und verschwindet dann sang- und klanglos von der Bildfläche. Das finde ich schade. Darum habe ich auch Jupp einigen Raum in dem Roman gegeben.



Nicole: Du verbindest ja Fantasy mit der Bibel, ist für dich die Bibel etwas wichtiges, für viele ist es ja nur Fiction, wie bist du denn zu dem Buch die Bibel gekommen, dass genau dies auch ein Grundelement deines Buches wird?

Jörg: Ich liebe die Bibel und bin dankbar dafür, dass ich als Pastor so viel mit ihr zu tun habe. Sie steckt voller Weisheit und Liebe und zeigt doch den Menschen so unvollkommen, wie er nun mal ist. Ich finde es schade, dass so viele Menschen die Bibel mit der Bemerkung abtun „ist doch alles nur Fiction“. Wenn man schon so denkt, dann könnte man sie ja wenigstens als solches ernst nehmen und auf die Geschichten hören, die sie erzählt. Darum habe ich versucht, in meinem Roman alte biblische Stoffe in zeitgemäße Gewänder zu kleiden. Und wenn das einige dazu anregt, mal selbst in der Bibel zu lesen, und sich auf die Suche nach Gott zu machen, dann würde mich das freuen.



Nicole: Wo hast du am liebsten geschrieben?

Jörg: Je nachdem. Ich schreibe gerne draußen, dort habe ich einen schönen Strandkorb, in dem man vor Wind und Sonne geschützt ist und nicht soviel abgelenkt wird wie im Büro, wo die vielen Papierstapel liegen.

Nicole: Du erwähnst ja einen Tiger im Buch, bedeutet dieser dir selbst etwas? Hat dich ein Tier beim Schreiben unterstützen dürfen?

Jörg: Ganz ehrlich? Keine Ahnung wo dieser Tiger herkam. Er war einfach da und tauchte immer wieder mal auf. Erst später wurde mir klar, welche Symbolik er mitbringt. Das ist mir an manchen Stellen beim Schreiben so gegangen, dass die Dinge ein solches Eigenleben entfaltet haben, dass ich selbst ganz überrascht war. Manchmal musste ich etwas schneller schreiben, weil ich selbst wissen wollte, wie es weitergeht.

Bei uns leben zwei Hunde, drei Katzen, etliche Hühner und ein Pferd. Die waren beim Schreiben unterschiedlich hilfreich. Rambo, unser Kater, will immer unbedingt dann auf den Schoß, wenn dort der Laptop liegt. Das machte das Schreiben manchmal etwas schwierig.

Die Hunde allerdings haben mich unterstützt, denn die besten Ideen kommen mir meist, wenn ich mit ihnen spazieren gehe.





Nicole: Werden wir wieder einmal ein Buch von dir lesen, oder geht es gar in X World weiter?

Jörg: Würdest Du dir eine Fortsetzung von X-World wünschen? Ich finde ja die Apostelgeschichte ausgesprochen spannend, da ginge vielleicht noch was. Ansonsten habe ich noch ein paar andere Ideen. Es ist aber nicht ganz einfach, in meinem Beruf nebenher noch zu schreiben, weil ich ziemlich engagiert dabei bin.



Nicole: Kannst du dir vorstellen, dass wir solche Anzüge, Brillen und sonstiges im Hier und Jetzt irgendwann realistisch finden werden, und wird es wirklich so sein, wie du es dir vorgestellt hast?

Jörg: Wir werden sehen. Brillen für 3D-Sicht gibt es ja schon und auch ansonsten geht die Entwicklung immer stärker in die Richtung, eine virtuelle Scheinwelt aufzubauen, in der die Menschen versinken. Und manchmal ist es ja sogar so, dass Science-Fiction-Autoren zu neuen Entwicklungen anregen. Aber ob man sich wirklich wünschen sollte, dass ein Spiel wie „X-World” Realität wird? – schwer zu sagen. Es hätte Vor- und Nachteile. Ich persönlich arbeite viel mit Whatsapp und Internet – aber ich finde es furchtbar, wenn menschliche Begegnungen darunter leiden. Ich mag es nicht, wenn Leute zusammensitzen und jeder nur mit seinem Handy beschäftigt ist.



Nicole: Was bedeutet dir persönlich Jesus?

Jörg: Wenn ich ihn nicht kennengelernt hätte, wäre ich nicht der, der ich bin. Ich habe mit Anfang 20 eine recht dramatische Bekehrung erlebt und wünsche seitdem jedem Menschen, dass er Jesus auch begegnen darf. Etwas besseres kann ihm nicht passieren. Du kannst ja mal einen Blick in meine Predigten werfen: auf www.kirche-havetoft.de oder auf meinem Youtube-Kanal.



Nicole: Wenn du jetzt einen Wunsch frei hättest, was würdest du derzeit am meisten wünschen?

Jörg:

Ich persönlich bin reich beschenkt und sehr dankbar dafür. Meine vielen kleinen Wünsche will ich mir lieber erhalten, denn ohne sie wäre das Leben ja langweilig. Aber was mir am Herzen liegt, sind die Millionen von Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, um irgendwo neu anzufangen und nun in irgendwelchen Flüchtlingslagern festhängen. Für sie würde ich mir wünschen, dass sie eine Perspektive bekommen.

Ach ja – und natürlich wünsche ich mir und dem Verlag, dass noch viele Leute Lust haben, „X-World” zu lesen. Wer ein persönlich signiertes Exemplar möchte, schreibt mir einfach unter „xworld@online.de”

Ich hoffe euch gefällt das Interview :) Und habt etwas neues entdeckt.

Kommentare:

  1. Halli Hallo,
    tolles Interview und interessante Antworten.
    Anscheinend scheint X-World ein mal etwas anderer aber dennoch interessanter Genre-Mix zu sein. Das könnte mir gefallen... eine ganz spezielle Perle, fernab den üblichen Mainstream und Hype-Büchern und -Romanen.


    Was mir persönlich Bücher bedeuten?
    Eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist, wenn man nicht auf die üblichen Phrasen zurückgreifen will..wie z.B. "Reise in andere Welten" oder dergleichen.
    Bücher sind für mich so viel mehr, unter Anderem auch Schätze und "Gedankenschätze", Inspiration, auch Ausgleich für Geist Seele und Körper, Bücher sind sehr gute Freunde... Und für mich stimmt auch der Satz "Wer lesen kann ist niemals einsam." und "Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele "... da gibts ja noch so viele...
    Herzliche Grüsse
    M.

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  2. Huhu,

    ein ganz tolles Interview, wie ich finde! Mich würde interessieren, wie er die Bibel einbezogen hat, da ich es mir nicht so richtig vorstellen kann.

    Bücher sind Wegbegleiter und Ratgeber, manchmal laden sie auch einfach nur zum träumen ein und das schöne ist, jedes Buch erzählt seine eigene Geschichte.

    Liebe Grüße
    Samm2411 (lovelybooks)

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole