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Titel: Die Verwandlung in Julia oder Kafkas Käfer
Autorin: Barbara Rath
Seitenanzahl: 224 Seiten
ISBN 978-3-96520-444-7
Verlag: BVK Impulse -> Link
Preis: 16,00 €
Alter: ab 14 Jahren
ET: 28.10.2025
Copyright des Covers: BVK Impulse Verlag!
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Kurzmeinung:
Ein Buch das aufzeigt, wohin Taten von Eltern und auch Mitschülern führen kann, zeitgleich aber das Liebe manchmal das größte Geschenk ist, um im Leben wieder anzukommen!
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Kurzmeinung:
Ein Buch das aufzeigt, wohin Taten von Eltern und auch Mitschülern führen kann, zeitgleich aber das Liebe manchmal das größte Geschenk ist, um im Leben wieder anzukommen!
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Meine Meinung zum Jugendbuch:
Die Verwandlung in Julia oder Kafkas Käfer
Die Verwandlung in Julia oder Kafkas Käfer
Mehr als ein Liebesroman
Aufmerksamkeit:
Die Autorin Barbara Rath lernte ich auf Instagram kennen, eine Autorin, die ihren Lesern und Bloggern unheimlich dankbar ist, Wertschätzung schenkt und mir total aufgeschlossen entgegen trat. So etwas schätze ich sehr als Leserin aber eben auch als Bloggerin. Im Interview stellte ich sie euch schon vor, das Lesen dauerte etwas, weil einerseits das Thema nicht ganz so einfach ist, wenn ich aktuell selbst in meinen Krisenzeiten stecke und zum anderen weil ich das Thema selbst nicht leicht empfinde.
Die Autorin Barbara Rath lernte ich auf Instagram kennen, eine Autorin, die ihren Lesern und Bloggern unheimlich dankbar ist, Wertschätzung schenkt und mir total aufgeschlossen entgegen trat. So etwas schätze ich sehr als Leserin aber eben auch als Bloggerin. Im Interview stellte ich sie euch schon vor, das Lesen dauerte etwas, weil einerseits das Thema nicht ganz so einfach ist, wenn ich aktuell selbst in meinen Krisenzeiten stecke und zum anderen weil ich das Thema selbst nicht leicht empfinde.
Und wie ich das Buch so empfand? Das lest ihr gleich.
ACHTUNG TRIGGERWARNUNG!
Im Buch selbst befindet sich eine Triggerwarnung und auch Telefonnummern wo man sich hinwenden kann, wenn man selbst eine Krise durchmacht.
Die Themen sind Suizidversuch, Abhängigkeiten. Themen die manchmal schwer sein können, deswegen bin ich dankbar dass die Triggerwarnung schon ganz am Anfang des Buches kommt.
Inhalt in meinen Worten:
Julia wird auf dem Dach ihrer Schule gefunden, wird dort von einem Polizisten gepackt und in die Jugend und Kinderpsychiatrie gesteckt. Dort spricht sie nicht, hat ihre Sprache, mit der sie sich eigentlich richtig gut ausdrücken kann, verloren. Bis Roman kommt. Ein Jugendlicher, vor dem alle erst einmal Respekt haben, doch er ist dort, weil er nicht mehr abhängig sein möchte, zusammen finden sich Julia und Roman und entdecken, gemeinsam können sie etwas schaffen. Etwas was vielen Jugendlichen auf diese Art und Weise verwehrt wird, aber es gibt Wege! Diese darf man finden und gehen.
Julia wird auf dem Dach ihrer Schule gefunden, wird dort von einem Polizisten gepackt und in die Jugend und Kinderpsychiatrie gesteckt. Dort spricht sie nicht, hat ihre Sprache, mit der sie sich eigentlich richtig gut ausdrücken kann, verloren. Bis Roman kommt. Ein Jugendlicher, vor dem alle erst einmal Respekt haben, doch er ist dort, weil er nicht mehr abhängig sein möchte, zusammen finden sich Julia und Roman und entdecken, gemeinsam können sie etwas schaffen. Etwas was vielen Jugendlichen auf diese Art und Weise verwehrt wird, aber es gibt Wege! Diese darf man finden und gehen.
In diesem Buch erfahrt ihr, was Julia alles erlebte bevor sie in die Kinder und Jugendpsychatrie musste, was ihre Eltern damit zutun haben und warum es manchmal echt schwer ist, sich selbst zu finden.
Wie ich das Gelesene empfand:
Der Einstieg war sehr einfach und ich fand schnell zur Julia, doch dann war ich zwischendrin kurz verpeilt, weil ich nicht immer checkte das gerade Rückblick ist in das jüngere Ich von Julia. Doch als ich den Dreh raushatte bin ich gut durch diese Geschichte gekommen. Diese Rückblicke hören auf, wo Julia in der Jugend und Kinderpsychatrie ist. Nachdem Julia 17 Jahre alt ist und in wenigen Wochen 18 wird, muss sie eigentlich die Jugendpsychatrie verlassen doch sie hat in ihrer Therapeutin eine tolle Wegbegleiterin, die feststellt das Roman und Julia ein gutes Paar sind, die zusammen sich aus ihrem Schicksal kämpfen können und deswegen auch einen gemeinsamen Weg gehen können, doch auch dieser hat einige Steinchen und Steine, doch die Liebe ist oftmals stärker als man es vermuten mag.
Die Diagnose:
Hier kommt nicht direkt eine Diagnose zur Sprache, nur das Julia auf dem Dach der Schule ist und nicht mehr will, doch wenn man sich tiefer mit Julia beschäftigt dann kann man so wie ich schnell auf die Idee kommen, dass sie evtl. eine PTBS hat (Posttraumatische Belastungsstörung). Ausgelöst durch ihre Mutter, die Julia lieber als Vorhängeschild nutzt, anstatt ihr zuzuhören, und als Kind lieber schüttelte, um ihre Ohnmacht zu verbergen. Hier finde ich es wertvoll wie vorsichtig die Autorin vorgeht und Julias Schicksal langsam und sicher an den Leser trägt.
Hier kommt nicht direkt eine Diagnose zur Sprache, nur das Julia auf dem Dach der Schule ist und nicht mehr will, doch wenn man sich tiefer mit Julia beschäftigt dann kann man so wie ich schnell auf die Idee kommen, dass sie evtl. eine PTBS hat (Posttraumatische Belastungsstörung). Ausgelöst durch ihre Mutter, die Julia lieber als Vorhängeschild nutzt, anstatt ihr zuzuhören, und als Kind lieber schüttelte, um ihre Ohnmacht zu verbergen. Hier finde ich es wertvoll wie vorsichtig die Autorin vorgeht und Julias Schicksal langsam und sicher an den Leser trägt.
Doch ich bin keine Psychologin und kann dementsprechend nicht wirklich eine Diagnose verpassen nur sagen, schaut hin, und das Thema Mobbing was Julia erlebte, schaut dort vor allem hin. Und ihr Leser? Holt euch Hilfe!
Die Charakter:
Es gibt einige Charakter in dieser Geschichte, doch die wichtigsten sind Roman und Julia. Julias Geschichte ist hier im Vordergrund und wie sie wieder reden lernte, und wie gut sie sich ausdrücken kann. Sie ist ein bisschen widerwillig auf dem ersten Blick auf dem zweiten ein Mädchen das aufgab, weil sie sich nicht mehr gesehen fühlte und doch macht sie auf sich aufmerksam, vielleicht auf eine zu harte Tour, hilft dann aber einem anderen der dadurch auch zurück finden darf in sein Leben.
Es gibt einige Charakter in dieser Geschichte, doch die wichtigsten sind Roman und Julia. Julias Geschichte ist hier im Vordergrund und wie sie wieder reden lernte, und wie gut sie sich ausdrücken kann. Sie ist ein bisschen widerwillig auf dem ersten Blick auf dem zweiten ein Mädchen das aufgab, weil sie sich nicht mehr gesehen fühlte und doch macht sie auf sich aufmerksam, vielleicht auf eine zu harte Tour, hilft dann aber einem anderen der dadurch auch zurück finden darf in sein Leben.
Intensiv, hautnah und voller Herz.
Die Sprache:
Ich empfinde die Sprache im Buch sehr bewegend, es werden Bilder mit den Worten geformt und Sätze die Julia zum Beispiel im Deutschaufsatz nutzt, hat mich mehr berührt, machte mich nachdenklich, und ich hätte mir hier tatsächlich einige mehr Seiten im Buch gewünscht.
Ich empfinde die Sprache im Buch sehr bewegend, es werden Bilder mit den Worten geformt und Sätze die Julia zum Beispiel im Deutschaufsatz nutzt, hat mich mehr berührt, machte mich nachdenklich, und ich hätte mir hier tatsächlich einige mehr Seiten im Buch gewünscht.
Empfehlung:
Ein Jugendroman, der unter die Haut gehen kann, der zeigt Hoffnung und Liebe sind größer als Wut und Kummer, größer als Angst und das Gefühl des Alleinsseins. Und doch ist es ein Dorn im Auge, für die die Mobber sind, für die die ihre Kindern Schaden zufügen, ob nun bedacht oder unbedacht. Es ist ein Buch das zwischen den Zeilen mehr zu sagen hat, als es auf den ersten Blick wirken mag.
Ein Jugendroman, der unter die Haut gehen kann, der zeigt Hoffnung und Liebe sind größer als Wut und Kummer, größer als Angst und das Gefühl des Alleinsseins. Und doch ist es ein Dorn im Auge, für die die Mobber sind, für die die ihre Kindern Schaden zufügen, ob nun bedacht oder unbedacht. Es ist ein Buch das zwischen den Zeilen mehr zu sagen hat, als es auf den ersten Blick wirken mag.
Bewertung:
Ich gebe dieser Geschichte fünf Sterne, da ich es stark finde, wie die Autorin ein solch hartes Thema doch intensiv, sanft und mit Herz verfasst hat.
Ich gebe dieser Geschichte fünf Sterne, da ich es stark finde, wie die Autorin ein solch hartes Thema doch intensiv, sanft und mit Herz verfasst hat.
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Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet, es sei den es ist Spam, oder anderes was ich nicht dulde auf meiner Seite.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole