Sonntag, 21. Mai 2017

Blogtour "Hallo Leben, hörst du mich?" Abschied

Hi ihr Lieben,

danke das ihr bei unserer Blogtour mit dabei wart.
Ihr habt bei Mikka das Crowdfunding Thema erfahren und auch was zum Thema des berühmten Carl Sagan.
Bei Sarah habt ihr etwas über das Thema Freundschaft erfahren.
Bei Anja habt ihr etwas über das Thema Hunde und wie Hunde abnehmen gelesen.
Bei Elchi könnt ihr das Thema Hausputz begutachten.

Ihr merkt, es gab viele Themen, doch was ist bei euch hängen geblieben, wo habt ihr selbst noch Fragen an das Buch?

Warum noch mein Beitrag zum Abschluss der Blogtour?
Weil ich euch gerne noch ein paar Gedanken zum positiven Denken und wie ihr evtl mit schweren Themen umgehen könntet, und wo ihr Hilfe erfahren könnt, mitteilen möchte.


Letztlich ist mein jetziger Beitrag jedoch nicht nur an die Blogtour gekoppelt, sondern an dem was ich selbst in dieser Woche erleben musste.
Einerseits einen Menschen der eine Alkoholvergiftung mit Drogen intus hatte, und ich ziemlich ratlos vor dieser Situation stand, andererseits weil es genau dort, wo ich wohne, einen Selbstmordversuch gegeben hat. Was mich persönlich sehr tief getroffen hat. Gerade weil ich, wenn ich den Umweg den ich nahm, nicht genommen hätte, genau um die gleiche Uhrzeit an der U-Bahn gewesen wäre, wo letztlich leider auch die Frau sprang.
Und ich frage mich hätte es keine Wege gegeben, diese Schicksale aufzuhalten oder gar eine Situation zu verändern?
Wenn ich jetzt mit Worten komme, treffen sie dennoch nicht das, was ich unbedingt alles los werden möchte, sondern nur einen Teil und ich hoffe, ihr habt eure Wege mit Schwierigkeiten im Leben umzugehen,  ohne das ihr euch selbst schadet.

Was kann man tun, wenn mal selbst in einer schweren Lage ist?
Mal angenommen, ihr habt gerade euren besten Freund oder eure beste Freundin verloren (Warum auch immer) und ihr habt irre Herzschmerzen, dann tut euch nichts an, das Leben ist immer noch schön, auch wenn es gerade den Schmerz gibt, der irgendwie alles überstrahlt und ihr einfach keine Hoffnung mehr habt, so glaubt mir, es kommt Hilfe, vor allem wenn ihr euch danach ausstreckt. Es gibt sogar anonym auf telefonischer Basis die Seelsorger Hotline -> 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123 ihr habt aber auch die Möglichkeit in eine Krisensitzung zu kommen, hier in Nürnberg ist es der Krisendienst. Wenn ihr aber gar nicht mehr könnt, dann scheut euch nicht, in das nächstgelegene Krankenhaus zu gehen, auch wenn 10000 Horror Storys kursieren, so ist das meist nur übertrieben, und viele Menschen die ich kenne, sind dort schon gewesen und empfanden es als Bereicherung dort zu sein, weil sie einfach wieder zur Ruhe gekommen sind.

Aber natürlich sind das nur die "Hammer". Ich denke, ihr habt auch noch ein paar andere Freunde, zu erst versucht mit diesen oder eurer Familie zu sprechen. Dann hilft auch Ablenken, indem ihr einen Kuchen backt, eine runde Sport macht, ihr malt oder einfach auf ein Kissen einschlagt, und ganz laut Musik hört, aber auch wenn ihr euch anderen Reizen ausliefert, kann das eine Hilfe sein, hierfür einfach auf eine Chili beißen, oder einen Eisbeutel auf die Haut legen. Das kann helfen.

Aber mein Sonnenrezept ist dieses:
Schnappt euch eine Tasse Tee, Kakao oder auch Kaffee, macht euch ein bisschen nette Musik an, dann legt euch auf euer Bett, oder setzt euch in den Sessel, oder wo ihr euch wohlfühlt und nehmt ein großes Kissen und haltet es ganz ganz ganz fest, bis ihr wieder etwas leichter um euer Herz seid.

Wenn ihr aber mitbekommt, das jemand in Not ist:
Erst einmal fragen, was los ist, wenn derjenige nicht reagiert und ihr merkt, dem geht es echt schlecht, dann wählt die 112, auch wenn das manchmal nicht so schön ist, ist es oftmals eine Lösung.
Schildert was los ist. Aber mein wichtigster Tipp, geht niemals allein zu diesem Menschen, seit zu zweit oder zu dritt, macht eure Grenzen euch und auch dem Gegenüber bewusst, und wenn es gar nicht anders geht, geht um das Eck (oder nach Hause) schnappt euch euer Telefon und ruft bei der 112 an, denn die sind dafür da, um zu helfen.
Sollte aber eine Freundin von euch irre traurig oder irgendwie doof drauf sein, dann hört zu, wirklich zu, kein Handy sollte dann in eurer Hand sein, und haltet Schokolade und Eis bereit. Bei Männern den Boxsack ;). Letztlich bleibt nicht alleine, holt euch und den anderen Hilfe.

Letztlich müsst ihr nämlich euch und eurem Herzen gerecht werden, aber glaubt mir wenn man zu zweit ist, ist manches viel viel leichter. So hat es auch Alex im Buch erfahren, nur durch Gemeinschaft, konnte er etwas erreichen.

Was ich an positive Gedanken hatte, als es mir mal selbst nicht gut ging:
Disney DVDs
Stricksachen,
Puzzle
Tiere
Freunde
Umarmungen
Heiße Dusche/Bad
Kino
und vieles mehr :)

So nun zu meiner abschließenden Frage der Blogtour:
Wie habt ihr schon mal Hilfe gegeben und erfahren?

Es grüßt euch ganz herzlich
Nicole

und wie ihr ja wisst gibt es auch ein Gewinnspiel:

GEWINNSPIELFRAGE
Wie habt ihr schon mal Hilfe gegeben und erfahren?

Der Gewinn:
1 Printausgabe Hallo Leben hörst du mich

TEILNAHMEBEDINUNGEN
Teilnahmeregeln
Zu gewinnen ist ein wunderschönes Hardcover des Buches "Hallo Leben, hörst du mich"
Das Gewinnspiel beginnt am 18. Mai 2017 und endet am 21. Mai 2017, und ihr könnt bei allen
teilnehmenden Blogs Lose sammeln
Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren möglich oder mit Einverständnis der
Eltern/Sorgeberechtigten
Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht!
Leider können wir keine Haftung für den Postversand übernehmen, aber im Normalfall gibt es
da ja keine Probleme 😉
Der Versand nach Deutschland ist für euch kostenfrei, nach Österreich und die Schweiz können
wir leider nur versenden, wenn ihr das Porto übernehmt
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
Wenn ihr gewinnt, brauchen wir natürlich eure Adresse, aber sie wird ausschließlich für den
Versand des Gewinns benutzt, darüber hinaus nicht an Dritte weitergegeben und nach dem
Gewinnspiel direkt gelöscht
Wichtig: hinterlasst mir eine Möglichkeit, euch zu kontaktieren! Das kann eure eMail sein oder
ein Link zu eurem Blog / Facebook / Lovelybooks / Goodreads etc.
Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb einer Woche melden, sonst verfällt der Gewinn!
Der Gewinner wird am 22. Mai bei allen beteiligten Blogs bekanntgegeben – kurze
unvorhergesehene Verzögerungen durch Krankheit, technische Probleme etc vorbehalten
Um teilzunehmen, hinterlasst mir hier einen Kommentar, in dem ihr diese Frage beantwortet:
Wie habt ihr selbst schon Hilfe erfahren oder Hilfe gegeben, und hier gibt es keine falschen Antworten.






Kommentare:

  1. Liebe Nicole,

    Hilfe gebe ich immer, indem ich einer Person die eventuell Hilfe brauch sage, dass ich für Sie da bin und wenn sie zB reden möchte, dass ich da bin für sie und gebe ihr nach diesem Satz erstmal Freiraum damit sie selbst klar kommen kann. Sie weiß ja nun das ich für Sie da bin und ein offenes Ohr habe. Dies wird sie immer im Hinterkopf behalten.

    Ich selbst bin ja ein Mensch, der eher keine Hilfe annimmt, da ich immer denke ich muss das alleine regeln/durchstehen.

    Liebe Grüße,

    Benny

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  2. In sehr vielfältigen Maße - z. B. mit vielen Gesprächen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  3. Ich muss meiner Tochter ständig Hilfe geben im Alttag und das schon seid Jahren und auch weiter so sein wird,denn sie ist Autistin und brauch einfach immer jemand an der Seite der sie leitet.
    VLG Jenny

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  4. Ein sehr schöner Beitrag, liebe Nicole! :-)

    Mir fiel da direkt der junge Mann an, den ich vor ein paar Jahren auf einem Musikfestival "gefunden" habe. Da war irre viel los, unheimlich viele Menschen, aber mir fiel auf einmal auf, dass er sehr still in einer Ecke saß, und der Kopf war ihm in einer unnatürlichen Haltung auf die Brust gesunken. Als ich ihn ansprach, reagierte er gar nicht, auch auf vorsichtiges an der Schulter Rütteln nicht. Es war auch nicht zu übersehen (oder überriechen), dass er sich übergeben hatte, und er stank wirklich super penetrant nach Alkohol. Weil er so überhaupt auf gar nichts reagierte, bin ich losgezogen und habe die Sanitäter gesucht (die gibt es ja auf jedem Festival), und als die ihn auch nicht aufwecken konnten, ging es für ihn Richtung Krankenhaus... Sehr wahrscheinlich eine Alkoholvergiftung. Ich habe mich später gefragt, was wohl aus ihm geworden ist... Ich hoffe mal, er hat es gut überstanden und es war eine einmalige Jugendsünde und kein Alkoholproblem, das er sein ganzes Leben mit sich herumtragen wird.

    LG,
    Mikka

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole