Hallo ihr Lieben,
heute geht direkt das nächste Interview online. Dieses Mal mit und von der Autorin Sibel Susann Teoman, diese lernte ich über ihr Buch die geheime Schule der Tempelagenten kennen, dieses Werk besprach ich ja erst am Montag :)
Buchrezension: Link
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| Copyright des Fotos und der Fotos liegt bei Sibel Susann Teoman |

Nicole: Hallo liebe Sibel Susann, erst einmal dankeschön, das du mich als deine Bloggerin mit ausgewählt hast, und ich sogar diese tolle Bloggerbox erhalten durfte. War sie doch so ein bisschen besonders für mich, als ich gar nicht so in einer guten Lage war. Doch meine erste Frage an dich: Wenn du für einen Tag eine der zwei Dinge sein dürftest, was würdest du gerne sein? Ein fliegender Teppich wie im Buch oder eher ein Chamäleon? Und warum wärst du das gerne?
Sibel Susann: Hallo liebe Nicole! Es war mir ein Fest und ich freue mich sehr, dass dir die Bloggerbox gefallen hat! Sehr coole Frage! Ich wäre der fliegende Teppich, weil die Teppiche sehr abenteuerlustig sind und Action lieben, genau wie ich!
Nicole: Meine erste Frage an dich, in deinem Buch geht es um Magie, Zauberei und auch ein wenig um das 1001 Nacht Feeling, wie bist du auf diese Idee gekommen? Was bedeutet dir Magie selbst und wie fand dich diese Idee?
Sibel Susann: Ich bin halb Deutsche und halb Türkin, 1001 Nacht ist genauso in meiner DNA verankert wie Sauerkraut (das ich innig liebe).
Magie ist für mich dasselbe, was Gewürze für eine Sterneküche sind. Sie macht alles besser!
Nicole: In deinem Buch wird Tim als Halbwaise betrachtet, hier hat er eine Gemeinsamkeit mit mir, und ich konnte mich gut hineinfühlen in Tim. Doch wie kam es dazu das du gerade diese Idee so umgesetzt hast?
Sibel Susann: Während meiner Zeit als Grundschullehrerin an einer Schule in Istanbul habe ich einen Drittklässler kennen gelernt. Er hatte gerade seine Mutter verloren und das war sehr hart für ihn. Ich musste auch später noch oft daran denken, wie tapfer er mit seiner Situation umging. Das hat mich sehr beeindruckt.
Nicole: Wie lange hast du Zeit für dein Werk gehabt, wie war dein Werdegang als Autorin?
Sibel Susann: Vor zwanzig Jahren habe ich drei Romane bei Piper und zwei bei Thienemann veröffentlicht. Dann habe ich eine Familie gegründet und wir sind zuerst nach Istanbul, dann nach Budapest und schließlich in die Schweiz gezogen. Bei so viel Action und meinem Job als Lehrerin blieb nicht genug Zeit zum Schreiben. Da meine Kinder jetzt erwachsen sind, hatte ich wieder mehr Zeit. Ich wollte ein Kinderbuch schreiben, weil ich mit vielen Kindern Kontakt hatte und genau wusste, was sie mögen.
„Die geheime Schule der Tempelagenten“ war eigentlich eine Vampirgeschichte. Meine Agentin hat mich dann gefragt, ob ich nicht etwas schreiben mag, das meinen eigenen kulturellen Hintergrund widerspiegelt. Also habe ich die Geschichte noch einmal komplett umgeschrieben. Das hat etwa ein Jahr gedauert.
Nicole: Wo hast du dein Werk geschrieben und schreibst du immer am gleichen Ort oder schreibst du an verschiedenen Orten?
Sibel Susann: Ich habe „Die geheime Schule der Tempelagenten“ zu Hause geschrieben. Ich liebe es gemütlich und kann mich daheim am besten konzentrieren. Lektoriert habe ich es dann aber im Urlaub.
Nicole: Wie konntest du dich zwischen den vielen Ideen, Schreibimpulsen, und dem Schreibprozess entspannen? Wie hast du es geschafft, dass du auch wirklich mal abschalten konntest?
Sibel Susann: Wenn es mit dem Schreiben nicht so läuft, schnappe ich mir Chewi und mache einen langen Spaziergang. Das entspannt mich total und gibt mir frische Energie zum Schreiben.
Oder ich probiere neue Rezepte aus, ich koche nämlich auch gern. Und Tee darf bei mir auf keinen Fall fehlen. Deshalb wohnt Gümbürgümbür, der Hausgeist der Ignis, auch in einer Teekanne.
Nicole: Hast du ein Haustier, das dich beim schreiben immer wieder einmal unterstützte oder gar ablenkte?
Sibel Susann: Ja, meine kleine Hündin Chewi. Wenn ich auf der Couch schreibe, sitzt sie gern neben mir und schaut mir zu. Manchmal bin ich so vertieft, dass ich nicht merke, wieviel Zeit vergangen ist. Dann stupst sie mich an und erinnert mich daran, dass es Zeit für einen Spaziergang ist.

Nicole: Was bedeuten dir selbst Bücher? Hast du ein Lieblingsbuch? Oder ein Zitat aus einem Buch das dich schon länger begleitet?
Sibel Susann: Das ist eine schwierige Frage, weil sehr viel lese und deshalb viele Lieblingsbücher in verschiedenen Genres habe.
Mein Lieblingsbuch ist Pippi Langstrumpf und dieses Zitat finde ich super: „Warte nicht darauf, dass die Menschen dich anlächeln … zeige ihnen, wie es geht.“
Nicole: Wenn du jetzt einen Charakter aus deinem Buch im realen Leben treffen dürftest, wer wäre es, und warum dieser Charakter?
Sibel Susann: Ich würde Pars gern treffen. Er ist
interessant, weil er nach aussen cool ist und eine grosse Klappe hat, aber ein sehr lieber Typ ist, der ehrlich um sein Team besorgt ist.
Nicole: Wie geht es bei dir jetzt weiter, außer das der zweite Teil der Reihe hoffentlich bald erscheinen darf?
Sibel Susann: Ich habe eine Menge Ideen für weitere Kinder- und Jugendbücher. An ein paar arbeite ich schon nebenbei. Es bleibt also spannend!
Nicole: Welche Frage wurde dir noch nie gestellt, die du aber schon immer mal beantworten wolltest?
Sibel Susann: Wenn du in einem Buch leben könntest, welches wäre es?
Nicole: In deinem Buch gibt es noch eine Besonderheit du zeigst Worte, und das schöne daran ist, das sie unten an der Seite erklärt werden, in Türkisch/Arabisch. Was bedeutet dir diese arabische/türkische Welt, wie kam es zu dieser Idee?
Sibel Susann: Es sind türkische Wörter, arabisch kann ich leider nicht. Als Halbtürkin bin ich zweisprachig aufgewachsen und spreche beide Sprachen gleich gut. Es gibt viele Kinder, die so sind wie ich. Für uns sind türkische Wörter Alltag. Ich wollte meinen LeserInnen vermitteln, dass das etwas Schönes ist und ihnen einen Einblick in meine Welt geben.

Nicole: Das was du schreibst, mit der Magie und dem Thema Hexerei, hat das für dich selbst eine Bedeutung? Oder ist das einfach nur der Zeitgeist, denn aktuell sind gerade in Kinder und Jugendbücher genau das ein Thema, wo die Hexen und Magier wieder deutlicher betont werden.
Sibel Susann: Ich lese selbst auch schon immer gern Fantasy, das hat mit acht Jahren mit „Die kleine Hexe“ begonnen. Anne Rice war lange meine Lieblingsautorin. Magie und Zauberei in einem Buch regen das Kopfkino besser an als jede Netflix-Serie, finde ich. Magie kommt nie aus der Mode!
Sibel Susann: Wenn es mit dem Schreiben nicht so läuft, schnappe ich mir Chewi und mache einen langen Spaziergang. Das entspannt mich total und gibt mir frische Energie zum Schreiben.
Oder ich probiere neue Rezepte aus, ich koche nämlich auch gern. Und Tee darf bei mir auf keinen Fall fehlen. Deshalb wohnt Gümbürgümbür, der Hausgeist der Ignis, auch in einer Teekanne.
Nicole: Hast du ein Haustier, das dich beim schreiben immer wieder einmal unterstützte oder gar ablenkte?
Sibel Susann: Ja, meine kleine Hündin Chewi. Wenn ich auf der Couch schreibe, sitzt sie gern neben mir und schaut mir zu. Manchmal bin ich so vertieft, dass ich nicht merke, wieviel Zeit vergangen ist. Dann stupst sie mich an und erinnert mich daran, dass es Zeit für einen Spaziergang ist.

Nicole: Was bedeuten dir selbst Bücher? Hast du ein Lieblingsbuch? Oder ein Zitat aus einem Buch das dich schon länger begleitet?
Sibel Susann: Das ist eine schwierige Frage, weil sehr viel lese und deshalb viele Lieblingsbücher in verschiedenen Genres habe.
Mein Lieblingsbuch ist Pippi Langstrumpf und dieses Zitat finde ich super: „Warte nicht darauf, dass die Menschen dich anlächeln … zeige ihnen, wie es geht.“
Nicole: Wenn du jetzt einen Charakter aus deinem Buch im realen Leben treffen dürftest, wer wäre es, und warum dieser Charakter?
Sibel Susann: Ich würde Pars gern treffen. Er ist
interessant, weil er nach aussen cool ist und eine grosse Klappe hat, aber ein sehr lieber Typ ist, der ehrlich um sein Team besorgt ist.
Nicole: Wie geht es bei dir jetzt weiter, außer das der zweite Teil der Reihe hoffentlich bald erscheinen darf?
Sibel Susann: Ich habe eine Menge Ideen für weitere Kinder- und Jugendbücher. An ein paar arbeite ich schon nebenbei. Es bleibt also spannend!
Nicole: Welche Frage wurde dir noch nie gestellt, die du aber schon immer mal beantworten wolltest?
Sibel Susann: Wenn du in einem Buch leben könntest, welches wäre es?
Nicole: In deinem Buch gibt es noch eine Besonderheit du zeigst Worte, und das schöne daran ist, das sie unten an der Seite erklärt werden, in Türkisch/Arabisch. Was bedeutet dir diese arabische/türkische Welt, wie kam es zu dieser Idee?
Sibel Susann: Es sind türkische Wörter, arabisch kann ich leider nicht. Als Halbtürkin bin ich zweisprachig aufgewachsen und spreche beide Sprachen gleich gut. Es gibt viele Kinder, die so sind wie ich. Für uns sind türkische Wörter Alltag. Ich wollte meinen LeserInnen vermitteln, dass das etwas Schönes ist und ihnen einen Einblick in meine Welt geben.

Nicole: Das was du schreibst, mit der Magie und dem Thema Hexerei, hat das für dich selbst eine Bedeutung? Oder ist das einfach nur der Zeitgeist, denn aktuell sind gerade in Kinder und Jugendbücher genau das ein Thema, wo die Hexen und Magier wieder deutlicher betont werden.
Sibel Susann: Ich lese selbst auch schon immer gern Fantasy, das hat mit acht Jahren mit „Die kleine Hexe“ begonnen. Anne Rice war lange meine Lieblingsautorin. Magie und Zauberei in einem Buch regen das Kopfkino besser an als jede Netflix-Serie, finde ich. Magie kommt nie aus der Mode!
Nicole: Ich danke dir für deine Zeit und auch das ich eine besondere Bloggerin für dich werden durfte.
Sibel Susann: Ich danke dir für das tolle Interview, liebe Nicole!















































