Freitag, 12. Februar 2016

24) Studienbibel Neues Testament


Titel: Studienbibel Neues Testament
Autor: Ulrich Wilckens
Seitenanzahl: 926 Seiten
ISBN: 9783038480020
Verlag: fontis -> Link
Preis: 24,99 €
ET: 11/15

Copyright des Covers liegt beim Verlag: Fontis






Meine Meinung zum Buch: Studienbibel Neues Testament

Erwartung:
Nachdem ich den Studienführer zum Alten Testament gelesen habe, und diesen als sehr wertvoll erachtete, war für mich klar, ich möchte auch gerne das Neue Testament von Ulrich Wilckens lesen.
Denn dieses Buch ist zeitgleich mit dem Alten Testament Studienführer auf den Markt gekommen.

Inhalt in meinen Worten:
Es geht, wie man schon am Titel sehen kann, um die Bibel, um genauer zu sein, um das Neue Testament. Ulrich Wilckens schreibt zu jedem Abschnitt seine Gedanken, und was er für sich selbst entdeckt hat, so wie auch Parallelstellen aus der Bibel, aus dem Alten Testament sowie vom Neuen Testament sind angefügt.
Zu jedem Buch innerhalb der Bibel findet man noch eine Zusammenfassung des Buches, sowie auch noch ein paar Gedanken zum Text.

Wirkung der Bibel:
Es ist mal wieder nicht einfach über ein Buch zu schreiben, was eigentlich das Buch der Bücher ist, und eigentlich nicht bewertet werden kann, doch ich gebe mein bestes.

Pro:
Das jemand sich bewusst mit der Bibel auseinandersetzt und dabei interessante Entdeckungen macht, finde ich immer spannend, und auch ich konnte von der ein oder anderen Textstelle das ein oder andere mitnehmen.
Manches überraschte mich und machte mich jedoch auch skeptisch, mehr im Punkt: Kontra.

Jedoch merkte ich, dass es eben Ulrichs Gedanken zum Neuen Testament sind, und dass andere das wieder ganz anders bewerten, dennoch fand ich seine Gedanken inspirierend und nachdenkenswert, somit ist klar: Das Buch ist kein "Ich lese es herunter wie ein Buch".


Kontra:
Ich tat mir leider sehr schwer mit dem Text.
Einerseits konnte ich mit den Gedanken von Ulrich Wilckens nicht umgehen, obwohl auch positives für mich im Text steckte, dennoch  klang vieles für mich nicht plausibel und ich hab es definitiv anders im Unterricht gelernt. Andererseits war das Deutsch eben ein "typisches" Bibeldeutsch und somit nicht sehr einfach zu lesen. Hier lobe ich mir andere Bibelübersetzer die einerseits den Urtext im Sinn haben, aber auch auf Verständlichkeit und Leichtigkeit an das Werk gehen.

Auch fand ich es irritierend, wie Ulrich Wilckens versucht hat, Johannes nicht als Lieblingsjünger mir nahe zu bringen, oder das die Briefe von Paulus ja nicht von Paulus stammen könnten.

Die Bibel ist auch auf sehr dünnes Papier gedruckt, so dass immer die andere Seite schon durchblickte und somit war es für mich etwas anstrengend zu lesen.

Fazit:
Ich bin wirklich traurig, dass ich mit dieser Bibel nicht vorangekommen bin, und auch nicht wirklich mit ihr tiefer in das Wort fand. Dennoch kann ich mir vorstellen,dass Menschen die sich nicht an der Sprache stören, sowie offen für die Gedanken von Ulrich Wilckens sind, Freude am Werk haben.

Dennoch konnte ich, auch wenn mich die Bibel nicht vollkommen überzeugen konnte, die ein oder andere Stelle als sehr wertvoll erachten und fand es interessant, die Gedanken von Ulrich zu lesen, auch wenn ich mit einigen/die meisten nicht umgehen konnte.

Bambis:
Ich gebe leider nur drei.




Kommentare:

  1. Hallöchen:)
    Ich glaube, ich hab noch nie gesehen, dass jemand die Bibel, bzw. ein Buch, dass sich mit ihr befasst rezensiert hat.:D Ich selbst bin unfassbar unreligiös, aber trotzdem interessieren mich die Gedanken hinter diversen Religionen (am sympathischsten finde ich immer noch den Buddhismus :D ). Als Kind wurde ich sogar in die Christenlehre und später in den Religionsunterricht gesteckt (bis ich dann später endlich selbst entscheiden und den Kurs wechselns durfte), bin also irgendwie mit all dem aufgewachsen. Zwangsläufig kommt man da ja mit der Bibel in Kontakt und das ist auch der Grund. warum ich ziemlich bibelfest bin. Trotzdem würde ich nienienienienie die Bibel in einem Rutsch lesen.:D
    Hut ab, dass du das durchgezogen hast.:D (Wobei es für dich jetzt wahrscheinlich nicht so unfassbar ist, wie für mich.^^)

    beste Grüße,
    Annabel:)

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    1. Hi Anna,
      danke für dein Kompliment.
      Ja es war ein schweres unterfangen, vor allem weil die Übersetzung dieser Bibel nicht einfach war. Ich hab seit dem 1.1 an diesem Buch gelesen, habe also schon deutlich Zeit gebraucht, das Problem war, es war ein Rezensionsbuch, deswegen MUSSTE ich eine Rezension schreiben, und ich hatte nachdem ich es bewertet hatte eine absolut schlechte Gewissenphase gestern.

      Aber tja, so ist das halt, es gibt viel schönere und leichtere Übersetzungen von der Bibel.

      Zu der Frage oder dem Kommentar mit dem Glauben ;).
      Ich bin auch "christlich" aufgewachsen, mit 16 Jahren hatte ich aber den Verdacht und auch die Ärzte, dass ich an Leukämie erkrankt bin, aufgrund dessen bin ich dann richtig Christ geworden, weil die Diagnose entkräftet werden konnte und ich das als ein Wunder angesehen habe.

      Jedoch bin ich derzeit ohne feste Gemeinde oder Gruppierung. Ich glaube lieber für mich.

      Ganz liebe Grüße
      Nicole

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    2. Ich glaube, es ist auch das Beste für einen selbst, wenn man den für sich richtigen Weg geht und seinen eignen Idealen folgt. (Sofern das nicht in kriminellen Machenschaften endet.:D)

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole