Dienstag, 20. Dezember 2016

Berlin

Hallo ihr Lieben,
eigentlich war heute mein Ziel, euch wieder etwas zu zeigen, was ich hören und/oder lesen durfte, aber aufgrund der Dinge die heute nachwirken, die gestern passiert sind, möchte ich davon Abstand gewinnen.
Ich brauchte bis jetzt um wirkliche Worte zu finden, um euch auch Mut zu schenken, für eine wirklich schreckliche Zeit.

Ich hab diese Worte aber nicht. Leider.
Ich will euch nur sagen, hört nicht auf zu lieben, hört nicht auf zu hoffen, hört nicht auf zu glauben und hört nicht auf, Gastfreundschaft zu üben. Natürlich, wenn jemand hier in meinem Zuhause anfangen würde, wahllos zu zerstören, würde ich ihn auch rauswerfen, so lange er sich aber benimmt und freundlich ist, ist mir jeder Gast willkommen.

Berlin - eine Stadt, die so weit weg ist, und doch dank heute so nah ist.
Berlin - die Angst und Ungewissheit um Freunde, die dort leben, und die Entwarnung.
Berlin - eine Stadt, die so vieles gesehen hat. Mauerbau, Krieg, und vieles andere und doch immer wieder aus dem Staub aufstand,
Berlin.

Weihnachten - das Fest der Liebe
Weihnachten - das Fest das gefeiert wird, um auf etwas hinzuweisen, dass das Licht in die Dunkelheit strahlte, und ein Licht dass ich im Dunkeln entzünde, dieses Licht ist stärker als die Dunkelheit.
Weihnachten - ein Fest das zusammenbringen möchte.
Weihnachten.

Ich wünsch euch allen, dass ihr Weihnachten besonders empfinden könnt, und euch nicht nur von der Schwere, die stattgefunden hat, beherrschen lasst, sondern dass ihr Weihnachten so genießen und feiern könnt, wie ihr es euch wünscht.

Ich werde euch hin und wieder noch zeigen, was ich gelesen habe, und ab morgen wohl wieder so weiter zu machen, wie bisher, aber ich bin mit meinen Gedanken bei der Hoffnung, beim Glauben und bei der Liebe, die das Weihnachtsfest eigentlich ausdrücken möchte.

Eure Nicole Katharina

Kommentare:

  1. Huhu Nicole,

    ich mache mir selbst auch so meine Gedanken über den aktuellen Vorfall. Ich bin einfach traurig. Besonders wenn ich die Reaktionen und Äußerungen dazu von den Menschen in meiner nächsten Umgebung mitbekomme. Leider ist viel Enttäuschung und Hass zu spüren, vor allem gegenüber der Politik.
    Ich verstehe die Frustration und Machtlosigkeit, aber Hass kann auf keinen Fall die Lösung sein. Das Ganze entwickelt sich leider in eine erschreckende Richtung und ich kann mir nicht vorstellen wie man das Ruder rumreißen kann.

    LG
    Anja

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  2. Hallo Nicole,

    danke, du hast mich mit deinen Worten sehr berrührt!

    LG
    Samira

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  3. Dieser Bericht ist dir wirklich gelungen und regt auch zum Nachdenken an. Vor allem, wenn man vor kurzem erst darübergewandert ist und sich nichts dabei gedacht hat, außer die vorweihnachtliche Stimmung in sich aufzunehmen.

    Liebe Grüße
    Claudia

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole