Sonntag, 27. März 2016

51) French Summer


Titel: French Summer A Fucking Great Road Trip
Autorin: Marian De Smet
Seitenanzahl: 188 Seiten
Verlag: Gerstenberg -> Link
ISBN: 9783836958400
Preis: 14,95 €
Alter: Ich empfehle ab 12 Jahren
ET: 01/16

Copyright des Covers: Gerstenberg!!!



Meine Meinung zum Jugendbuch: 
French Summer A Fucking Great Road Trip

Erwartung und Aufmerksamkeit:
Dieses Buch hat mich erreicht, nachdem ich mit dem Verlag Gerstenberg telefonierte und mich vorstellte. Die Pressesprecherin meinte, ich darf mich überraschen lassen, was mich erreicht. Und somit war ich wirklich gespannt, was für mich ausgesucht wurde.

Meine Erwartung an das Buch war recht niedrig, nicht weil ich dem Buch es nicht zutraute mich zu berühren, sondern es ist in der Regel nicht so ganz mein Sachgebiet, Jugendliche auf Reisen zu begleiten, ist.
Somit war ich einerseits schon sehr gespannt, was mich in dem Buch erwarten wird, und andererseits war ich einfach ohne große Erwartung an das Buch heran gegangen, was übrigens nicht schlecht ist, denn so kann man stets überrascht werden.

Inhalt in meinen Worten:
Dieses Buch beherbergt das Leben. Ein Leben, dass nicht immer geduldig und gnädig ist, aber dafür spannend und auch gefühlsbetont sein kann.
Tabby die kleine Quasselstrippe und Eppo der eher stille Typ treffen sich auf der Straße, sie muss einer Entscheidung entgegen fahren, er muss vor einem Schicksal fliehen. Doch wird das den beiden gelingen?

Wie fand ich das gelesene?
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, obwohl nicht wirklich viel passiert ist, so hat die Autorin doch eine Art mich festzuhalten, mich dazu zu bringen nicht los zu lassen, zu entdecken zu empfinden und vor allem eines mich überraschen.

Wie ist das Buch geschrieben?
Nicht wie ein typisches Jugendbuch, eher Lyrisch, tragisch, ein Lied dass auf der Zunge zergeht und im Herzen landet.
Kurze prägnante Sätze, lange Gefühlsbetonte Sätze durchdringen die Kurzatmigkeit. Und zusammen ist es eine wunderschöne Symphonie.

Geschichte:
Tappy flieht, sie steht vor einer Entscheidung, die nicht nur ihr Leben bestimmt. Dabei schnappt sie sich das Auto von ihrem Freund und fährt von Niederlande nach Frankreich. Dazwischen nimmt sie Eppo auf, der seinen Bruder der doch der geliebte war, verloren hat. Der sein Herz nicht nach außen kehrt und doch Stück für Stück mich in seine Geschichte zieht, in seine Fassungslose, Traurige und doch unerschütterliche Treue entführt. Die Geschichte ist in seinen Worten, in seinen Begegnungen erzählt.
Umso mehr Straßenkilometer die beiden zurück legen, umso mehr kommt man dahinter was in dieser Geschichte passiert. Und wie man Entscheidungen fällen und gleichzeitig erdulden muss.

Eppo schmeißt mich förmlich in eiskaltes Wasser, denn wirklich eine Vorgeschichte gibt es nicht, ich stecke mit ihm neben Tappy im Auto, und Seite um Seite blicke ich tiefer in die Geschichte.

Charaktere:
Finde ich spannend gestrickt. Gerade die schwere und gleichzeitig die Leichtigkeit in den beiden Hauptfiguren fand ich klasse. Andere Charaktere leuchten kurz auf wie Sterne und verblassen dafür genauso schnell wieder.
Das ist aber gerade in diesem Buch kein Problem. Denn eigentlich geht es wirklich nur um Tappy und Eppo.

Spannung:
Selten fesselt mich ein Buch so sehr, dass ich kein anderes Buch dazwischen weiter lese, und gerade dieses Buch schaffte es, obwohl es eher wie ein Streifzug in ein Leben von zwei Jugendlichen Menschen ist, ist es doch genial wie die Autorin auf jeder Seite Spannung auf die nächste Seite aufbaut.
Hin und wieder gibt es Rückblicke in das Leben von Eppo und ein klein wenig in Tappys Geschichte.

SPOILER!!!

Themen im Buch:
Schwangerschaft,
Homosexualität,
Verrat,
Vertrauen,
Mut,
Gefühle,
Liebe,
Entscheidungen,
...

SPOILER ENDE!!!

Empfehle ich euch die Geschichte?
Ja! Wenn ich auch sagen muss, die Geschichte ist wie ein Sternenschweif, seht ihr ihn, seit ihr vielleicht so wie ich gefesselt, blinzelt ihr, kann er schnell wieder vergangen sein.
Leichtigkeit und Schwermut in einem. Lebendigkeit und Sterben können nebeneinander realistisch stehen.
Ich empfinde es vor allem faszinierend wie die Autorin mit Sprache spielen kann, mit wenigen Worten drückt sie gewaltsam aus, was vor sich geht.

Fazit:
Ein Sommerroman, der lohnt gelesen zu werden - obwohl er leicht wie eine Feder ist, steckt doch eine Schwermut wie ein Mühlenstein im Text.

Bambis:
Ich vergebe vier!





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Sonntag den 03.04.2016
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Kommentare:

  1. Danke schön für diese schöne rezension! Es freut mich sehr das mein Buch dich so berürht hat.

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    1. Vielen lieben dank für deinen kleinen Gruß, über den ich mich sehr freue :)

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole